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Revive Israel Ministerien

©6.6.2014 Revive Israel Ministries

Mit Meinungsverschiedenheiten umgehen

von Asher Intrater

Jedes Mal wenn wir über moralische und geistliche Werte diskutieren, müssen wir vorsichtig sein, dass wir die Person, die mit uns nicht einer Meinung ist, nicht verachten. Wir sollten jede schlechte Tat hassen (Sprüche 8:13), aber die beteiligten Menschen lieben. Niemand hat Sünde mehr zurechtgewiesen als Jeschua, jedoch hat niemand mehr als Er sich mit den Sünder angefreundet (Lukas 7:34).

Wir lieben arabische Menschen, aber wir stimmen nicht mit denen überein, die vom islamischen Dschihad dazu beeinflusst wurden zu hassen, töten und terrorisieren.

Wir lieben Menschen, die in Homosexualität verwickelt sind, aber wir lehnen ihre Taten ab, genauso wie wir Ehebruch und Prostitution ablehnen. Alle Formen der sexuellen Sünde zerstören gesunde Beziehungen zwischen Männern und Frauen.

Wenn irgendjemand heute in der westlichen Gesellschaft einen Einwand gegen Homosexualität vorbringt, wird er sofort als Fanatiker beschuldigt. Jedoch, wie schon gesagt wurde, „Geht es um Biologie und nicht Fanatismus“. Wir verachten niemanden, aber wir möchten die beteiligten moralischen und sozialen Fragen ansprechen.

Wir als messianische Juden müssen oft mit theologischen Meinungsverschiedenheiten zwischen uns und dem traditionellen Christentum und Judentum umgehen. Gegenüber den ultra-orthodoxen Juden (Haredim), zusätzlich zum Konflikt über unseren Glauben an Jeschua (Jesus), gibt es einige andere Bereiche der objektiven Meinungsverschiedenheit:

    1. Mündliches Gesetz - Ein Grundsatz der Ultraorthodoxen ist, dass das mündliche Gesetz direkt von Gott am Sinai gegeben wurde. Dieser Irrtum ist in etwa parallel zu dem Glauben in einigen christlichen Denominationen, dass die Autorität der Kirchentraditionen über den biblischen Wahrheiten steht.
    2. Haltung gegenüber Heiden - Ein Großteil des ultraorthodoxen Judentums lehnt Nichtjuden grundsätzlich ab, was deutlich an Rassismus grenzt. Wir sind damit nicht einverstanden, genauso wie wir den Antisemitismus in großen Teilen des europäischen Christentums in Frage stellen.
    3. Religiöse Monopolstellung - In Israel werden religiöse Institutionen von den Orthodoxen kontrolliert, eingeschlossen der Ehe und der Bekehrung. Sogar konservative Rabbiner haben keine wirkliche Autorität.
    4. Anti-Zionismus - Ein Großteil der ultraorthodoxen Welt lehnt die Legitimität Israels als säkularen Staat ab. (Ironischerweise ist dies ähnlich zu radikalen Muslimen, die nur Staaten mit Sharia Gesetz anerkennen.) Viele lehnen die Gerichtsbehörden ab und widersetzen sich dem militärischen Dienst.
    5. Steuer Korruption - Während sie große Zuschüsse von der Regierung verlangen, entfernen sie Menschen aus der erwerbstätigen Bevölkerung und tragen dadurch nicht zu der steuerlichen und wirtschaftlichen Grundlage bei.

Lasst uns daran denken diejenigen, mit denen wir Meinungsverschiedenheiten haben, zu lieben und zu respektieren, jedoch ständig das Recht zu suchen Probleme auf einer objektiven Grundlage zu diskutieren.


Brown auf CNN über Homosexualität

Verpasst diesen kurzen Ausschnitt von unserem guten Freund Dr. Michael Brown nicht, der auf CNN erschien und über Homosexualität diskutierte. Er widerlegt die Behauptung, dass Jeschua Homosexualität nicht verurteilte, indem er 3 Bibelstellen zitiert:

    1. Die Gesetze der Torah wurden nicht aufgehoben (Matthäus 5:17)
    2. Die Ehe ist zwischen einem Mann und einer Frau (Matthäus 19:5)
    3. Unzucht (porneo), einschließlich Homosexualität, wird mit Ehebruch gleichgestellt (Matthäus 19:9)

Dr. Brown weißt auch intensiv auf den unverschämten biologischen Widerspruch von Homosexualität hin, indem er sagt: „Der Enddarm ist zur Entsorgung da und nicht zur Fortpflanzung.“ Um den Ausschnitt anzugucken, klicke HIER.


Moralischer Kompass

von Mati Shoshani

Ein Nachfolger Jeschuas zu sein verlangt es, dass wir unsere persönliche Botschaft der Errettung mitteilen. Außerdem ist unsere Berufung, sowohl persönlich, als auch gemeinschaftlich, ein moralischer Kompass für die Gesellschaft zu sein, indem wir unsere Werte, Maßstäbe und unser Verständnis von „richtig und falsch“ aussprechen.

Jesaja Kapitel 40 spricht von der Notwendigkeit den Weg für den Herrn zu bereiten, davon das Gelände zu verändern, um sein Kommen zu ermöglichen. Diese Bibelstelle wird in Markus Kapitel 1 zitiert - wo die Forderung Johannes des Täufers nach einer moralischen Revolution der Wegbereiter für die Erscheinung Jeschuas wurde.

Jeschua war selbst ein Mann, der eine moralischen Revolution forderte. Er kritisierte of die gesetzlichen Diskussionen über rituelle Gebote, betonte jedoch die Werte und Moralvorstellungen hinter den Worten der Torah. Ein Beispiel davon finden wir in Markus 10, wo Jeschua hinsichtlich dem Bund der Ehe einen höheren moralischen Maßstab setzt.

Als ein israelischer messianischer Jude frage ich: Wer entscheidet über die sittlichen Verhalten und die Ethik unserer Gesellschaft? Sind wir es, die Nachfolger Jeschuas, oder andere? Wenn wir uns einige der wichtigsten Fragen unserer Gesellschaft anschauen - Göttlichkeit, finanzielle Integrität, Landbesitz, eheliche Maßstäbe - wird klar, dass wir nicht diejenigen sind, die in diesen Themen den Ton angeben.

Wir müssen Menschen erzählen, was wir glauben, wenn uns ein Problem, das moralische Werte beinhaltet, über den Weg läuft. Das bedeutet nicht, dass wir immer das Evangelium erzählen sollen, auch wenn in einigen Fällen das der Fall sein kann. Es bedeutet, dass wir deutlich aussprechen, dass wir glauben, dass etwas falsch oder richtig ist. Es ist so einfach, und schwer.
Die Menschen in Israel sind hungrig nach moralischen Inhalten, nach einem klaren Bild und einer Vision hinsichtlich der Ziele, die wir als Gesellschaft anstreben müssen. Wir haben den Inhalt durch die Bibel, Jeschua und den Heiligen Geist und ich glaube, dass es an der Zeit ist, dass wir die Gesellschaft mit unserer Botschaft durchdringen.


Meyers über „Mauer oder Zaun?"

Verpasst nicht dieses kurze Video unseres guten Freundes Calev Meyers, in dem er das Problem der sogenannten „Trennmauer“ zwischen Israelis und Palästinensern anspricht. Hinsichtlich der Frage, ob es eine Mauer oder ein Zaun ist, zitiert Calev Statistiken, dass 97% der Absperrung ein leichter Maschendrahtzaun und nicht eine dicke Zementmauer ist.

Hinsichtlich der Frage, ob sie als ethnische Trennung oder als Sicherheitsschutz da ist, zitiert Calev eine weitere Statistik, dass seit die Absperrung gebaut wurde, die Anzahl der Juden, die von Terroristen, die in das Gebiet hinüber gekommen waren, um 98% zurückgegangen ist und dass in den Gegenden, in denen keine terroristischen Aktivitäten stattgefunden haben, es gar keine Absperrung gibt. Um das Video auf Englisch anzusehen, klicke HIER.


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