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© 16/2/2018 Revive Israel Ministries

Israel: Ein prophetisches Gleichnis für die Kirche

Yoni Koski

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Israel ist in vieler Hinsicht ein Gleichnis für die weltweite Kirche: einerseits ganz offensichtlich unvollkommen und fehlerhaft, andererseits Empfänger der göttlichen Verheissung der Vollendung, Vollkommenheit, und letztlich des Friedens. Alle diese Begriffe gehen im Hebräischen auf dieselbe Wurzel zurück, " שלם ", von der auch das wohlbekannte Wort "Schalom" herrührt.

"Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Jesu Christi." Philipper 1,6

Natürlich haben sowohl Israel als auch die Kirche in der Kraft und unter der Führung des Heiligen Geistes grosse Fortschritte gemacht, aber es gibt noch viel, das überwunden werden muss:

Kompromittiert: Sowohl Israel als auch die Kirche werden durch die Werte und den Einfluss anderer Götter, Religionen, Philosophien und Weltanschauungen kompromittiert. Sowohl in Israel als auch in Ländern, in denen einst Christen die Mehrheit hatten, strebt der Islam mit seinem allgegenwärtigen Einfluss auf aggressive Weise danach, die Grundlagen der jüdisch-christlichen Gesellschaft zu untergraben. Gleichzeitig versucht ein Säkularismus, der um den Menschen und um materielle Werte kreist, Gott in die Ecke zu drängen und letztendlich ganz von der Bildfläche verschwinden zu lassen, während östliche Spiritualität und damit verbundene Drogenabhängigkeiten ein falsches Versprechen von Befriedigung bieten.

"Besetzt": Sowohl Israel als auch die Kirche sind bis zu einem gewissen Ausmass von formalen institutionellen Autoritäten besetzt, die nicht das Reich Gottes repräsentieren. Ob es in Israel staatliche Einrichtungen sind, die Abtreibung auf Verlangen anbieten, religiöse Einrichtungen, deren Grundsätze verleugnen, dass Jeschua (Jesus) der Messias ist, Gebiete, die die jüdische Bevölkerung "ethnisch säubern", oder christliche Konfessionen, die offiziell das Ausleben von Homosexualität befürworten oder eine universalistische Auffassung von Gott vertreten - sie haben allesamt ihre Opposition gegen ein Verständnis des Reiches Gottes, das der Heiligen Schrift entspricht, formalisiert.

Zu klein: Sowohl Israel als auch die Kirche haben noch nicht ihre vorgesehene Grösse erreicht; im 1.  Buch Mose 15,18 verspricht Gott Israel das ganze Land from heutigen Sueskanal im Süden bis zum Fluss Euphrat im Norden. Dem gesamten Leib des Messias weltweit [d.h. der Kirche als der weltweiten Gemeinschaft der an Jesus Glaubenden, Anm. d. Übersetzers] hat Gott eine grosse Ernte in der Endzeit versprochen (Amos 9,13), wenn das Evangelium allen Völkern gepredigt wird (Matthäus 24,14; Offenbarung 7,9).

Potential nicht realisiert: Sowohl die Kirche als auch Israel müssen noch die Fülle ihres weltweiten Einflusses und ihrer weltweiten Wirkung erreichen: das Reich Gottes auf Erden, wo Israel offenkundig von Gott geheiligt ist (5. Mose 26, 18-19) und die Kirche regiert (Offenbarung 20,4; Daniel 7,22).

Nicht auf dem Thron: Wir erleben noch nicht, dass die Kirche beständig und weltweit vom Geist Gottes erfüllt wird (Daniel 12,10) oder Jeschua auf seinem herrlichen Thron in Jerusalem regiert (Römer 11,26; Jesaja 24,23).

Der Zweck eines Gleichnisses ist die Lehre. In unserer Verlorenheit fällt es uns schwer, die Wahrheit aufzunehmen. Weil er dies verstanden hat, hat der grösste Lehrer von allen uns das Geschenk der Gleichnisse gegeben, Geschichten, die Herz und Verstand anrühren und unsere kindliche Seite ansprechen.

Wenn Israel ein Gleichnis ist, dann gibt es viel, das die Kirche daraus lernen kann, während die Welt zusieht, wie sich dieser Staat entwickelt und wie sich der Kampf um das Land und insbesondere um die Hauptstadt Jerusalem zuspitzt. Mit den Augen des Glaubens sehen wir Israels Knospen und seine jetzige Blüte (Jesaja 27,6) als das souveräne Werk eines Gottes, der vertrauenswürdig ist und die Macht hat, sein Wort zu erfüllen, allen Widrigkeiten zum Trotz. Wenn Gott Israel mitten in grossen Anfeindungen aufbauen kann, dann kann er gewiss jeden Gläubigen trotz widrigster Umstände aufrichten.

Genau wie die Kirche von Israel lernen kann, so kann Israel aus dem Gleichnis der langen und komplizierten Geschichte der Kirche etwas über die Treue Gottes lernen.

Gott ist treu und hat die Macht, jeden einzelnen, jede Gemeinde und den weltweiten Leib des Messias dahin zu bringen, dass wir Kompromisse abschütteln, die "Besetzung" überwinden, unsere volle Grösse und unser Potential erreichen und Jeschua dort auf dem Thron sehen, wo Er sein sollte. Unser Anteil besteht darin, mit Ihm durch Konzentration, Aufschauen und Aufmerksamkeit (Psalm 27) zusammenzuarbeiten, so dass der Weg durch den kommenden Feuerofen (Matthäus 24,21) eher zum freudigen als zum traumatischen Erlebnis wird, weil wir Jeschua direkt an unserer Seite sehen (Matthäus 25,1-13).


Zeiten und Orte

Asher Intrater

Da wir uns der Endzeit nähern, werden Zeiten und Orte immer wichtiger.

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