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Revive Israel Ministerien

©30.10.2015 Revive Israel Ministries

Die Sieben Berge-Lehre  

Daniel Juster Th. D.

35 Jahre lang lehrten unsere Dienste das Evangelium vom Königreich auf eine Weise, die uns mit der “Sieben Berge/Sieben Säulen-Lehre” aus jüngerer Zeit verbindet. Diese Lehre wurde sowohl in charismatischen als auch evangelikalen Strömungen immer bekannter.

Wir lehrten allgemein, dass Nachfolger von Jeschua (Jesus) jeden gesellschaftlichen Bereich gemäss göttlichen Prinzipien beeinflussen sollen. Beispielsweise ist es die Verantwortung eines leitenden Managers, sein Unternehmen nach göttlichen Prinzipien aufzubauen und in der Art, wie er seine Geschäfte führt, ein Zeugnis zu sein und Einfluss zu nehmen. Die reformierte Theologie lehrte, dass es drei Hauptautoritätsbereiche gibt, die jeder Mensch erlebt: Gemeinde, Familie und zivile Regierung (der politische Bereich).  Niemand kann auf legitime Weise aus diesen Bereichen entfernt werden, und jeder ist gerufen, in jedem dieser Bereiche in Unterordnung gegenüber Gott und Seinem Gesetz zu wandeln. Wir könnten sagen, dass diese drei Berge die grösseren der sieben sind.

Die Gemeinde ist der grösste Berg

Es ist nicht Aufgabe der Gemeinde, die Zivilregierung zu steuern und nicht der Zivilregierung, die Gemeinde zu regieren. Vielmehr sollen beide Gegenstand von Gottes Gesetz oder Prinzipien sein, die ihre Bereiche betreffen. Die Gemeinde soll die prophetische und lehrende Stimme für alle Bereiche sein und soll helfen, die Kultur im allgemeinen zu gestalten. Im vergangenen Jahrhundert hat es die Evangelikale Kirche im Westen zu grossen Teilen aufgegeben, die Kultur zu prägen, zugunsten eines Evangeliums der Weltflucht. Sie schauten entweder darauf, nach dem Tod in den Himmel zu kommen oder auf die Entrückung sieben Jahre vor der Wiederkunft Jeschuas. Deshalb wandte sich die Gemeinde von der Kultur im allgemeinen ab, zugunsten der persönlichen geistlichen Entwicklung.

Die Lehre der sieben Berge erweitert die klassischen Autoritätsbereiche, die allgemeine Kultur prägen. Sie ergänzt die Medien, Bildung, Freie Künste und Businesswelt.  In der Regel geht eine Gesellschaft in die Richtung – ob gut oder böse – die derjenige vorgibt, der die Ebenen der Macht in diesen Bereichen kontrolliert. Diejenigen, die die kulturellen Hebel in einer Gesellschaft kontrollieren, sind wie Könige.

Kulturelle Verwandlung

Die Kontrolle der einflussreichsten Bereiche befindet sich gegenwärtig – sowohl in Israel als auch im grössten Teil der westlichen Welt – in den Händen der säkularen Linken, besonders die Bereiche Bildung und Medien. Auf dem  Business- und politischen Sektor gibt es noch Widerstand. Vertreter der Sieben Berge-Lehre ermutigen die Gläubigen, sich in jeden der sieben Bereiche rufen zu lassen, um die Richtung der gesamten Kultur zu verändern. Das kann nur durch die Macht des Geistes geschehen und daher ist Erweckung entscheidend.

Wenn wir auf diese Lehre reagieren, gibt es für uns jedoch einige sehr wichtige Voraussetzungen. Zunächst ist die Bibel sehr klar darin, dass wir vor dem Zweiten Kommen nicht die Welt erobern und in allen Nationen alle Bereiche regieren werden. Die Vollheit des Königreichs wird sich erst nach der Wiederkunft des Messias einstellen. Wenn wir also eine Verantwortung für die Kultur haben, so sollten wir keine Illusionen bezüglich eines vollkommenen Sieges vor der Wiederkunft des Herrn haben. Trotzdem kann in der Zwischenzeit viel Gutes erreicht werden. Darüber hinaus sollten wir es uns klar machen,  dass der wesentliche Fortschritt des Königreichs in der Herausforderung besteht, Menschen zu rufen, die die Botschaft des Evangeliums umarmen und sich ihr hingeben.  Das Königreich, auf das wir uns freuen, ist letztendlich wenn Jeschua auf dem Thron Davids in Jerusalem sitzt!


Das unerfüllte Fest

In dieser Botschaft spricht Ascher über das eine Thema der Schrift und die messianische Bedeutung der Jüdischen Festtage.

Um es auf Englisch anzusehen, klickt hier!


Bericht vom Global Gathering in München

Von Ariel Blumenthal

Die Gathering-“Bewegung”schloss soeben ihr jüngstes Kapitel ab, ein Gathering Tausender aus vielen Nationen, in München (Deutschland). Diese Versammlungen sind geistliche „Marathons“ – dreieinhalb Tage leidenschaftlicher, feuriger Anbetung, Tanz, Fürbitte, Bekundungen von Versöhnung und Einheit und prophetische Handlungen, die repräsentieren, was der Heilige Geist heute auf der Erde tut.

Wir waren ein Team von 5 Leitern aus Israel, einschliesslich Chaim, Asher und Betty, und Ariel von Revive Israel.  Hier ein Zeugnis:

Wir hatten eine Zeit, in der wir das Ende der 70jährigen Periode nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs proklamierten. Seit mehreren Jahren hatten wir uns auf dieses prophetische Zeitfenster konzentriert, da wir auf der Grundlage von Jeremiah und Daniel und 2. Mose 20 (3 bis 4 Generationen) verstanden, dass Gott die Sünde einer Nation diese Zeitperiode lang richtet, aber dass danach für die Geschichte und Seine Pläne die Zeit kommt, weiterzugehen.

Als Juden, als Israelis proklamierten wir (an diesem sehr historischen Ort des Massakers von 11 israelischen Athleten während der Olympischen Spiele in München in 1972) dass für die Deutschen die Zeit gekommen ist, vorwärtszugehen, ohne dass die Fesseln der Vergangenheit sie binden; und dass wir als Juden nicht länger  - wie jedes Jahr am Holocaustgedenktag  - dastehen und erklären dürfen: „wir werden nie vergeben, nie vergessen.“

Wir sprechen nicht über das Verleugnen des Holocaust oder darüber, Yad Vashem zu schliessen – wir sprechen über eine Veränderung in der Dynamik der Beziehung zwischen Deutschland und Israel, eine die verlangt, dass die Sünde, das Leid und die Unvergebung der Vergangenheit nicht länger definieren dürfen, wer wir als Völker, als Nationen sind. Wir gehen gemeinsam im Messias vorwärts!

Nachdem wir proklamierten und beteten, sagte ein junger deutscher Mann, ein zukünftiger geistlicher Leiter, zu mir: “Vielen Dank dafür, dass Ihr das getan habt. Als Deutscher habe ich mich immer, vor allem in internationalen Treffen, so gefühlt, als ob mich etwas zurückhält, diese Bürde von der Last der Geschichte und die Schuld unseres Volkes; ich fühlte mich, wie wenn ich nicht in meine volle Berufung und einen Ort der Leiterschaft eintreten dürfte, aus Angst, dass etwas Schlimmes passieren wird. Aber als ihr heute gebetet habt, wurde das gebrochen!“

Möge diese Generation der deutschen christlichen Jugend aufstehen und auf das Ziel ihrer Berufung von Gott zulaufen!


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