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Aggressive Frucht des Geistes

Ascher Intrater

Viele Menschen in der Welt sind aggressiv; sie streben aggressiv nach Macht, Ruhm, Wohlstand… - nur aus Selbstsucht. Die Lehre Jeschuas (Jesu) scheint jedoch auf einen entgegengesetzten Charakter hinzuweisen. In Seiner ersten überlieferten Rede, der Bergpredigt, sagte Jeschua: “"Die Sanftmütigen werden das Land erben " and "Gesegnet sind die Barmherzigen" und "…die reinen Herzens sind" (Matthäus 5,3-8).

Dies ist eine entgegengesetzte Aggressivität. Das Gegenteil von Aggressivität ist nicht Passivität, sondern eine gezielte Angestrengung in genau die umgekehrte Richtung zu den Lüsten und der Selbstsucht der menschlichen Gesellschaft zu gehen. Es bedeutet, gegen den Strom zu schwimmen. Es ist aufopfernde Liebe (Johannes 3,16); Sieg über die Welt (1. Johannes 2, 15); Kreuzigung des Fleisches (Galater 5,24). Wir könnten dies als “aggressive Frucht des Geistes” bezeichnen. (Galater 5,22).

Liebe ist eine Frucht des Geistes. Jeschua sagte uns, dass wir sogar “unsere Feinde lieben” sollen. (Matthäus 5,44). Freude ist eine Frucht des Geistes. Jeschua lehrte uns, uns zu freuen, wenn wir wegen unseres Glaubens verfolgt werden. (Matthäus 5,11-12). Wir sollen im Sturm Frieden haben. (Markus 4,39) und Geduld im Leiden (Römer 12,12).

Nicht nur sollen wir grosszügig sein, sondern “überfliessend in Freigebigkeit aus der tiefe unserer Armut” (2. Kor. 8,2). Wir sind berufen, nicht nur treu zu sein, sondern auch dann treu zu sein, wenn andere untreu sind. (2.Timotheus 2,13, 15); wir sollen nicht nur Selbstbeherrschung haben, sondern “durch den Geist die Taten des Leibes töten” (Römer 8,13).

Ist es möglich, in Bahnen der “aggressiven Demut” oder “aggressiven Freigebigkeit” zu denken? Können wir es uns zum Ziel setzen, nach der Lehre der Bergpredigt und der Früchte des Geistes zu leben? Dies ist die eigentliche Bedeutung von “im Ebenbild Gottes geschaffen zu sein” (1. Mose 1, 26) und “dem Bild Seines Sohnes gleich” zu sein (Römer 8,29).


Sohn des Gebots

Moti Cohen

“…Du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt…” (5. Mose 6, 7)

Vor kurzem feierten wir in der Tiferet Jeschua-Gemeinde die Bar Mitzvah für zwei Jungen, die das Alter von 13 Jahren erreicht haben.

Die Bedeutung des Audrucks “Bar Mitzvah” ist: der Sohn der Mitzvah (Gebot). Im Judentum ist 13 das Alter, wenn ein Kind zum Jugendlichen wird, wenn es Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen beginnt. Körperlich und intellektuell betrachtet kann ein Junge dieses Alters das letztliche Ausmass der Konsequenzen seines Handelns verstehen. Es ist wichtig, diesen Kindern beizubringen, dass sie aus ihrem eigenen Glauben an Gott und den Messias Jeschua heraus zur Gemeinde kommmen, und nicht weil sie ihren Eltern und Freunden gefallen wollten.

In den Lektionen, die auf die Bar Mitzvah vorbereiten, studieren wir die vielen Prophetien die wir in der Bibel vom Messias haben; wir sprechen über die Bedeutung aller Bündnisse, die Gott mit unserem Vater Abraham und mit Moses hatte und natürlich über die Bedeutung des Neuen Bundes. Zusätzlich haben wir jede Woche einen Torah-Abschnitt, das ist ein Abschnitt der Bibel, den wir von den Rollen lesen, die ursprünglicher sind. Der Sohn der Miitzvah muss wissen, wie er seinen gesamten Torah-Abschnitt lesen muss, was sehr schwierig ist, da die Originale aufgerollt und auf ein in Leder gefasstes Pergament geschrieben sind. Es gibt dort keine Punktierungen der Worte, keine Kommas oder Akzente, weswegen die Söhne der Mitzvah das Lesen ihres Abschnitts üben müssen. Darüber hinaus bereitet der Sohn der Mitzvah eine kleine geschriebene Predigt über seinen Torah-Abschnitt vor und muss sie vor der ganzen Gemeinde lesen.

Es beeindruckt mich jedes mal, wie schnell unsere Kinder aufwachsen. Wir als Gemeinde haben eine geistliche Verantwortung, unsere Kinder über das Königreich Gottes zu lehren, ihnen Werte zu vermitteln und sie in ihrem Glauben an Messias Jeschua zu ermutigen, denn wir wissen, dass dies einer der Gründe war, warum Gott unseren Vater Abraham erwählte: Er wusste, wie er seinen Glauben an Gott an seine Familie weitergeben konnte.

Denn dazu habe ich ihn auserkoren, dass er seinen Kindern befehle, und seinem Haus nach ihm, dass sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf dass der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheissen hat.” (1 Mose 18, 19).

Das nächste Mal erzählen wir euch eine unglaubliches Zeugnis darüber, wie Gott unsere jüngste Bar Mitzvah-Feier dazu benützte, das Leben eines besonderen Israelis zu verändern, dessen Identität euch überraschen wird.


Sich Ausrichten – Baruch Haba Tour 2017

In dieser Predigt während der Baruch Haba-Tour 2017 Ascher sich Ascher intensiv mit der Wichtigkeit, sich an Gottes Plan anzugleichen, auseinander. Um es auf Englisch anzusehen, klickt hier.


Internationaler Evangelisationsbericht [Video]

In diesem Video berichtet Cody Archer, was unser Team im vergangenen Jahr rund um die Welt gemacht hat und was als nächstes kommt.

Untertitel gibt es in Chinesisch, Dänisch, Französisch, und Portugiesisch.

Um es anzusehen, klickt hier.


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