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© 1.4.2016 Revive Israel Ministries

Vier Ebenen in der Selbstbeschreibung des Paulus

Von Asher Intrater

Wenn wir wirklich die Grösse unserer geistlichen Identität und Berufung und gleichzeitig unsere eigene Schwäche und unser Versagen verstehen, fühlen wir uns dabei möglicherweise peinlich berührt oder unbehaglich. Der Apostel Paulus (Saulus) empfand genauso; er sprach über sich selbst auf vier verschiedenen Ebenen, von ganz oben bis ganz unten.

  1. Die höchste Ebene – wie ein “Überapostel”: In Auseinandersetzungen zwischen Paulus, Petrus, Jakobus, Johannes und Barnabas über die Arbeit, die er in Europa und Kleinasien geleistet hat, empfand Paulus, dass er nicht zurückweichen könne. Das hatte weniger mit seinem Ego zu tun, als mit der Definition von Autoritätsbereichen. Er wollte nicht dass andere das, was Gott in seinem Verantwortungsbereich getan hatte, durcheinander bringen. In diesem Zusammenhang betrachtete Paulus sich selbst und seine Autorität auf der gleichen Ebene wie diejenigen, die als “Säulen” unter den Aposteln (Galater 2, 6-9) oder sogar „Überapostel“ bezeichnet werden (2 Korinther 11, 5; 12, 11 ).
  2. Mittelhoch – “Der Geringste unter den Aposteln”:  Als er das Zeugnis der Auferstehung und die Tatsache, dass Jeschua ihm persönlich erschienen war, beschrieb, musste er seine Position als Apostel klarstellen. Aber gleichzeitig gab es im Vergleich zu irgendjemand anderen nichts zu verteidigen. Es ging ihm um das Zeugnis für das Evangelium. Deshalb erwähnte er hier, dass er Teil der apostolischen Zeugen war, aber gleichzeitig bezeichnete er sich als den “geringsten unter den Aposteln” und sogar dieser Position unwürdig (1. Korinther 15:9).
  3.  Mittelniedrig – “Geringster unter den Heiligen”: Indem er Gottes wunderbaren Plan für all die, die Ihn lieben, beschreibt, gibt Paulus uns gottgegebene Schilderungen davon, dass wir „erfüllt werden mit der ganzen Gottesfülle“ (Epheser 3,19). In diesem Zusammenhang gelten die Verheissungen für jeden, der glaubt. Das Erbe ist für alle innerhalb der Ekklesia, für alle die durch den Geist Gottes geheiligt sind. Hier besteht keine Notwendigkeit für irgendeine Erklärung seiner Position, so dass er sich nur als “den allergeringsten unter den Heiligen” bezeichnet. (Ephesians 3,8).
  4.  Die niedrigste Ebene – “erster unter den Sündern”: In der Beschreibung von Gottes Gnade für uns in Errettung und Sündenvergebung ist die Betonung wieder anders. Hier sehen wir die Grösse von Jeschuas Opfer am Kreuz für uns trotz unserer Unwürdigkeit. In tiefer Reue für die Sünden seiner Vergangenheit – besonders die Verfolgung von Gläubigen - erkennt Paulus die Tiefen seiner eigenen sündigen Natur und beschreibt sich deshalb als den “ersten unter den Sündern ” (1 Timotheus 1,13-15).

Wir leben also in einem Paradox: Gottes Gnade garantiert uns übernatürliche Bedeutung, Identität und Bestimmung, doch führen uns unsere eigene Schwachheit und unser Unvermögen zu dem schmerzhaften Bewusstsein unserer Unwürdigkeit und Selbstsüchtigkeit außerhalb von Gottes Gnade. Also: „Wer glaubst du wer du bist?“ Nun ja, unter Berücksichtigung von Gottes Berufung; „Super“. Unter Berücksichtigung unserer eigenen Fähigkeiten: „der geringste“.


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Das Gift der radikalen islamistischen Ideologie

Auszug aus einer Schrift von Raheel Raza, Gatestone Institut

Nach den Anschlägen von Brüssel klebte ich an der Berichterstattung der Mainstream Medien und verfolgte sehr aufmerksam politische Kritiker, Informanten von Geheimdiensten, Experten und Analytiker. Es ist die gleiche Rhetorik die wir nach 9/11 hörten. "Warum hassen sie uns? " Sie hassen uns, weil sie ihre eigenen Unzulänglichkeiten und Versagen hassen. Sie hassen es, dass wir Freiheiten haben, die sie nicht haben, und sie hassen uns am meisten, weil wir eine erfolgreiche liberale Demokratie haben während sie in den letzten 100 Jahren nichts erfunden oder geschaffen haben. Sie haben den Westen zum Kriegsziel erklärt (nicht meine Formulierung) und sie empfinden es als gerechtfertigt, wenn sie uns angreifen.

Die islamistische Ideologie kommt aus einer von drei Quellen:

  1. Die Muslimbruderschaft (Ägypten)
  2. Wahhabitische/Salafitische Doktrin (Saudi Arabien)
  3. Khomeniismus (Iran)

Diese radikale Ideologie ist das Gift, mit dem wir uns befassen müssen. Warum legen wir diese Probleme nicht bloss und rotten die Verbreitung dieser Ideologie aus? Sie können sicher sein, dass diese Anschläge weitergehen werden, solange keine Schritte unternommen werden. Es ist Zeit, die bis zum Erbrechende gehende Analyse zu beenden und etwas zu unternehmen. Unser Feind ist die Ideologie. Unternehmen Sie etwas, um den Fluss dieser Botschaften und ausländischer Mittel in Organisationen und Andachtsorte hierzulande zu stoppen. Wir wissen, wo die Ideologie herkommt und doch haben wir die Schleusentore geöffnet und dieser Ideologie gestattet, in unserer Mitte zu blühen und zu gären.


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