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Revive Israel Ministerien

©3.10.2014 Revive Israel Ministries

Den Leib des Herrn beurteilen

von Ariel Blumenthal

Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt. Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen. (1. Kor. 11:29-30)

Was läuft in Korith schief? Welche Sünde veranlasste, dass das Teilen des Abendmahls, das dafür eingesetzt worden war um zu heilen und Leben zu bringen, in Krankheit und sogar Tod endete? War es die sexuelle Sünde, um die es in Kapitel 5 ging? Oder eine andere Sünde der gleichen Größenordnung?

Daher, meine Brüder, wenn ihr zusammenkommt, um zu essen, so wartet aufeinander! (1. Kor. 11:33)

In der damaligen Gemeinde in Korith begannen die wöchentlichen Treffen immer mit einer Mahlzeit, bei der das Brot und der Wein dem Namen und dem Andenken Jeschuas geheiligt wurden. Nachdem die Gläubigen diese Mahlzeit geteilt hatten, ging es weiter mit Lobpreis, Gebet, Lehre und dem Gebrauch der geistlichen Gaben. Wir wissen von den vorhergehenden Kapiteln, dass es Splittergruppen in der Gemeinde gab. Einige behaupteten zu Paulus zu gehören; andere bevorzugten die Lehre des Apollos; wieder andere behaupteten keinen anderen Lehrer als Jeschua selbst zu haben.

Einige Gemeindemitglieder kamen zeitiger zu den wöchentlichen Treffen als andere; mit anderen Freunden ihrer „Clique" segneten sie das Brot und den Wein im Namen des Herrn und aßen ihr Abendbrot. Später kamen andere dazu, einige mit und einige ohne Essen. 

Paulus ermahnte die, die als erstes ankamen, streng auf Grund mehr als einer einfachen Unhöflichkeit: sie haben „den Leib des Herrn nicht beurteilt“. Das bedeutet nicht, dass sie die mystische Verwandlung des Stückchen Brotes in den tatsächlichen Leib Christi nicht verstanden; vom Kontext her wird klar, dass er davon sprach, dass sie die Kraft, die Heiligkeit und die Autorität, die Gott für die wöchentlichen Treffen der Heiligen beabsichtigte, nicht verstanden.

Jeder Gläubige ist ein lebendiger Stein und zusammen werden wir zu einem lebendigen Tempel gebaut, damit Gott selbst darin wohnen kann (1. Petr. 2:5; 1. Kor. 3:16-17). Der Bibel nach ist der wichtigste Ausdruck dieses mystisch klingenden Leibes/Tempels des Messias einfach das, was wir die „örtliche“ Gemeinde  nennen - egal ob sie sich in einem Haus, in einem öffentlichen Gebäude oder in Mitten eines Waldes trifft. Diese wöchentlichen Treffen der ganzen Gemeinde sind etwas besonderes, etwas sehr heiliges.

Wenn wir diese Heiligkeit verachten, indem wir nicht sensibel für die Anwesenheit (oder Abwesenheit) der anderen sind; oder wir Gemeinschaft in einer „Clique“ finden ohne wirklich in Beziehung zum Rest der Gemeinde zu sein, dann sind wir in Gefahr den „Leib des Herrn“ nicht richtig zu beurteilen. Und für dieses Versagen, vor allem wenn wir das Abendmahl feiern, gibt es ernste Konsequenzen. Lasst jeden Menschen und jede Gemeinschaft sich selbst prüfen (11:28), so dass wir die Fülle seiner heilenden Gegenwart unter uns genießen können!!


Ein klein bisschen Ehre

von Asher Intrater

Anderen Menschen Ehre zu erweisen ist ein besonderes Prinzip des göttlichen Lebens. Eines der zehn Gebote ist es seine Eltern zu ehren (2. Mose 20; 5. Mose 5). Andere zu ehren ist nicht nur für Eltern bestimmt, sondern für alle diejenigen, "denen Ehre gebührt“ (Röm. 13:7). Wenn wir Ehre nach oben weitergeben, gibt Gott im Gegenzug Segen nach unten weiter. Ein kleines bisschen Ehre macht viel aus.

Das Entscheidende ist nicht so sehr, ob die andere Person es wert ist (1. Kor. 12:23), sondern dass wir die Charaktereigenschaft des Respekts entwickeln. Wenn wir eine respektvolle Haltung haben, dann ist es „ungefährlich“ für Gott uns Ehre und Herrlichkeit zu geben, ohne dass dies uns ruinieren wird. Schlussendlich will Gott uns „verherrlichen“ (Röm. 8:18, 30; 1. Kor. 2:7; Heb. 2:10). Andere in diesem Leben zu respektieren ist ein Teil des Trainings, um sich für die Herrlichkeit in der kommenden Welt zu qualifizieren.

Über die Jahre habe ich gesehen, dass das Problem, welches mehr Schaden verursacht als irgend ein anderes, vor allem unter Leitern „verletzter Stolz“ oder „beleidigte Ehre“ ist. Wir sollten nichts aus eingebildetem Stolz oder Konkurrenzkampf machen (Gal. 5:26), sondern alle andere als mehr ehrbar ansehen als uns selbst (Röm. 12:10;Phil. 2:3). Jeschua selbst gab Ehre auf, um anderen zu helfen (Phil. 2:7). Wenn wir das Gleiche tun, können wir in unserem Leben gnädiger und Jesus ähnlicher werden.


Versöhnungstag

Wir treffen uns für unsere heilige Versammlung zu Jom Kippur (Versöhnungstag). Es gab nicht genügend Plätze für alle, die kommen wollten. Wir haben alle Räumlichkeiten in Yad Hashmonah (messianische Kibbutz - www.yadha8.co.il) gefüllt. Jom Kippur symbolisiert das Blut Vergießen Jeschuas, als er vor 2000 Jahren kam, und auch den „großen und furchtbaren Tag YHVHs“, an dem Er in naher Zukunft wiederkommen wird. Die fünf teilnehmenden Gemeinden werden fasten, beten, Buße tun, anbeten, Bibelstellen lesen und proklamieren und am Schluss beim Sonnenuntergang das „letzte große Schofar“ blasen, der Moment, der den Beginn des Jubeljahres (3.Mose 25:9-10) und das zweite Kommen Jeschuas symbolisiert.

Wo auch immer ihr lebt, bitte schließt euch uns im Herzen für „diesen“ großen Tag an, an dem wir uns für „den großen Tag“ vorbereiten können. Wir danken denjenigen, die mit uns finanziell zusammenarbeiten möchten, um zu helfen die Kosten zu decken, und laden euch ein hier zu klicken: http://reviveisrael.org/donate/


Er sieht das Ende von Anfang an

In dieser Botschaft spricht Asher darüber, dass Gott einen allgemeinen und einen spezifischen Plan für jeden Einzelnen hat, den Er schon vor der Schöpfung der Welt wusste. Auf die gleiche Art und Weise hat Gott eine Bestimmung für Israel und die Nationen geplant und durch Sein Wort haben wir einen Einblick in das, was dieser zukünftige Plan beinhaltet… Klickt HIER, um die Botschaft anzusehen!


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.