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© 29/9/2017 Revive Israel Ministries

Zeiten und Orte

Asher Intrater

[Auszug aus “Ausrichtung”, Kapitel 10: Zeiten und Orte]

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“Es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr wisst nicht, was ihr anbetet; wir aber wissen, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden. Aber es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit” (Joh 4,21-23).

Um im Geist und in der Wahrheit anzubeten, sind kein bestimmter Ort und keine bestimmte Zeit nötig. Anbetung rund um die Welt braucht keine ethnische Identität. Anzuerkennen, dass das Heil von den Juden kommt, bleibt jedoch Bestandteil des göttlichen Bundes.

Für einen grossen Teil der weltweiten Christenheit hatten Zeiten und Orte in den letzten zwei Jahrtausenden eine geringe Bedeutung. In der jüdischen Weltsicht sind Zeiten und Orte dagegen von höchster Bedeutung. Geographische Orte werden als „Jerusalem, Judäa, Galiläa und die Diaspora“ beschrieben. Die Zeit wird durch den Kalender mit den Sabbaten, Neumonden und Feiertagen festgelegt. 

Jeschua (Jesus) gab seinen Jüngern in Apostelgeschichte 1,4-8 eine grundlegende Strategie: Sie sollten in Jerusalem bleiben und auf die Ausgiessung des Heiligen Geistes warten. Dann sollten sie Jerusalem verlassen, denn Jerusalem würde zerstört werden. Es stand ihnen nicht zu, die Zeit des Wiederaufbaus der Stadt zu erfahren.

Der Lauf der Zeit ist mit Jerusalem verbunden. Während Jerusalem besteht, tickt die Uhr. Nachdem Jerusalem zerstört ist, scheint die Zeit ihre Dimension zu wechseln, bis die Zeit für die Wiederherstellung der Stadt gekommen ist. Daniel befasste sich eingehend mit den Schriften Jeremias, um herauszufinden, welche Zeit für den Wiederaufbau Jerusalems festgesetzt worden war (Dan 9,2). Das Geheimnis der Zeit und der Zeitlosigkeit, der Ortsgebundenheit und der Ortsunabhängigkeit, ist Teil des Geheimnisses, das sich auf Israel und die Kirche, auf Juden und Nichtjuden bezieht.

Im ersten Jahrhundert hatte das Evangelium eine klare Richtung: Es sollte von Jerusalem bis an die Enden der Erde verkündet werden. In den folgenden zweitausend Jahren wurde der Richtung etwas weniger Bedeutung zugemessen. In diesem letzten Jahrhundert taucht ein strategischer Schwerpunkt wieder auf, und die Richtung kehrt sich um: von den Enden der Erde zurück nach Jerusalem.

Als Jeschua seinen Jüngern sagte, dass es ihnen nicht zustehe, die Zeiten, die der Vater festgelegt hatte, zu wissen, meinte er, dass die Zeit für die Wiederherstellung Jerusalems noch nicht gekommen sei; deshalb brauchten sie diese Zeit nicht zu wissen. Gott möchte sicherlich, dass wir wissen, in welcher Zeit und in welchem Zeitalter wir an jedem Punkt der Geschichte leben, so dass wir ihm in unserem gegenwärtigen Zeitalter gehorchen können. Wenn die Zeit kommt zu gehorchen, wirst du wissen, welche Zeit es ist und was zu tun ist.

Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass ein Zeitraum von 50 Jahren in der Heiligen Schrift eine gewisse symbolische Bedeutung hat und als Jubeljahr (Erlassjahr, Halljahr) bezeichnet wird. Niemand kennt die genauen Daten der ursprünglichen biblischen Jubeljahre. Auf jeden Fall ist es faszinierend, diese historische Entwicklung zu betrachten:

• 1517: Das Osmanische Reich erobert Jerusalem

• 1517: Beginn von Luthers protestantischer Reformation

• 1917: Britische Protestanten erobern Jerusalem

• 1967: Das jüdische Volk erobert Jerusalem

• 1967: Charismatische Erneuerung

• 2017: Globale Ausrichtung und muslimische Evangelisation

Fassen wir diese Jahre zusammen:

• 1517 war vor 500 Jahren, d.h. vor 10 Jubeljahren

• 1917 war vor 100 Jahren, d.h. vor 2 Jubeljahren

• 1967 war vor 50 Jahren, d.h. vor einem Jubeljahr

Der Staat Israel entstand im Jahr 1948. Siebzig Jahre danach ist das Jahr 2018. Das Ende eines Zeitraums von 70 Jahren wird als Wendepunkt beschrieben, der die Wiederherstellung des Königreichs für Israel betrifft (Jer 25,11; Jer 29,10; Dan 9,2; Dan 9,24). Der Zeitraum von 70 Jahren dient dazu, von vergangenen Ereignissen zu einem neuen Paradigma überzugehen. Dies bedeutet, zu einem neuen historischen Abschnitt überzugehen.

Im Jahr 2018 wird der Staat Israel 70 Jahre alt. Jetzt ist die Zeit für den nächsten Abschnitt gekommen. Es ist Zeit, dass aus der natürlichen Wiederherstellung die geistliche Wiederherstellung erwächst. Es ist Zeit für eine Phase der Erweckung in der nationalen Wiederherstellung Israels. Es ist Zeit für den messianischen Überrest Israels [d.h. für die messianischen Juden in Israel als erwähltem Rest des Volkes, Anm. des Übersetzers], seinen Platz einzunehmen.

(Ich denke nicht, dass wir geschichtliche Daten überbetonen sollten, aber es lohnt sich, die Zeit, in der wir leben, ein wenig aus historischer Perspektive zu betrachten.)

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Die Wiederkunft des Messias und die Feste im Herbst

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Die jüdischen Feste weisen prophetisch auf Jeschuas erstes und zweites Kommen hin und legen den Erlösungsplan Gottes für Israel und die ganze Menschheit dar.

Untertitel sind in den folgenden Sprachen verfügbar: Chinesisch, Dänisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Koreanisch, Polnisch und Portugiesisch (BR)!

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Eine Botschaft für junge Muslime

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Schaut Euch dieses Video an, das sich in der muslimischen Welt wie ein Lauffeuer verbreitet. Bislang sind die verschiedenen Versionen dieses Videos auf Arabisch, Deutsch und Englisch insgesamt mehr als 5,5 Millionen Mal angesehen worden.

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Das Geheimnis von Bethlehem

Sarah Singerman und Malek Gavris

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Im Neuen Bund - unmittelbar vor der Kreuzigung - gebrauchte Jeschua nicht nur beim Abendmahl Brot as Symbol für sein Fleisch, sondern er verglich sich auch mit dem Manna vom Himmel, das Gott den Israeliten während ihrer Wüstenwanderung gegeben hatte (Joh 6,32-33; Joh 6,48-51).

Das Fleisch der Opfertiere des levitischen Priestertums symbolisierte ausserdem Jeschuas Opfer am Kreuz, das die Bedingung der Torah für die Vergebung der Sünden erfüllt hat. Der Apostel Johannes sagt über Jeschua, er sei „das Wort, das Fleisch ward und unter uns wohnte...“, und bezeichnet Jeschua somit sowohl als Brot vom Himmel als auch als das Wort, das Fleisch wurde.

Der Prophet Micha sagte voraus, dass der Geburtsort des Messias der Ort Bethlehem in Juda sein würde (Mi 5,2). Während Bethlehem auf Hebräisch “Haus des Brotes” bedeutet, bedeutet es auf Arabisch “Haus des Fleisches”.

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