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Revive Israel Ministerien

©7.7.2014 Revive Israel Ministries

Zum Gedächtnis

Unsere Herzen sind zerrissen angesichts des Mordes an den drei Teenagern, Ayal, Gilad und Naftali, durch Terroristen der Hamas. Während der letzten drei Wochen waren Nichtreligiöse und Religiöse vereint in einem Gebetsschrei durch öffentliches Lesen der Psalmen. Der folgende Abschnitt über die Schrift ist zu ihrem Gedenken geschrieben und zur Erinnerung an die messianische Hoffnung unseres Volkes.


Baruch Haba

Von Asher Intrater

Es gibt einen kurzen Satz in Psalm 118, 26, der in der jüdischen und in der christlichen Welt hohe Bedeutung angenommen hat. Im Hebräischen lautet der Satz: ברוך הבא , baruch haba, Gesegnet ist der da kommt….“.

Jeschua (Jesus) und seine Jünger beziehen sich zwei Mal auf „Baruch haba“: Einmal bei Seinem Einzug in Jerusalem (Matthäus 21,9) und einmal am Ende Seiner langen Zurechtweisung der religiösen Führer (Matthäus 23, 39).

Bei Jeschuas Einzug in Jerusalem ritt Er auf einem Esel und erfüllte damit die Prophetie aus Sacharja 9,9. Seine Jünger standen in einer Reihe rechts und links der Strasse, während Er einritt. Diese Deklaration war eine Einladung, die zu damaliger Zeit nicht erfüllt wurde – eine Einladung an Ihn, Seinen Platz als Messias-König in Jerusalem einzunehmen.

Matthäus 21, 9

Und das Volk, das vorausging und die, welche nachgingen, riefen und sprachen: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

Die zweite Verwendung des „Baruch Haba“ war in Jeschuas Prophetie der kommenden Zerstörung Jerusalems und ihres künftigen Wiederaufbaus. Hier wies Jeschua die Pharisäer dafür zurecht, dass sie Ihn ablehnten, und versprach, dass Er wiederkommen werde, wenn die Menschen rufen würden „Baruch Haba“.

Matthäus 23, 37 – 39

Jerusalem, Jerusalem … Euer Haus wird euch verwüstet gelassen werden; … ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werden: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

Unter modernen Juden wurde dieser Satz in den 90er Jahren durch die Lubawitzer Chassidim berühmt gemacht, die behaupteten, dass ihr Rabbi, Menachem Schneerson, der Messias sei. Er starb im Juni 1994 (im letzten Monat war es 20 Jahre her). Seine Jünger kleben immer noch Jerusalem und Israel mit Postern voll, die sein Bild und die Aufschrift tragen: Gelobt ist, der da kommt, König Messias.

Sie interpretieren Psalm 118 so, dass er sich auf den Messias bezieht, genau so, wie es in den Evangelien verstanden wird (natürlich mit dem Unterschied, dass sie ihren „Kandidaten“ als den Messias einsetzen.)

Religiöse Juden lesen während der biblischen heiligen Tage die Psalmen. In Israel werden in Krisenzeiten und Zeiten besonderer Nöte Psalmen auch laut vorgelesen. Das öffentliche Vorlesen von Psalm 118 ist leicht vorstellbar anlässlich einer künftigen nationalen Krise.

In der Version des Matthäus bezieht sich Jeschua bei Seinem Einzug in Jerusalem noch auf einen weiteren Vers aus Psalm 118 – „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden“ – Matthäus 21,42. Psalm 118 verlangt, dass derjenige, der in Jerusalem als Messias empfangen werden wird, zunächst zum „Stein“ werden muss, der von den „Bauleuten“ (religiöse und politische Leiter) abgelehnt werden muss. Erst abgelehnt – dann willkommen geheissen.

Jeschuas Einzug nach Jerusalem war nur eine partielle Erfüllung. Es wird ein anderer Tag kommen, an dem Er wieder in Jerusalem einziehen wird. Es ist wahrscheinlich, dass dies in einer Zeit der nationalen Krise geschieht, an einem biblischen heiligen Tag, an dem öffentlich die Psalmen gelesen werden, in denen man ausruft: „Gelobt sei, der da kommt!“.


Neues aus dem Haus Netanel

Von Rachel und Gilad Netanel

Kürzlich hatten wir Freunde zum Schabbath-Essen zu Gast. Eine von ihnen, (H., eine Musiklehrerin), lud uns ein, zu einem Musikfestival zu kommen, das sie an ihrer Schule ausrichtete. Wir genossen das Festival und trafen ihre Eltern dort. Wenig später, an Schawuot (Pfingsten) besuchten wir sie erneut.

Der Vater fragte uns: „Wie beten messianische Gläubige und was tun sie?“. Ich erklärte, dass wir Juden sind, die zu den Wurzeln des Judentums im Tanach (den Hebräischen Schriften) zurückkehren. „Was ist mit den Mitzvuot (den Geboten) und dem Schabbath?“ Ich sagte, dass wir die Gebote halten gemäss dem Tenach, wie es beim Propheten Jeremia beschrieben ist (31, 31+33): „Siehe es kommen Tage, spricht der Herr, da Ich mit dem Haus Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schliessen werde … Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben“.

Der Bruder (der früher einer orthodoxen Jeschiwa angehörte) fragte: „Wie seid Ihr zu der Folgerung gekommen, dass Jeschua der Messias ist?“ Ab diesem Punkt zeichnete er unser Gespräch auf, während ich auf die Prophetien der Bibel hinwies. Unsere Unterhaltung dauerte drei Stunden. Bitte betet weiter für uns, während wir mit unseren israelischen Brüdern das Evangelium teilen.


Homo-Lesbische Angriffe auf Yad Hashmonah

Von Ayellet Ronen, Vorstandssekretärin

Vor zwei Jahren erlitt unser Kibbuz einen Rückschlag, nachdem er von einem lesbischen Paar verklagt worden war, weil wir ihnen nicht gestatteten, auf unserem Grundstück eine „Hochzeit“ abzuhalten. Vor kurzem wurde unsere Berufung abgelehnt und seitdem ist eine noch-nie-da-gewesene Angriffswelle per Email, Internet, den Nachrichtendienst Ynet, Mako und über soziale Netzwerke über uns hereingebrochen.

Andere Homosexuelle und Lesben fragen an, um hier Feiern abzuhalten, was uns möglicherweise dazu zwingen wird, unsere Anlage zu schliessen und das Personal zu entlassen. Wir haben das Gefühl, dass Gott uns möglicherweise ruft, unsere Einrichtung deutlicher als religiöse Organisation zu definieren, was unseren rechtlichen Status hinsichtlich der homo-lesbischen Anfragen ändern würde. Wir haben in der Vergangenheit gezögert, diesen Schritt zu tun, weil es uns gefällt, einem breiteren Publikum offen zu stehen und nicht gezwungen zu sein, Spenden zu sammeln.

Eine interessante Nebenerscheinung ist es, dass jüdisch-orthodoxe Religionsgemeinschaften mit uns Kontakt aufgenommen haben, die uns, obwohl sie wegen unseres Glaubens an Jeschua gegen uns sind, gegen die Angriffe der Homosexuellen und Lesbierinnen unterstützen wollen. Ein Rabbi sagte mir: „Sie greifen jetzt euch an, aber wir wissen, dass wir die nächsten sind; deshalb wollen wir euch zur Seite stehen.“


Über radikale Moslems

In diesem kurzen Video beantwortet Brigitte Gabriel die Frage eines muslimischen Studenten betreffend „gemässigte Moslems“. Brigitte antwortet, dass während 80% der Moslems nicht radikal sind, die verbleibenden 20% radikaler Moslems mehr als genug derjenigen sind, die morden und massakrieren. Die friedliche Mehrheit ist irrelevant! Um das Video auf Englisch anzusehen, klickt HIER!


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.