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Revive Israel Ministerien

©24.7.2015 Revive Israel Ministries

Leidenschaft für das Königreich Gottes

Von Asher Intrater

Wir haben eine Leidenschaft für das Königreich Gottes. Wir beten, dass dieses Reich komme. Wir sehnen uns danach, dass Sein Wille auf der Erde genauso getan wird wie im Himmel – dass wir den Himmel kommen sehen, der unsere Welt verändert (Matthäus 6,10).

Gott hat einen Plan für eine vollkommene Welt mit vollkommenen Menschen – das Königreich Gottes. Es kann keine vollkommene Welt geben, wenn nicht die Menschen sich zuerst verändern. Das Evangelium ist die Kraft, welche die Menschen in das Ebenbild Gottes umwandeln kann (Römer 1,16). Es wird keinen Schmerz oder Tod mehr geben (Offenbarung 21,4). Auf der ganzen Welt wird Friede herrschen (Lukas 2,14), sogar im Nahen Osten (Jesaja 2,4), und die Menschen werden im Wohlstand leben (Micha 4,4).

Gott entwarf diesen Plan schon vor der Schöpfung (Epheser 1,9-10). Er begann die Welt mit einem Paradies in Eden. Unsere Sünde hat dieses Paradies beschädigt, aber Gott gab Seinen Plan deswegen nicht auf. Er wusste, dass wir sündigen würden, und er sah lange im Voraus ein Heilmittel vor – die Sühne des Messias. Gott wird das Paradies wieder herstellen und es noch grösser machen. Dieses wiederhergestellte Paradies wird sogar noch besser sein als das erste.

Apostolische Sendung

Die ganze Geschichte bewegt sich darauf zu, dieses Königreich aufzurichten – eine vollkommene Welt mit einer makellosen Gesellschaft. Es wird eine gerechte Regierung mit tadelloser Gerechtigkeit geben: die Bösen werden bestraft und die Gerechten belohnt werden. (Dies ist der Grund, warum wir jetzt umkehren und Busse tun solange noch Vergebung angeboten wird.)
Jedes Königreich hat einen König. Der König in Gottes Königreich ist Jeschua (Jesus; Johannes 18,36-37; 19,19). Jedes Königreich hat eine Hauptstadt. Die Hauptstadt in Gottes Königreich ist Jerusalem (Jesaja 2,3). Der König ist die Person der Herrschaft Gottes, die Hauptstadt ist der Ort seiner Herrschaft. Jesus ist die Person und Jerusalem der Ort (Psalm 2,6).

Die ganze Geschichte bewegt sich auch auf einen Konflikt zu. Der Konflikt entsteht aus dem Widerspruch und Widerstand gegen Gottes Herrschaft. Bevor das Königreich des Friedens auf der Erde errichtet werden wird, wird es eine Zeit der grossen Trübsal und Widerwärtigkeiten geben, gefolgt von einem grossen Krieg (Joel 2,2-3; Jeremia 30,7). Alle Völker und Mächte, die sich gegen die Herrschaft Gottes auflehnen, werden sich zusammentun, um die Hauptstadt Jerusalem anzugreifen (Sacharia 14,2-3; Offenbarung 19,19). Böse Menschen werden die göttlichen Menschen in jeder Nation angreifen.

All dies war zentral in der Vision und Botschaft der Apostel. Ihre Bewegung war eine Bewegung, die die Welt veränderte, um Israel wieder herzustellen und Gottes Volk auf die Endzeit und die Wiederkehr Jeschuas (Jesus) vorzubereiten. Wir wollen vollenden, was sie begonnen haben. Ihre Vision ist auch unsere Vision. Wir wünschen uns von Herzen, die ursprüngliche apostolische Sendung zu erneuern, wieder herzustellen und zu vollenden.
Lasst uns die gleiche Leidenschaft empfangen, dasselbe Feuer für das Königreich Gottes, und lasst uns gemeinsam die Welt verändern (Apostelgeschichte 1,8).


Versammlung für Vietnam und Asien

Von Ariel Blumenthal

Am 7. Bis 10. Juli kamen mehr als 15’000 Gläubige für die Asien-Versammlung in Hong Kong unter der Leitung von David Demian zusammen. Wie gewöhnlich in diesen Versammlungen überraschte uns der Heilige Geist auf vielfältige Weise.

Eine Woche davor konnte ich an einem Abend nicht schlafen und merkte plötzlich, wie ich über Vietnam nachdachte – eine Nation, über die ich praktisch nichts wusste. Ich las über eine Stunde lang Dinge im Internet nach über das Land, seine Kirchen, und über einige sehr interessante Verbindungen zu Israel in jüngster Zeit.

In unserem ersten Leitertreffen am Morgen des 7. Juli fragte David, ob jemand etwas vom Herrn gehört habe. Ich erzählte von Vietnam; und dann kamen einige andere nach vorn und berichteten, dass der Geist auch zu ihnen über Vietnam gesprochen hatte. Am ersten öffentlichen Treffen an jenem Nachmittag war es uns ganz wichtig, besonders die Delegation aus Vietnam zu begrüssen als wichtigen Bestandteil der „Essstäbchen-Nationen” (China, Korea, Japan). Darauf hatten wir eine sehr lebhafte, kraftvolle Gebetszeit für dieses Land, das vor allem Buddhistisch geprägt ist. Am nächsten Tag hörten wir diese Nachricht: eine sich seit drei Jahren im Bau befindende Buddha-Statue, die mit 45 Metern Höhe die grösste in Nordvietnam werden sollte, stürzte plötzlich kurz nach dem Treffen am Dienstagnachmittag 7. Juli in sich zusammen!! Gott sei Dank wurde dabei niemand verletzt. Man kann den Bericht online anschauen: http://vietnamnews.vn/society/272775/buddha-statue-collapses-in-thai-binh.html  Lasst uns im Gebet an dieses Land denken, das Gott im Moment hervorzuheben scheint.

(Um mehr zu erfahren über die Asien-Versammlung geht bitte auf Ariels Blog: Shalom and Update from Asia Gathering in Hong Kong, July 7-10)


Checkpoint-Gebet

Von Sharona W.

Vor etwa zwei Wochen fuhr ich durch den wichtigsten Checkpoint zwischen Bethlehem und Jerusalem, wie ich das jede Woche mache. Aber diesmal fühlte ich eine schwere Bedrückung und sogar den Zorn, den viele Palästinenser empfinden, das Gefühl, eingesperrt zu sein und den Ärger über die sorglose Art der Soldaten, die einen überprüfen und die eigene Bewegungsfreiheit einschränken. Als ich mich dem Checkpoint näherte, sah ich eine Soldatin. Sie war die einzige Frau, die ich bei den dort stationierten Soldaten sah. Ich wusste sofort, dass ich für sie und auch für die anwesenden Palästinenser beten sollte. Zu der Zeit war mir nicht klar, warum ich diesmal viel stärker so empfand als sonst.

Nach meinem Treffen in Beit Jala fuhr ich zurück und fand den Checkpoint völlig verschlossen vor. Ich erfuhr später, dass nur 5 bis 10 Minuten, nachdem ich den Checkpoint an jenem Morgen passiert hatte, eine Palästinenserin eine Soldatin erstochen hatte. Die palästinensische Frau wurde festgenommen während die Soldatin in kritischem Zustand in einem Koma im Spital lag. Erstaunlicherweise erwachte die Soldatin schon am nächsten Tag aus ihrem Koma.

Ich bete weiter für beide, die Soldatin und die Palästinenserin, die den Anschlag verübt hatte, weil ich um Gottes Gnade und Erbarmen weiss und mir bewusst bin, dass ich ganz leicht selbst Opfer oder Täterin sein könnte im Plan des Teufels für dieses Land.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.