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©11.7.2014 Revive Israel Ministries

Die Wurzel des Antisemitismus

Von Asher Intrater Nach dem Fall von Adam und Eva versprach Gott, dass „der Same“ der Frau geboren werden würde, um „den Kopf der Schlange“ zu zermalmen (1. Mos. 3,15). Dadurch begann der Krieg zwischen Gott und Satan. Der Same sollte durch das jüdische Volk geboren werden. Deshalb haben dämonische Kräfte immer wieder versucht, die Juden umzubringen und damit gleichzeitig den Samen des Messias in ihnen.

Durch die ganze Torah hindurch, bevor sie das verheißene Land erreicht haben, wurde das Volk der Israeliten immer und immer wieder angegriffen:

  • - In Ägypten versuchte der Pharao alle männlichen Kinder zu töten (2. Mos.1)
  • - Dann griffen die Amalekiter sie an (2. Mos. 17)
  • - Danach die Edomiter (4.Mos. 20,14)
  • - Dann die Kanaaniter (4. Mos. 21,1)
  • - Danach Sihon und die Amoriter (4. Mos. 21,21)
  • - Dann Og von Baschan (4. Mos. 21,31)
  • - Dann Balak und die Moabiter (4. Mos, 22)
Die Angriffe auf das jüdische Volk setzten sich durch die ganze antike Geschichte fort (Esther 3,6), weiter während der Zeit des Herodes in den Evangelien (Matth. 2,16) und dann während des römischen Reiches. Der Antisemitismus verbreitete sich in der Kirche, in Europa, durch die Nationalsozialisten und heutzutage im islamischen Dschihad. Das Auftreten des Antisemitismus verblüfft die Juden. Warum scheint uns jedermann zu hassen?

Mir scheint es, dass die Wurzel des Antisemitismus Jeschua (Jesus) ist. Wie kann das sein? Wie ein israelischer Autor schrieb: „Der Grund ist nicht, weil Jeschua in unserer Mitte gekreuzigt wurde, sondern weil er mitten unter uns geboren wurde“. Der Grund ist nicht, dass der Neue Bund antisemitisch wäre, sondern gerade das Gegenteil.

Gott offenbart sich selbst der Menschheit in der Form eines Mannes ….und dieser Mann ist ein Jude. Die Heiden sollen ihn als Christus anbeten und seine Autorität als König annehmen. Und nicht nur das, sondern dieser jüdische Messias beruft dann 12 weitere jüdische Männer, um mit ihm über die Welt zu regieren (Matth. 19,28). Dies macht die heidnischen Nationen neidisch und läßt sie beleidigt sein.

Einige unserer arabischen christlichen Freunde sagen, dass sie Schwierigkeiten haben das Evangelium weiterzugeben, weil es sich für ihre Nachbarn und Verwandten so anhört, als ob es sich um eine Botschaft jüdisch-zionistischer Überlegenheit handelt.
Jeschua wird eines Tages nach Jerusalem  zurückkehren. Zu dieser Zeit wird der Teufel für 1000 Jahre eingesperrt werden. Jeschuas Rückkehr ist durch einen Bund und durch eine Verheißung mit dem jüdischen Volk verbunden (Matth. 23,39; Sach. 14). Satan kann Jeschua nicht direkt angreifen. Deshalb versucht er das jüdische Volk auszurotten, um die Wiederkehr Jeschuas zu verhindern.

Einige ultra-orthodoxe Juden greifen messianische Juden an. Es gibt eine Ähnlichkeit zwischen dem „anti-messianischen (anti-missionarischen)“ Geist und dem Geist des Antisemitismus. Letztendlich geht es bei beiden darum, Jeschua daran zu hindern, zurückzukehren und zu herrschen. Der Antisemitismus versucht den messianischen Samen von „außerhalb“ zu zerstören. Antimessianismus versucht den messianischen Samen von innerhalb aufzuhalten.

Die antimessianischen Missionare erzählen unserem Volk, dass es nicht an Jeschua glauben soll, weil dies Antisemitismus und Katastrophen mit sich gebracht hat. Hier ist ein großer Widerspruch: Antisemitismus ist eine Reaktion auf den Neuen Bund, aber nicht weil dieser anti-jüdisch wäre, sondern weil er zu sehr pro-jüdisch ist.


Jüdischer Terror

Die israelische Polizei hat in dieser Woche sechs jüdische Männer im Alter von 16 bis 25 Jahren wegen des Mordes an dem 16 Jahre alten Mohammed Abu Hadir von Shuafat, einer arabischen Vorstadt im Norden von Jerusalem, festgenommen. Alle sechs hatten einen religiösen Hintergrund. Grauenvollerweise scheint sogar so gewesen zu sein, dass der junge Mann bei lebendigem Leib verbrannt worden ist. Sie taten dies aus Rache für den Mord an drei jüdischen Teenagern Anfang des Monats in der Nähe von Hebron.

Nahezu jeder in Israel ist abgestoßen von diesem Mord. Premierminister Netanjahu hat sogar die Eltern des ermordeten Jungen angerufen, um ihnen sein Beileid auszudrücken. Er sagte anschließend, dass das volle Strafmaß angewendet würde. Die israelische Regierung hat sich verpflichtet, Gesetz und Ordnung aufrecht zu erhalten. Es kam zu einer ausgedehnten Verurteilung dieser Tat des jüdischen Terrors.

Und hier ist wo der entscheidende Unterschied liegt: Bei den jüdischen Terroristen handelt es sich um eine kleine Randgruppe, die von der großen Mehrheit von Israelis abgelehnt und in den israelischen Medien verteufelt wird. Die palästinensischen Terroristen werden als Märtyrer bejubelt, von der Öffentlichkeit vergöttert und als heldenhafte Anführer des islamischen Dschihad angesehen.


“Krieg” im Gazastreifen

In der letzten Woche sind über 300 Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel abgefeuert worden. Die Raketen sind größtenteils auf unbewohntem Gebiet niedergegangen; viele wurden vom hervorragenden Iron Dome („Eiserne Kuppel) Abwehrsystem in der Luft abgefangen und unschädlich gemacht. Aber einige sind auch auf bevölkerten Gebiet niedergegangen und haben Furcht verbreitet und Schäden an Gebäuden verursacht.

Israel hat die Reservisten einberufen und bereitet eine große Bodenoffensive vor, um die Infrastruktur der Hamas zu zerstören. Eine israelische Nachrichtenquelle sagte, dass die israelische Armee bereits 3000 strategische Ziele innerhalb des Gazastreifens identifiziert hätte. Um diese Ziele zu zerstören, wird es eines größeren Bodenangriffs bedürfen.

Die Hamas hat während der letzten Jahre einen großen Vorrat an Waffen angelegt, obwohl diese im Vergleich zu den Waffen Israels primitiv erscheinen. Die Herausforderung für Israel liegt nicht in der brutalen Gewalt des Gegners, sondern der bizarren psychologischen Natur der Extremisten der Hamas und ihrer Unterstützer.

Die Raketen der Hamas sind mit Absicht in zivilen Häusern versteckt und werden auch von dort aus abgeschossen in der Hoffnung, dass zivile Opfer Israel in einem schlechten Licht erscheinen lassen. Obwohl die Hamas weiß, dass sie keinen Krieg gewinnen kann, führen sie mit Absicht die Eskalation herbei, um sich selbst als diejenigen präsentieren zu können, die Israel angreifen. Die Propaganda der Hamas verbreitet mit Absicht Unwahrheiten und Desinformation, um bei ihrem Volk falsche Hoffnungen zu verbreiten.

Und natürlich legen die internationalen Medien nicht dar, dass der Konflikt vom extremistischen Dschihad verursacht wird, sondern konzentrieren sich eher auf die Zivilisten, die bei den israelischen Angriffen ums Leben kommen.

Lasst uns beten:

  1. dass so wenige unschuldige Bürger, Juden und Araber, wie möglich ums Leben kommen
  2. für die Zerstörung der Hamas
  3. um Schutz für die kleine christliche Gemeinde im Gazastreifen
  4. dass die Lügen der dschihadistischen Gehirnwäsche unter den Palästinensern gebrochen werden
  5. dass die Lügen der dschihadistischen Propaganda in den internationalen Medien gebrochen werden
  6. dass Ägypten gegenüber den Terroristen hart bleibt
  7. dass es nach dem Konflikt zu einer Einigung für ein friedliches Nebeneinander kommt.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.