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© 12.2.2016 Revive Israel Ministries

Der wahre Grund für Antisemitismus

von Paul Wilbur

Nächsten Monat (23-24 März) findet das Purimfest statt. Die meisten Menschen bemerken nicht, dass das Buch von Esther zur gleichen Zeit stattfindet wie die prophetischen Bücher Sacharjas und Haggai. Was ist der Grund für diese zeitliche Planung?

In den Büchern Sacharjas und Haggai finden wir einen kleinen, jüdischen Überrest der nach Jerusalem zurückgekehrt ist um den Altar, den Tempel und die Stadt wiederaufzubauen. Im Buch Esther finden wir eine weltweite Welle des Antisemitismus aus Persien (dem alten Iran) kommend. Es besteht eine Verbindung zwischen den beiden.

Die Wiederherstellung von Jerusalem steht für die Weiterentwicklung des Reiches Gottes. Die Welle von Antisemitismus ist eine böse Bewegung, die einen geistigen Angriff auf die Wiederherstellung diese Reiches darstellt. Die Wiederherstellung eines treuen Überrests in Jerusalem ist Brennstoff für den Hass gegen das jüdische Volk. Die Zerstörung des Überrests des Königreiches in Jerusalem ist das Ziel des internationalen Antisemitismus und des Völkermordes.

Wir sehen ein ähnliches Muster heute, das eine ähnliche prophetische Bedeutung hat. Das Volk Israel ist erneuert worden, sogar mit Jerusalem als Hauptstadt. Der messianische Überrest des Glaubens in Israel wird zur gleichen Zeit auch wiederhergestellt. Es ist eine weltweite Bewegung von Propaganda und Terror, dessen zentrales Ziel es ist, jüdische Ansprüche auf Jerusalem zu diskreditieren und Israel zu zerstören.

Sowohl in der Zeit des Sacharjas als auch heute ist der Grund für diesen geistlichen Kampf das Stoppen der Wiederkunft des Messias. Die erste Wiederherstellung Israels führte zum ersten Kommen von Jeschua. Die zweite Wiederherstellung wird zur Wiederkunft von Jeschua führen.

Jeschua deutete in Matthäus 23:39 an, dass seine Rückkehr die Antwort auf den Ruf der Nation Israel - besonders Jerusalem - "Gesegnet sei er, der im Namen des HERRN kommt." sei. Das Volk Israel ist an Ort und Stelle, ein messianisch-jüdischen Überrest existiert in Israel und Jerusalem und wächst nach und nach. Der Teufel weiß, dass seine Zeit kurz ist und ist deshalb hysterisch, panisch und wütend (Offenbarung 12,12). Deshalb wird solcher dämonischer Hass, Lügen und Mord gegen den Plan Gottes freigesetzt. Das ist die verborgene geistige Ursache für einen Großteil des Bösen in der heutigen Weltpolitik.


Unser Teil in der Prophezeiung

von Elhanan ben-Avraham

Ein Aspekt der Prophezeiung ist die göttliche Warnung vor den Folgen eines unrechtmäßigen, gottlosen Verhaltens: Das Gericht, das kommen wird, wenn dieses Verhalten nicht verändert wird. Deshalb sendet Gott Propheten um uns zu warnen, weil es seines Herzens Wunsch ist, dass wir unser Verhalten umkehren und verändern, dass wir nicht hart gestraft werden. Seine Barmherzigkeit triumphiert über sein Gericht. (Jakobus 2:13)

"Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe." (Hesekiel 33,11; 18.23; 18.32). Und diese Offenbarung zu ergänzen, sagte Jeschua "Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben." (Lukas 12,32). Gott hat Freude daran die Güte seines Reiches mit seinen gehorsamen Kinder zu teilen, und freut sich nicht an der Bestrafung der Bösen und Ungehorsamen.

In der Bibel finden wir Situationen, bei denen Gott sich in der Tat als Folge unserer aufrichtigen Fürbitte oder Reue umstimmen lässt. Ein klassisches Beispiel ist die Sendung von Jona nach Ninive um die Zerstörung dieser großen Stadt innerhalb von drei Tagen zu verkünden. Aber die offene Reue des Königs und der Leute von Ninive änderte die Art der Ereignisse vollständig (auch zum Entsetzen des Propheten).

Wir kennen auch den Fall in dem der Herr Mose erklärte, dass er mit Sicherheit Israel für ihre Übertretungen von der Landkarte wischen würde, aber die Fürsprache Moses für die Menschen in Israel stoppte den Zorn und verändert die Gedanken Gottes und die Geschichte der Welt (Exodus 32: 10-14,32). Dies bedeutet, dass ein Teil der Entfaltung der Prophetie in unseren Händen ist. Gottes Urteil ist kein fixer Zug auf Schienen; sein Herz hört unsere Gebete und Fürbitten, und will, dass alle Menschen zu ihm umkehren und gerettet werden (1. Tim. 2: 4).


Keine Fremden mehr - [ Teil 2 ]

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