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©30.1.2015 Revive Israel Ministries

Böses Weltreich

Die 10 Plagen, der Islam und das Gericht Gottes

Von Asher Intrater

Die Geschichte der 10 Plagen ist eine der epischsten und detailliertesten Geschichten in der Bibel. Sie bildet eine Grundlage für unser Verständnis von Gottes Gericht.

Bevor Moses nach Ägypten zurückkehrte sagte Gott ihm, dass er “das Herz des Pharao verhärten würde“ (2. Mos. 4,21). Allerdings vollzog er diese Verhärtung nicht vor der 6. Plage, den Blattern (2. Mos. 9,12) und der 8. Plage, den Heuschrecken (2. Mos. 10,1). Pharao selbst hatte sein Herz bereits wiederholt während der ersten Plagen verhärtet. Jedes Mal wurde dem Pharao eine Gelegenheit zur Gnade und Vergebung angeboten und bei allen Gelegenheiten reagierte er böse. Erst nachdem der Pharao sein Herz in seiner Entscheidungsfreiheit bis zur „Fülle“ verhärtet hatte, verhärtete Gott sein Herz in einem Akt des Gerichts.

Bevor Moses nach Ägypten gesandt wurde, sagte Gott ihm, dass er seinen Stab auf den Boden werfen sollte und dieser verwandelte sich in eine Schlage (2. Mos. 4,3). Dies war ein Zeichen, dass Moses geistliche Autorität über die satanischen Mächte hatte, die durch die Schlange symbolisiert wurden. Aber es gab noch einen anderen Grund: Gott wusste etwas, das Moses nicht wusste.

Moses war 40 Jahre in der Wüste gewesen. Die Situation in Ägypten hatte sich in dieser Zeit so zum Schlechten verändert, dass Regierungsmitglieder derart tief in okkulte Anbetung verstrickt waren, dass sie Stäbe in Schlangen verwandeln konnten  (2. Mos, 7,12), Wasser in Blut (2. Mos, 7,22) und Frösche aus dem Nil aufsteigen lassen konnten (2. Mos 8,3). Die Zauberei hatte so um sich gegriffen, dass die ägyptischen Könige Kronen mit Schlangen trugen. Daher bereitete Gott Moses schon im Voraus mit der Vollmacht aus, diesen satanischen Geistern zu widerstehen.

Auge um Auge

Der Tod der Erstgeborenen war die letzte und schlimmste Plage. Man muss dazu wissen, dass die ägyptischen Pharaonen zu diesem Zeitpunkt schon über 80 Jahre unschuldige Kinder umbringen ließen (2. Mos. 1,16). Gottes Gericht geht immer erst Gnade voraus und es ist immer vollkommen gerecht (was du anderen tust, das wird man dir tun).

Der Mord an den jüdischen Kindern in Ägypten war das erste Mal, dass sich ein “Holocaust” ereignete, dem später weitere folgten durch Haman, Herodes, die Nationalsozialisten und heutzutage durch den islamischen Jihad. Der Islam behauptet, dass Mohammed der letzte Prophet Gottes ist, der auf alle biblischen Propheten folgen würde, einschließlich Moses und Jesus. Aber ironischerweise haben diese Jihadisten mehr mit den bösen Pharaonen gemeinsam als mit irgendeinem jüdischen, biblischen Propheten oder einem Apostel.

Die Jihadisten möchten der westlichen Gesellschaft Gericht bringen für die perversen Sünden der Korruption und der sexuellen Unmoral. In diesen Anschuldigungen liegt etwas Wahres (siehe Offenb. 17,16-17). Allerdings haben die Islamisten tausende unschuldiger Mädchen vergewaltigt, was auch eine Form von sexueller Unmoral ist; sie haben Morde begangen und gelogen, was ebenfalls eine Überschreitung der 10 Gebote darstellt. Gottes Propheten müssen auch selbst den moralischen Gesetzen Gottes gehorchen.

Nach den 10 Plagen wurde die ägyptische Armee im Roten Meer zerstört. Diese Armee kam mit Waffen, bereit zu töten und sie verfolgte die hilflosen Menschenmassen, die drei Generationen lang brutal unterdrückt worden waren. Gottes Gericht war hart, weil die begangenen Verbrechen so grausam waren.

Zweite Runde
Gott ist ein Richter, ein gerechter Richter. Die Schrift erinnert uns immer wieder daran, dass Gottes Urteile vollkommen gerecht sind. (Psalm 96,13; 98,9; Offenb. 15,4; 19,11). Gottes Urteil schließt ein:

  1. Moralische Gerechtigkeit
  2. Angebot von Gnade
  3. Klare Warnungen
  4. Unparteiischer Prozess
  5. Moralische Anforderungen an die Propheten.

Der Islam beansprucht für sich, das Gericht Gottes zu bringen, aber beinhaltet nichts von alldem.
Das Ägypten unter den Pharaonen in der Zeit von Moses war vielleicht das dämonischste Reich in der Geschichte. Allerdings hat es gemäß den prophetischen Schriften den Anschein, dass ein solch böses Reich noch einmal errichtet werden wird. Es wird sogar noch schlimmer werden. Es wird ein weltweites, völkermordendes, dämonisches, tyrannisches Reich sein. Der Auszug aus Ägypten ist als Geschichte in der Bibel, aber auch als Prophetie. Was in der Endzeit passieren wird, wird dem ähneln was in Ägypten passiert ist.  

[Anmerkung: Die hebräische Wurzel (Ts-R-R)  צרר ist dieselbe wie für die Wörter Antichrist (Tsorer), Trübsal (Tsarot), und Ägypten (Mitsrayim).]  Die Geschichte des Auszugs bildet einen biblischen Rahmen, um Gottes Gerichte und Plagen in der Endzeit zu verstehen.


"Christen" in der Apostelgeschichte

Von Ari Sorko Ram

Der Begriff “Christen” taucht im Neuen Testament das erste Mal in Apg. 11,26 auf: „In Antiochia nannte man die Jünger zum ersten Mal Christen“. Dort lehrten Paulus und Barnabas die Heiden, was dazu führte, dass viele zum Glauben kamen. Diese neuen Gläubigen oder Jünger wurden als heidnische Nachfolger von Jeschua „Christen“ (messianisch) genannt. Das Wort „Jünger (mathetes) bedeutet „Lernende“.

Paulus, Barnabas und die anderen jüdischen Gläubigen behielten ihre Identität als jüdische Nachfolger „des Weges“ bei (Apg. 9,2). Der Ausdruck „Christen“ bezog sich auf die neuen Jünger. Weil diese Jünger einst Heiden waren, aber nun neue gläubige brauchten sie einen Namen. Auf der einen Seite brauchten sie sich nicht beschneiden zu lassen, um gerettet zu werden; auf der anderen Seite brauchten Sie einen Namen, um sich von den Heiden um sie herum, zu unterscheiden.

Dies wird auch in den beiden anderen Stellen im Neuen Testament wiedergespiegelt, die sich auf diesen Ausdruck beziehen. In Apg. 26,28 gebrauchte König Agrippa, der sich selbst als einen Heiden betrachtete, diesen Ausdruck, um seine nahende Bekehrung anzudeuten. 1. Petr. 4,16 bezieht sich auf die Pilger aus vielen Nationen wie es in 1. Petr. 2,10 heißt, die einst „nicht sein Volk“ aber jetzt „ das Volk Gottes“ sind.

Diese Terminologie spiegelt die Wahrheit von Epheser 2,11-13 wieder: der „eine neue Mensch“ (Leib des Messias oder die Nationengemeinschaft Israels), gebildet aus Juden und Heiden – die eins werden im Glauben und in der Liebe, sogar während sie ihre verschiedenen Identitäten bewahren.


Überblick: Buch Hesekiel – Teil 2

In diesem Teil 2 gibt Asher einen zusammengefassten Überblick auf die letzten prophetischen Kapitel des Buches Hesekiel. Er teilt auch mit, wo er uns nun in Gottes prophetischem Zeitplan sieht. Um dies in Englisch sehen zu können Hier klicken.


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