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Revive Israel Ministerien

©27.6.2014 Revive Israel Ministries

Leben in Macht

Von Dan Juster

Es gibt eine verbreitete falsche Lehre, die besagt, dass die Gaben des Geistes nur für das Übergangs-Zeitalter der Apostolischen Leiterschaft vor 2000 Jahren sind.  Dennoch ist das Auftreten von Zeichen und Wundern, vor allem bei Erweckungen in Ostasien, Indien, Afrika und Südamerika, durch wissenschaftliche Untersuchungen gut belegt. Wo auch immer der Heilige Geist deutlich gegenwärtig ist, geschieht „mächtiges Zeug“.

Im Neuen Bund gibt es ein allgemeingültiges Angebot des Geistes, das durch übernatürliche Ereignisse   charakterisiert wird, die „den Geist zeigen“. Dies ist zu sehen bei der Predigt des Petrus in Apostelgeschichte 2, „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde ich ausgiessen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen…“ Das ist nicht etwas nur für die ersten Jünger Jesu. Die Ausgiessung (Taufe) im Geist ist eindeutig eine Erfahrung, nach man sich ausstrecken sollte bis man sie erlangt hat – für immer.

In Markus heisst es: „Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, … Kranken werden sie die Hände auflegen und sie werden sich wohl befinden.“ Manche sagten, dass dies ein umstrittener Text sei. Aber er stammt aus so früher Zeit, dass er uns sicherlich eine Zusammenfassung dessen gibt, was die ersten Gläubigen als Lehre Jeschuas (Jesu) auffassten und verstanden.

Wir können aus den Schriften des Neuen Bundes nicht das nehmen und aussuchen, was wir wollen. Die Schriften stimmen über diese Themen völlig überein. Jeschua sagt: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich tue, ebenfalls tun, und grössere Werke als diese wird er tun.“ Das bedeutet nicht, dass jeder einzelne Gläubige Grösseres tun wird, sondern dass das Potential vorhanden ist. Es zeigt auch, dass der Leib des Messias Grösseres tun wird, weil das Innewohnen des Geistes bewirkt, dass die Gegenwart und Kraft des Geistes nicht durch Raum und Zeit begrenzt sind.

In Lukas 9 sendet Jeschua die zwölf Jünger aus, und dann in Lukas 10 die 70. Die Anweisungen sind in beiden Kapiteln dieselben. Sie sollen in die Städte Israels gehen, die Kranken heilen und bekannt machen, dass das Königreich Gottes nahe gekommen (verfügbar geworden) ist. Heilung und Befreiung zeigen, dass die Mächte der Dunkelheit durch die Macht des Königreiches überwunden wurden. Ich habe zu viele Erfahrungen mit genauer Prophetie, Heilung und Befreiung, um mich jemals wieder abzuwenden. Ich weiss, dass wir an Weisheit, Reife und Regierungskompetenz zunehmen müssen, aber der Preis ist es wert. Lebendige „Unordnung“ ist besser als tote Ordnung.


Zu den Enden der Erde

Von Cody Archer

Das Buch der Apostelgeschichte zeichnet die Verbreitung des Evangeliums von Jerusalem, nach Judäa, Samaria und bis zu den Enden der Erde auf. (Apg. 1, 8). Was in einer geographischen Region begonnen hatte, verbreitete sich in dreissig Jahren durch Kleinasien, hinein in bedeutende europäische Städte und hatte eine zahlenmässige Stärke von Zehntausenden. Diese Ausdehnung kann als ein Sechs-Stufen-Modell gesehen werden, wobei jede Stufe mit einem Fortschrittsbericht abschliesst.  

  1. Apg. 1,1-6,7 berichtet von der Geburt der Gemeinde und davon, dass Petrus in Jerusalem predigte.
  • Fortschrittsbericht: „Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger mehrte sich sehr in Jerusalem; auch eine grosse Zahl von Priestern wurde dem Glauben gehorsam.“
  1. Apg 6,8 – 9,31 beschreibt die Verbreitung des Evangeliums durch Judäa, das Martyrium des Stephanus und das Predigen der Botschaft in Galiläa und Samaria.
  • Fortschrittsbericht: „ So hatten nun die Gemeinden Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samaria und wurden auferbaut und wandelten in der Furcht des Herrn und wuchsen durch den Beistand des Heiligen Geistes.“

  1. Apg 9,32 – 12,24 Paulus bekehrt sich, Kornelius und die Heiden, die bei ihm sind, werden in Cäsarea in Gottes Hausgemeinschaft aufgenommen und das Evangelium dringt bis nach Antiochien.
  • Fortschrittsbericht: „Das Wort Gottes aber wuchs und mehrte sich.“

  1. Apg 12,25 – 16,5 berichtet darüber, dass dass Evangelium sich dank Petrus Predigtdienst in Galiäa über Kleinasien ausbreitet.
  • Fortschrittbericht: „Da wurden die Gemeinden im Glauben gestärkt und nahmen an Zahl täglich zu.“
  1. Apg 16,6 – 19,20 Das Evangelium breitet sich in grosse europäische Städte wie Korinth und Ephesus aus.

    Fortschrittsbericht: „So wuchs das Wort des Herrn mächtig und erwies sich als kräftig.“

  1. Apg 19,21 – 28,31  Das Evangelium erreicht das Zentrum der damaligen Welt, Rom, und Paulus verkündet freimütig die Gute Nachricht und schreibt während seiner Gefangenschaft bedeutende Briefe.
  • Fortschrittsbericht: „Paulus … verkündete das Reich Gottes und lehrte von dem Herrn Jesus Christus mit aller Freimütigkeit und ungehindert.“

Dieses Wachstum des Evangeliums in ersten Jahrhundert sollte uns in der heutigen Zeit ermutigen und uns Glauben dafür geben, dass sich ein ähnliches Muster in umgekehrter Reihenfolge in der Endzeit wiederholen wird, nämlich dass das Evangelium zurück nach Jerusalem kommen und ganz Israel gerettet werden wird.


Opferliebe

Es gibt keinen Bund ohne Opfer. Jeschua sagte, dass Liebe das grösste Gebot ist, und dass die grösste Liebe darin besteht, wenn jemand bereit ist, für seine Freunde sogar sein Leben zu geben. In dieser Botschaft legt Asher dar, dass, wenn zwei Menschen in der Liebe Jeschuas zusammenkommen, mit einem Herz, das bereit ist, einander wenn notwendig Opfer zu bringen, dies die Grundlage einer erfolgreichen und gesunden Beziehung ist.
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