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Revive Israel Ministerien

©10.10.2014 Revive Israel Ministries

Teamwork in der Leiterschaft

von Asher Intrater

Vor vielen Jahren, als ich die Verheissungen in der Bibel bezüglich Israel, der Gemeinde, dem messianischen Überrest und der Endzeit anschaute, kam ich zu der Überzeugung, dass niemand stark, weise oder gerecht genug ist, diese zu erfüllen. Wenn Gott uns dazu beruft, daran beteiligt zu sein, müssen wir zusammen als ein Team arbeiten. Wenn wir kein Team aufbauen könnten, könnten wir unsere Berufung nicht erfüllen.

Es ist niemals einfach, in einem Team zu arbeiten. In einem Team sind andere Menschen mit dabei, und Menschen haben Probleme. Sie bringen ihre Schwächen, ihre unterschiedlichen Meinungen, ihren Stolz, ihre Angst, Sturheit, Frustration und so weiter mit. Menschen kommen mit ihrem „Gepäck“ und ihrem „Müll“.

Einmal verteilte ich unseren Mitarbeitern Teile eines Puzzles für Kinder. Wir mussten unsere Teile in die Mitte des Tisches schieben, um sie zusammenzusetzen. Die einzelnen Teile hatten keine Bedeutung, aber als sie zusammengesetzt waren, konnte man das Bild sehen.

Jedes Teil hatte Kurven, die nach innen gingen, und Kurven, die nach aussen gingen. Wir interpretierten die nach innen gerichteten Kurven als unsere Schwächen und Bedürfnisse und die nach aussen gerichteten Kurven als unsere Talente und Stärken. Die nach innen gerichteten Kurven – unsere Schwächen – machten es erst möglich, dass die Teile zusammengefügt werden konnten. Um ein ganzes Bild zu formen liegt der Schlüssel darin, dass jeder seine Bedürftigkeit für die Ergänzung durch andere erkennt. Wir können unseren Schwächen erlauben, uns dort zueinander zu ziehen, wo oft gerade unsere Stärken uns auseinander treiben.

Ich diene jetzt in führender Leitungsfunktion bei Revive Israel, Tikkun, Ahavat Jeschua und Tiferet Jeschua. Gott sei Dank bringt jedes Team durch Seine Gnade viel Frucht. Ich bin mir meiner eigenen Schwächen sehr bewusst und bin oft nicht sicher, was ich zum Erfolg beitrage. Jedes Team besteht aus begabten, talentierten und motivierten, eigenständigen Menschen.

Wenn es irgendetwas gibt, von dem ich fühle, dass wir es richtig gemacht haben, dann ist es, ein Gefühl des Teamworks und des gemeinsamen „Eigentums“ geschaffen zu haben. In jeder dieser Gruppe ist es offensichtlich, dass ein Zusammenspiel und eine Haltung des Gebens und Nehmens im Team herrschen. Dies schafft ein Gefühl der Sicherheit für die Menschen, die Teil des Teams sind. Nichts hängt von nur einer Person ab.

Vor kurzem habe ich unsere Ziele für das Teamwork in drei einfachen Schritten dargestellt:

  1. Dein Erfolg
  2. Unsere Zusammengehörigkeit
  3. Weitergeben von einer Generation an die nächste

Die erste Priorität ist es, den Erfolg der anderen Beteiligten zu wollen. Die Haltung sollte sein: „wenn ich dir helfen kann, damit du erfolgreich bist, habe ich meine Arbeit gemacht.“

Die zweite Priorität besteht darin, die Einheit des Teams zu erhalten. Jeder muss etwas von sich opfern, um den Zusammenhalt zu erhalten. Nachgeben ist der Preis für Einheit.

Das dritte Gebiet beinhaltet Ausbildung und Weitergeben. Die Ziele des Königreiches Gottes sind nicht nur zu gross für eine Person, sie sind auch zu gross für jede einzelne Generation. Rollen und Stellen zu übergeben läuft in beide Richtungen: „nach oben und aussen“ für die Älteren und „nach unten und innen“ für die Jüngeren.

Der Übergang ist wie in einer Familie, in der ein Kind zum Elternteil und ein Elternteil zum Grosselternteil wird. Die Autorität wird nach und nach von den Älteren an die Jüngeren übergeben, aber die Älteren behalten Einfluss und Ehre.

Ich hoffe, dass diese Grundsätze des Teamworks und der Bündnisbeziehungen dir helfen werden, viel Frucht in jeder Ebene des Lebens zu bringen (Johannes 15,5, 8 & 16).


Jom Kippur Gebetsretraite

von Eddie Santoro

230 messianische Juden aus Israel trafen sich, um das grosse Fest von Jom Kippur in den Hügeln ausserhalb Jerusalems im weltweit einzigen messianischen Kibbuz zu feiern. Wir waren fünf Gemeinden aus Jerusalem und Tel Aviv, die sich in Einheit und Liebebewegten; mit Gebet und Fürbitte für die Menschen in Israel und den Nationen der Erde, kraftvollem Lobpreis für den König und viel tiefer und liebevoller Gemeinschaft.

Dass all dies in Israel in der hebräischen Sprache passiert ist ein Zeichen, das uns ermutigen sollte, dass Gott sich in Israel bewegt und dass der Tag Seiner Wiederkunft näher kommt. In der Gemeinde Ahavat Jeschua lehren wir, dass es bei Rosh Ha-Schana (Tag des Schofars oder Fest der Posaunen) um die „sieben Posaunen der Trübsal“ im Buch der Offenbarung geht, die den Weg für die Wiederkunft des Herrn bereiten. Es ist unsere Überzeugung, dass der grosse Posaunenstoss, der die Wiederkunft Jeschuas auf dieser Erde verkünden wird (1. Korinther 15,52; Thessalonicher 4,16; Matthäus 24,31), jener letzte grosse Posaunenstoss sein wird, der das Ende des Tages von Jom Kippur markiert.

24 Stunden des Fastens und des Lobpreises öffneten die Himmel über dem kleinen Kibbuz. Während es auf das Ende des letzten Treffens zuging, fühlten wir, dass, obwohl der mächtige und letzte Klang der Trompete am Ende unserer Konferenz Jeschua nicht an diesem Tag zurückbringen würde, ein Teil der versprochenen Salbung und Macht freigesetzt werden würde.

Als die Sonne unterging und die Schofarbläser sich vor der Versammlung trafen, erklang der grosse Posaunenstoss, und die ganze Gemeinde stimmte eine ausgedehnte Zeit des Lobpreises an. Die Kraft Gottes fiel auf uns und wir sind zuversichtlich, dass uns eine neue Kraft und Salbung zuteilwurde, während wir weiterhin zusammenarbeiten, um „ganz Israel“ gerettet zu sehen.

Die 24 Stunden von Jom Kippur waren dieses Jahr wahrhaftig eine strategische Zeit der Vorbereitung. Bitte bete mit uns während wir weiterhin unsere Berufung in Jerusalem vorantreiben. Es werden viele Schlachten gekämpft, der Widerstand ist gross, aber wir fühlen uns neu ermutigt und erwarten neue Durchbrüche in den kommenden Tagen.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.