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©17.10.2014 Revive Israel Ministries

Die 24 Ältesten

Von Asher Intrater

Im Buch der Offenbarung finden wir eine ungewöhnliche und überraschende Menschengruppe, bekannt als „die 24 Ältesten“. Sie scheinen eine Elitegruppe von Leitern zu sein, die mitten im Thronsaal von Gott selbst gemeinsam mit Jeschua (Jesus) und den “vier lebendigen Wesen“ versammelt sind.

Ihre eigentliche Identität ist nicht bekannt, aber die Zahl 24 ist offensichtlich 2 mal 12 und erinnert uns deshalb an die 12 Stämme und die 12 Apostel Jeschuas. Er lehrte die Apostel, dass sie, wenn sie Ihm treu bis in den Tod sein würden, auf 12 Thronen sitzen und nach der Auferstehung im Messianischen Königreich die 12 Stämme Israels regieren und richten würden (Matthäus 19,28). Vielleicht repräsentiert auch die zweite „12“  Regierungspositionen für den Rest der Völker.

Auf jeden Fall liegt die Nähe zum Thron Gottes jenseits jeglicher Vorstellungskraft. Wie könnte jemand jemals so eine fast-göttliche Position erreichen? Es ist auf jeden Fall interessant, dass bei jedem der sechs Male, wo die 24 Ältesten erwähnt sind, wir sie genau das Gleiche tun sehen: Sie demütigen sich selbst und beten Gott an.

Sie fallen nieder, beten an und werfen ihre Kronen vor Gott (Offenbarung 4,10); sie beten und preisen mit ihren Harfen und goldenen Schalen und fallen natürlich nieder, (5:8); sie fallen wieder nieder und beten an (5:14); fallen nieder und beten an gemeinsam mit Myriaden von Engeln und Heiligen (7:11); fallen nieder und beten an bei der siebten Posaune (11:16); fallen nieder und beten an vor dem Zweiten Kommen (19:4).

Ihre Demut und Anbetung ist der kleinste gemeinsame Nenner in der Beschreibung der 24 Ältesten; eigentlich fast das einzige Charakteristikum, das erwähnt wird. Das erinnert uns an Mose, der vor seinen Kritikern auf sein Antlitz fiel, an Josua, als er im Zelt der Begegnung blieb, und an David, der – als er Hirtenknabe war – auf dem Feld anbetete.

 Es scheint, dass die Demut und die Anbetung der 24 Ältesten die wesentliche Eigenschaft und Voraussetzung dafür waren, dass sie die höchste vorstellbare Ebene von Bestimmung, Ehre und Autorität erreichten. Ist es das, was Gott auch in dir und mir sucht?


Israel und die Philippinen

Von Alberto Fernandez

Es gibt eine göttliche und unauflösbare Verbindung zwischen Gottes erwählter Nation Israel und unserer Nation, den Philippinen. Hier folgen verschiedene Zeugnisse, wie diese Beziehung von Gott souverän herbeigeführt wurde.   

Zunächst schuf Präsident Manuel Quezon in 1939 eine Politik der “offenen Tür” und erteilte Juden, die vor dem Holocaust in Europa flohen, Visa, damit sie in Manila einen sicheren Hafen finden würden. Quezon spendete sogar einen Teil seines eigenen Grundbesitzes in Marikina, um die Flüchtlinge unterzubringen. Rund 1,200 Juden schafften es auf die Philippinen und wurden gerettet. Wenn die Türen nicht durch Hitler in Europa verschlossen worden wären, hätte die Nation bis zu 10.000 Juden aufgenommen.   

 Zweitens: Am 29. November 1947, während des angespannten Dramas um den Teilungsplan der Vereinten Nationen waren die Philippinen die letzte Nation, die dafür stimmte, einen Jüdischen Staat zu schaffen, was zur Zwei-Drittel-Mehrheit führte. Ein Augenzeugenbericht beschrieb, dass ein Mitglied des israelischen Diplomatenteams den philippinischen Delegierten auf der Toilette fand und ihn im Eiltempo zur entscheidenden Abstimmung in den Saal brachte.

Drittens: Während des Yom Kippur-Kriegs in 1973 wurde Israel davon überrascht, dass Russland Ägypten mit Boden-Luft-Raketen ausgerüstet hatte. Die Reserven der israelischen Luftwaffe waren erschöpft und die USA konnte wegen der Gefahr eskalierender Spannungen mit Russland nicht einschreiten. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Iran von dem Verbündeten der USA Schah Pahlavi regiert und hatte einen US-amerikanischen Luftstützpunkt.

Ein amerikanischer Flugzeugbau-Unternehmer hatte mehr als 600 philippinische Mechaniker angeheuert, damit sie halfen, aus den iranischen Flugzeugressourcen neues Potential aufzubauen. Während eines kritischen Moments in diesem schwierigen Krieg wurden alle Arbeiter mit Ausnahme der Filipinos abgezogen, damit letztere allein den “niederen” Dienst verrichteten, die ganzen US-Aircraft-Logos mit dem Davidsstern zu übermalen. Erst Jahrzehnte später wurde klar, wie bedeutend es war, was sie getan hatten, um den israelischen Kräften zu helfen, den Krieg zu gewinnen.

Wir glauben, dass auf den Philippinen für die Art, wie sie Israel zur Seite standen, ein Segen liegt (1. Mose 12,3).    


Chinesischer Durchbruch

Von Ariel Blumenthal

In den vergangenen zwei Wochen wurde ein Durchbruch in den Beziehungen zwischen den chinesischen Christen und dem messianischen Leib in Israel sichtbar. Wie wir letzte Woche auf der Basis der Lehre von Zhang Fuheng berichteten, geht die Erweckung in China in die 1920er zurück, während derer die erste Welle neu geborener Christen in China die Vision “Zurück nach Jerusalem” erhielt. Die riesige Ausbreitung des Evangeliums in der verfolgten „Untergrund“-Kirche in den 1980ern beinhaltete die Wiederherstellung dieser selben Jerusalem-Vision. Während verschiedener Konferenzen und Treffen in der jüngsten Vergangenheit brachten verschiedene chinesische Leiter zum Ausdruck, dass sie sehen könnten, wie diese fast 100 Jahre alte Vision Gestalt anzunehmen beginnt.

Ein Teil ihrer Vision schliesst nicht nur ein, den Juden und Arabern das Evangelium zu bringen, sondern auch Versöhnung zwischen Juden und Arabern zu sehen als Folge der Gebete und evangelistischen Einsätze der Chinesen. In einer entscheidenden Versammlung kam ein ägyptischer, arabischer Gläubiger nach vorn, um in Demut seine Bereitschaft auszudrücken, geistlich mit den messianischen Brüdern “verheiratet” zu sein. Asher ging vor und umarmte ihn. Jeder fing an zu weinen. Asher und Ariel taten stellvertretend für die messianische Gemeinde Busse für unseren Stolz und unseren Verrat –  an Jeschua und unseren arabischen Schwestern und Brüdern. 

Eine machtvolle Zeit der Fürbitte mit Chinesen, Arabern, Juden und internationalen Gästen  brach an. Diese spontane Freisetzung dauerte rund 90 Minuten; wir konnten spüren, wie Mächte und Fürstentümer des Bösen niedergerissen wurden. Das Zeugnis dessen, was geschehen ist, verbreitete sich weiter unter den chinesischen und arabischen Gemeinden. Während wir der bedeutenden "822 Call -Gathering" Konferenz vom 10. bis 13.  November in Jerusalem entgegensehen, empfinden wir den Eindruck eines bedeutenden geistlichen Wendepunkts. (822Call.org).  Ein Vers, auf den verschiedene Teilnehmer sich mehrmals im Gebet bezogen, ist Epheser 3,10 – "damit jetzt den Fürstentümern und Gewalten in den himmlischen Bereichen durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes kundgemacht werde.”


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