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Revive Israel Ministerien

©30.5.2014 Revive Israel Ministries

Shavuot Einladung

Asher Intrater

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich das große Versprechen Gottes den Heiligen Geist auszugießen in Apostelgeschichte 2:17 lese – „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch…“

In diesem Vers, den Simon Petrus vom Propheten Joel zitiert, scheint es eindeutig, dass Gott eine weltweite Erweckung während der Endzeit vorherbestimmt hat. Diese Erweckung wird auf dem gleichen Muster wie die Apostelgeschichte 2 gegründet sein, aber in einem größeren Ausmaß. Das Zweite Pfingsten wird dem Zweiten Kommen vorangehen.

Was zu dieser ersten Erweckung führte war eine Kombination von Einheit unter den Jüngern und ausgedehntem Gebet. (Apostelgeschichte 1:14 - Sie alle beteten anhaltend und einmütig miteinander.). Wenn wir, wie sie, die ganze Nacht einmütig zu Pfingsten beten, dann setzen wir vielleicht die Kraft Gottes für diese weltweite Ausgießung und die Vollendung des apostolischen Auftrages (Apg. 1:8) frei.

Jahrelang haben wir über diese prophetischen Bibelstellen nachgedacht und von ihnen geträumt. Auf dieses Ziel hin haben wir die jährlichen Gebets- und Fastennachtwachen in Yad Hashmonah in Kooperation mit der Messianischen Allianz Israel geplant. Wenn es für dich schwierig ist, die ganze Nacht hindurch zu beten, dann tue es für ein paar Stunden. Wenn es für dich nicht möglich ist, hierher in die Hügel Judäas zu kommen, dann bete dort wo du bist, in deiner eigenen Gemeinde, Gebetsgruppe oder zu Hause.

Das Entscheidende ist, dass wir vereint in unseren Herzen beharrlich beten. Im ersten Jahrhundert beteten sie in Jerusalem und der Heilige Geist wurde in Jerusalem ausgegossen. Wenn wir im letzten Jahrhundert in allen Nation beten, dann wird vielleicht Sein Geist in allen Nation ausgegossen werden. Moderne Technologien erlauben es uns miteinander zu kommunizieren und zu kooperieren. Was für ein Vorrecht wir haben, an der Erfüllung dieser unglaublichen Versprechen teilhaben zu können!


Mein Treffen mit der Premierministerin Golda Meir

von Shira Sorko-Ram

Am 15. Oktober 1967 kam ich für einen zweiwöchigen Besuch mit meinen Eltern in Israel an. 1967 entschied ich mich eine 30-minütige Dokumentation zu produzieren, über die Gründung des neuen Staates Israel und die kurz vorher geschehene Rückgabe Jerusalems an das jüdische Volk. Ich verbrachte fast drei Jahre damit, an diesem Film zu arbeiten, den ich „Dry Bones“ („Trockene Knochen“) nannte. Ich wurde Yossi Yadin vorgestellt, einem berühmten Schauspieler im israelischen Theater und der Bruder des gefeierten Archäologen, Yigael Yadin, der Masada und Megiddo ausgrub und der später stellvertretender Premierminister wurde. Yossi erklärte sich dazu bereit den Film zu kommentieren.

Yossi sprach auch mit Golda Meir, der Premierministerin Israels, über „Dry Bones.“ Sie sagte ihm, dass sie selbst gerne den Film sehen würde. Ich schrieb ihr, weil ich wusste wie beschäftigt sie war, und bot ihr an den Film zu ihr nach Hause zu bringen. Sie lud mich ein ihr den Film am 10. August 1971 zu zeigen. Mit großer Erwartung brachte mich diese Möglichkeit dazu viel zu beten!
Während ich betete, schien es so, als ob ich Golda Meir nachts auf ihrem Bett sah, wie sie nach oben blickte und fragte: „Gibt es wirklich einen Gott?“. Ich hatte auch das Gefühl, dass es irgendeinen geistlichen Widerstand gegen diese Einladung geben würde und betete, dass der Herr es mir erlauben würde, den Film ohne Unterbrechung zu zeigen.

Der Tag kam, an dem ich den Film nahm und mit einem großen Blumenstrauß zu ihr ging. Ich erinnere mich an die Sicherheitsleute, die ihn vorsichtig durchsuchten, um sicher zu gehen, dass keine Bombe unter den Blumenstängeln versteckt war. Einige Helfer und Familienmitglieder waren auch anwesend.

Nach einer kurzen Unterhaltung starteten wir den Film. Er zeigte Israel in den späten siebziger Jahren als eine Nation, die aus der Asche erstanden war, genau so, wie die Propheten vorhergesagt hatten, dass es in den letzten Tagen geschehen würde. In einem Teil las der Erzähler Jesaja 53 vor, in dem es um den leidenden Messias ging, der für die Sünde Seines Volkes sterben würde. Die Bilder zeigten eine Messias ähnliche Figur, die zwischen seine Schafe fiel. Diese Szene war in schwarz-weiß und sehr überbelichtet, was sie mystisch erscheinen lies und sie war durchzogen von Bildern von einem Schaf, das auf einem Altar geschlachtet wurde. Sie endete mit dem Aufruf der Propheten zur Umkehr und Gottes Versprechen in Hesekiel seine Schafe von den Wölfen in den Nationen zu erretten.

Als der Film zu Ende war, war es still. Dann fragte Golda: „Welcher Teil des Filmes war Altes Testament und welcher Neues?“. Ich antwortete: „Die gesamte Erzählung war nur aus dem Alten Testament.“ Sie saß nachdenklich da und sagte „Aber warum das Blut? Welche Bedeutung hat es?“. Natürlich eröffnete dies das Thema über den priesterlichen Dienst des Stammes der Leviten, dem befohlen wurde Blut von Tieren zu vergießen, um den Preis für die Sünden der Israeliten zu bezahlen. Ich betonte, dass nur nach dem Blutvergießen die Cohanim (Priester) in die Gegenwart Gottes gehen konnten, um für das Volk Fürbitte zu tun.

„Das“, erklärte ich, „ist warum Jesus sterben und sein Leben hingeben musste, damit wir leben können. Er ist das Lamm Gottes. Er ist der Weg zur dauerhaften Vergebung der Sünde für das jüdische Volk - und viel mehr für alle, die sie möchten. Er ist das Tor zur Gegenwart des Gottes Israels.“

Golda sprach nochmals die Szene von Jesaja 53 an und sie sagte leise: „Das war Jesus.“. Ich war erstaunt, wie offen ihr Herz zu sein schien, als sie sprach.


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