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Revive Israel Ministerien

© 17/11/2017 Revive Israel Ministries

Dringendes globales Gebet für Libanon

Joni Koski

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Denn welche Völker oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Völker verwüstet werden. Die Herrlichkeit des Libanon soll zu dir kommen, Zypressen, Buchsbaum und Kiefern miteinander, zu schmücken den Ort meines Heiligtums; denn ich will die Stätte meiner Füße herrlich machen.

In dem Spiel Mikado werden angespitzte farbige Hölzchen in die Luft geworfen und fallen zufällig auf die Unterlage. Der Gewinner holt ein Hölzchen nach dem anderen aus dem Haufen, ohne den Reststoß zu berühren. Auf jeden Fall ist Vorsicht geboten, denn die Hölzchen sind spitz, und unbedachtes Handeln kann zu Verletzungen führen.  So sind  ebenso die wetteifernden geistlichen und politischen Einflüsse im Libanon – Schiiten, Sunniten und Christen wurden diesen Monat “in die Luft geworfen worden” - und nun ist die Zeit des Gebets, dass sie so zu Boden fallen mögen, dass das Reich Gottes kraftvoll fortschreitet im mittleren Osten.  Der Auslöser war Saad Hairiri‘s kontroverser Rücktritt als  libanesischer Premierminister am  4. November dieses Jahres.

Der Libanon wurde immer beschrieben als  'Spielplatz ausländischer Mächte' seit den Grenzen von den französisch – britischen Sykes-Picot Abkommen von 1916. Die delikat ausbalancierte Verfassung von 1926 entschied, dass der Präsident Christ sein müsse (zumindest kulturell), der Premierminister sunnitischer Moslem und der Parlamentssprecher Schiitischer Moslem sein solle. Anfangs funktionierte das tadellos, und wie in Jeshuas Parabel von Unkraut und Weizen (Matthäus 13:24-30) der gute Weizen gesät wurde, so setzte sich auch der christliche Einfluss für eine Saison durch. Später dann wuchs der 'moderate' muslimische Einfluss in Gestalt der Hariri Familie, unterstützt von außen durch das ölreiche sunnitische Saudi Arabien. Wie auch immer – 2005 wurde der Premierminister  Rafiq Hariri brutal ermordet – offensichtlich hatte der Feind schon lang vorher Unkraut gesät! Beiden Seiten, der schiitische (Alawit) Präsident Assad von Syrien (siehe Karte) und der Iran unterstützen tatkräftig libanesische schiitische Terroristengruppen wie die Hisbollah, wurden ergebnislos dafür beschuldig.  2016 wurde der maronitische  Christ Michel Aoun zum Präsidenten gewählt, um das politische Vakuum zu fülle neben dem Premierminister Saad Hariri – Rafiq’s Sohn.  Aoun verbündete sich mit der Hisbolla, und gelobte, das Gebiet um den Berg Hermon zurück zu gewinnen. So wuchs der schiitische Einfluss zu Lasten der Sunniten, und die empfindliche Balance war zerstört.

Saad Hariri‘s Rücktritt in Saudi Arabien erfolgte wohl aus Angst vor einem  Mordanschlag und ermutigte, oder zwang sogar Saudi Arabien, die schiitische Dominanz im Libanon durch Iran’s  bevollmächtigte Hisbollah. Iran möchte die Vorherrschaft erreichen, sowie einen Landkorridor zwischen dem Iran und dem Mittelmeer, um eine Ebene zu haben, Israel anzugreifen und auszulöschen. In Syrien werden ebenso wie im Libanon Raketen hergestellt. In der Tat hat die Hisbollah  geschätzte, beispiellose 150.000 Raketen, die auf Israel gerichtet sind.

Im Libanon leben etwa 1.400.000 traditionelle Christen, 21.000 evangelikale, 2.500.000 Muslime, 1.000.000 + syrische Flüchtlinge, die  um Arbeit  und  ihre Rechte kämpfen. Biblisch gesehen hat der Libanon eine lange Geschichte der Kooperation und des Handels mit Israel, besonders in der Zeit Salomos und König Hiram von Tyros (im heutigen Libanon). Bis zum Jahre 2000 hat die hauptsächlich christliche libanesische Armee mit Israel gegen den Is kooperiert.

Wie wir beten können:

1. Betet dafür, dass die Kooperation zwischen Israel und dem Libanon erneuert wird, und die Christen im Libanon gestärkt und rehabiliert werden.

2. Bittet den Herrn um Hilfe für die syrischen Flüchtlinge  im Libanon.

3. Saudi Arabien hat blutbefleckte Hände und verbreitet Terrorismus – da ist keine Liebe für Israel, sie  betrachten uns eher als einen Verbündeten gegen den Iran. Betet dafür, dass  Gott gerade Saudi Arabien und seinen jungen Führer gebraucht, Gottes Reich in Hinsicht auf die Beziehungen zwischen dem Libanon und Israel  zu erneuern.

4. Jeshua sagt, dass ‘ein in sich uneines Reich nicht bestehen kann’ (Matthäus 12,22-28) – betet für das nicht geeinte Reich  des Islam, Schiiten und Sunniten, um den Weg frei zu machen für Gottes Königreich und den Sohn, den er liebt – Jeshua. !

5. In Psalm 83 wird eine nicht klar umrissene Allianz der Armeen gegen Israel genannt, ein Teil davon ist Tyrus (Vers 7) ein Synonym für den Libanon oder vielleicht die Hisbollah. In dem Psalm ist ein Gebet für die Zerstörung dieser Allianz in den Versen 13-18 genannt. Wir müssen für eine schnelle und totale Zerstörung dieser Eindringlinge beten und für eine  konsequente Offenbarung des Reiches Gottes (Vers 18)


Das Volk Gottes

Asher Intrater

Wer ist Gottes Volk? Wie haben die Apostel das gesehen? Was bedeutet das für Israel und die Kirche?

Ansehen!

Untertitel erhältlich in in: Danish, Dutch, English, French, Korean, Polish, Portuguese (BR), and Spanish


Polen Report

Henryk Wieja

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Es war uns eine große Freude an einer ganz speziellen Konferenz in Polen teilzunehmen. Aus verschiedenen Nationen kamen  Polen mit unterschiedlichen christlichen Hintergründen in Wisla zusammen, um mehr über Israel und die Nationen zu erfahren. Als Juden und Polen beteten wir an, hörten auf den Heiligen Geist, und hörten, wie Gott sein Volk im mittleren Osten zu Erlösung und geistlichen Ämtern aufruft.

Während der Konferenz teilte ich mit, wie Gott das apostolische Modell der Kirche in den Völkern und in Israel  wieder herstellen will, wie er aus den zweien einen neuen Menschen machen will (Epheser 2, 15).

Asher Intrater sprach über seine eigene  Transformation, von seinem Groll gegen die Polen, seine polnischen Wurzeln anzuerkennen. Gottes Liebe erlaubte es ihm, all die Schmerzen zu vergeben, die seine Familie in Polen erlitt, und sein Herz zu öffnen für einen erneuten Bund zwischen Polen und Juden.

Don Finto ermutigte uns, dass je mehr wir die Juden lieben, umso mehr beten wir für sie. Je mehr wir für sie beten, umso eher erkennen sie den Herrn.

Der israelische Künstler, Rick Wienecke teilte mit uns seine Skulptur Fountain of Tears die eine Verbindung zwischen dem Holocaust und der Kreuzigung herstellt. Erst kürzlich hat er eine Replik in Brzezinka in Polen erstellt.

Wir glauben, dass diese Erfahrung Frucht bringen wird und daraus eine große Entwicklung des Heiligen Geistes in Israel sowie in den Nationen resultiert.


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