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Revive Israel Ministerien

©15.8.2014 Revive Israel Ministries

"Kein Held"

Von Asher Intrater

Die Kommandoeinheit der Givati-Division teilte sich während des sogenannten „Waffenstillstands“ am letzten Donnerstag in zwei Gruppen auf, um in Gaza Häuser nach Terror-Tunneln zu untersuchen. Eine Gruppe wurde von Hauptmann Benaya geleitet und die andere von seinem Assistenten, Lieutenant Eitan. Benaya's Einheit betrat eines der Häuser und aus einer 1,5 Meter grossen Öffnung eines versteckten Schachtes kam eine Gruppe von Hamas-Terroristen und erschoss die ersten drei Soldaten von Benayas Team. 

Eitan's Gruppe lagerte etwa 300 Meter entfernt. Sie hörten die Schüsse und rannten herbei. Zwei der Toten wurden beiseite gezogen. Eitan wurde klar, dass sein unmittelbarer Vorgesetzter tot war, was bedeutete, dass jetzt er für die Einheit zuständig war. Eitan (23 Jahre alt!) erteilte den Befehl "iron numbers" – ein schneller Appell, um herauszufinden, ob jemand fehlte. Kurz danach war es klar, dass Hadar Golding vermisst wurde. Eitan gab den Befehl "Hannibal rule" – alle Einsatzkräfe sollten den entführten Soldaten suchen.  

Eitan sah Blutspuren, die zum Schachteingang führten. Es war klar, dass Golding in den Tunnel geschleppt worden war. Eitan sagte: "Ich folge ihm."  Über Funk erklärten die nächsten beiden ihm übergeordneten Offiziere, dass es zu gefährlich sei. Er weigerte sich, nachzugeben. Von dem Oberst der Givati-Division erhielt er eine Sondererlaubnis. Er begann abzusteigen, erkannte aber, dass er zu schwerfällig war. Er legte seine ganze Ausrüstung ab, einschliesslich des Helms, und nahm nur eine Pistole mit. Er beauftrage zwei andere Soldaten aus seinem Team, ihm zu folgen.

Sie stiegen in völliger Dunkelheit hinab, nur mit einer Taschenlampe, und tasteten sich voran. Sie folgten Blutspuren. Sie drangen weiter vor:  100 Meter, 200, 300. Eitan sagte: "Das dauert zu lang." Er rannte tief in den Tunnel hinein. Nach rund 1.000 Metern fanden sie den Ausgang des Schachts – aber er war fest verschlossen. Sie kehrten zurück. Sie brachten genug Beweise mit, um den Tod von Golding zu bestätigen. Dank dieser Beweise verhinderten diese tapferen Soldaten eine internationale Geiselkrise und retteten wahrscheinlich tausende Menschenleben.
Lieutenant Eitan war 50 Tage lang ununterbrochen in Einsatz gewesen. Reporter sagten zu ihm: "Sie werden dafür eine nationale Ehrenmedaille  bekommen.“ Eitan, dünn, scheu und feingliedrig, erwiderte: "Ich will keine Medaille. Ich bin kein Held. Ich war nur am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Jeder andere hätte dasselbe getan. Das ist der Geist unserer Einheit; es ist der Geist der IDF, der Geist der Menschen in Israel."


Kriegsgerüchte – und der israelische Tourismus

Von Ariel Blumenthal

Als Jeschua (Jesus) Seine Jünger über die Endzeit lehrte (Mt 24,6; Mk 13,7), sagte er sowohl echte Kriege als auch “Kriegsgerüchte” voraus. In unserer kurzen Geschichte hier in Israel, wo wir mehrere entscheidende Kriege und Militäroperationen hatten, sind Kriegsgerüchte unser ständiger Begleiter. Gerade erdulden wir die laufende Operation in Gaza und überall um uns herum scheint der Mittlere Osten in Flammen aufzugehen. Der „Arabische Frühling“ sieht jetzt eher wie ein langer, dunkler Winter aus. Natürlich hat all das negative Auswirkungen auf einen wichtigen Teil der israelischen Wirtschaft – den Tourismus.

Für Sommer und Herbst haben schon viele christliche Reisegruppen storniert. Viele Gläubige aus der Region sind mit der Tourismusindustrie verbunden: Reisegesellschaften (zum Beispiel http://sareltours.com/ und http://www.yadha8.co.il/) , Hotels, Personenbeförderungsunternehmen etc.

Wir möchten unsere Leser ermutigen: Wenn ihr vorhabt, zu kommen, storniert nicht! Und wenn ihr noch nicht  vorhabt zu kommen, dann kommt!
 Die Kriegsgerüchte gibt es immer und wenn ihr denkt: „Vielleicht sollten wir fahren, wenn sich die Lage beruhigt hat und es keine Kriegsgerüchte gibt”, dann kommt ihr vielleicht nie nach Israel!


"Ende der Welt" in 2040?

Der Hebräische Kalender zählt Jahreszahlen anhand des Alphabets. Der letzte Buchstabe des hebräischen Alphabets ist der Buchstabe „Tav“ mit dem Zahlenwert 400.  Es gibt nach „Tav“ keine weiteren Zahlen. Das gegenwärtige Jahr ist "shin-ayin-dalet". Deshalb werden wir in 26 Jahren das Ende dieses 800-Jahre-Kreislaufs erreichen. [Anmerkung: Das Jahr 2014 entspricht im jüdischen Kalender dem Jahr 5774. Die Tausender werden in jüdischer Schreibweise weggelassen. Also 774 + 26 = 800. ]

Das Jahr "tav-tav"  entspricht in westlicher Zählung dem Jahr 2040.  Es  würde weitere 200 Jahre bis zum Jahr 2240 dauern, das gemäss jüdischer Zählung dem Jahr 6000 entspricht, also dem 7. Jahrtausend. [5774 + 26 = 6000].

In 1892 verfasste der frühe zionistische Schriftsteller Elhanan Leib Lewinsky einen Roman, in dem er im Traum in das Jahr "tav-tav"  versetzt wurde und dort einen fiktiven jüdischen Staat im Land Israel sah.

Es erscheint wahrscheinlich, dass, wenn wir uns diesem Jahr nähern, die ultraorthodoxe, chassidische Welt (die nach dem Kommen des Messias Ausschau hält) in messianischer Erwartung durchdrehen wird – in Form von falschen Messiassen, Vorhersagen des Weltendes, Gog und Magog,  Armageddon-Szenarien u.a. 

Ebenfalls wahrscheinlich sind - falls der Messias auf sich warten lässt -  in gleicher Weise wilde und glühende messianische Erwartungen, die sich in der christlichen Welt verbreiten werden. Und das wird möglicherweise begleitet werden von Science-Fiction-Filmen über das Ende der Welt und über weltweite von Kalifen geführte islamische Dschihads. Wir könnten in dieser Zeit mit einer Zunahme und eine Krise messianischer Erwartungen zu rechnen haben.


Entwickeln – Entwaffnen – Einreissen

Man fragt uns, wie man für die Lage in Gaza beten kann. Ich glaube, die Antwort kann in drei Stichworten zusammengefasst werden, die die israelische Position bei den Friedensverhandlungen, die gerade in Kairo stattfinden, zum Ausdruck bringen:

  1. Entwickeln (Pituach) im Austausch für
  2. Entwaffnen (Peruz) unter der Voraussetzung des
  3. Einreissens  (Peruk)  terroristischer Organisationen

Wir würden gerne Frieden für Gaza, einschliesslich wirtschaftlicher Entwicklung, Bildung und sozialem Wohlstand sehen. Das kann von Israel nur gestattet werden, wenn der Gazastreifen entwaffnet wird. Das kann nur geschehen, wenn Hamas und andere terroristische Organisationen völlig demontiert werden. Dies ist nicht unmöglich. Es geschah letztes Jahr in Ägypten. 
Hamas ist eine terroristische Organisation, so wie Al Qaida, Boko Haram, ISIS, islamischer Jihad und Hisbollah. Niemand kann mit Selbstmordattentätern verhandeln. Lasst uns um Weisheit für die Regierungsvorsteher beten, dass sie diese Logik erkennen, und dass dieser Peruk-Peruz-Pituach-Plan umgesetzt wird, wenn er der Wille Gottes ist.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.