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Revive Israel Ministerien

©9.5.2014 Revive Israel Ministries

Die "Israel Land" Frage

Von Asher Intrater

Im Leib des Messias auf der ganzen Welt gibt es eine grosse Kontroverse über den Platz des jüdischen Volkes und das Land Israel. Es geht dabei jedoch an sich nicht um Politik oder ethnische Identität, sondern um das eigentliche Wesen von Gottes Königreich.

  1. Erlösung des Planeten Erde
  2. Besteht das Endziel Gottes für die Menschen darin, dass sie diesen Planeten verlassen und für immer in einem nicht-auferstandenen Körper im Himmel („Jenseits“) leben? Oder bedeutet es, alle Dinge wiederherzustellen (Apg 3,21), die Toten in neuen Leibern zu erwecken, die sowohl im Himmel als auch auf der Erde leben können (I Korinther 15, Johannes 20, Lukas 24), und Himmel und Erde zu vereinen (Epheser 1,10)? Wenn wir uns auf die zweite Sichtweise der Wiederherstellung einigen, dann gibt es für die erneuerte, geschaffene Erde eine wichtige Bestimmung (Römer 8,21). Es muss einen Weg geben, um auf der Basis des Bundes wieder in Besitz zu nehmen und wieder herzustellen, was beim Sündenfall Adams verloren wurde. 

    Der Bund mit Abraham ist Gottes Werkzeug, um den rechtmässigen Besitzanspruch auf den ganzen Planeten zurückzufordern. Das Abraham‘sche Bündnis bezieht sich nicht nur darauf,  das Land Kanaan für das Stammvolk dieses einen Menschen wiederzugewinnen; sondern darauf, von dort ausgehend den ganzen Planeten wieder in Besitz zu nehmen. (Römer 4, 13) Deshalb kannst du, wenn du nicht an den Besitz des Landes durch Israel auf der Basis von Abraham glaubst, auch nicht an eine vollkommene Wieder-Inbesitznahme des Planeten Erde glauben. Wenn der Bund zwischen Israel und dem Land keine dauerhafte Gültigkeit hat, dann gibst du schlichtweg deine Zustimmung, den Planeten Erde auf Dauer der Herrschaft des Satans zu übertragen.

  3. Wortwörtlich:  Sein Zweites Kommen

  4. Ist das Zweite Kommen Jeschuas (Jesu) wirklich körperlich und wortwörtlich zu verstehen? Kommt Er den ganzen Weg herab, bis Seine Füsse auf dem Ölberg stehen? (Sach 14,4) Wenn Er zum Ölberg kommt, dann gibt es einen Bestimmungszweck für das Land Israel. Wenn Er kommt, müssen dort jüdische Menschen leben, die an Ihn glauben und Ihn wieder willkommen heissen werden mit den Rufen "Baruch Haba B'shem Adonai“  (Matthäus 23,39).
    Also muss folgendes gegeben sein:



      1. Der Bund, auf den sich Israels Eigentum des Landes gründet
      2. Die Wieder-Sammlung der Juden in das Land
      3. Eine Glaubenserweckung unter den Juden im Land Israel
      4. Sie heissen Jeschua willkommen, damit Er zurückkehrt

    Ohne Land gibt es kein wortgetreues Wiederkommen Jeschuas, weil es keinen Ort der Bündnisverheissung gibt, wohin Er zurückkehren kann.

  5. Tausendjähriges Messianisches Königreich
  6. Wird es ein echtes tausendjähriges Königreich auf der Erde geben mit Jeschua, der von Jerusalem aus regiert? Wenn ja, dann muss es eine bis heute gültige Bündnisbestimmung und einen Anspruch auf Jerusalem und Israel geben.

    Ohne einen Israel-Bund könnte es kein Königreich auf Erden mit Jerusalem als Zentrum geben. Und wenn es keines gibt, warum hören wir dann nicht komplett damit auf, zu beten: “Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden” (Matthäus 6,10).

    Wenn es also keinen gültigen Bund mit Israel gibt, gäbe es keine Bestimmung für Planet Erde, kein wortgetreues Zweites Kommen und kein tausendjähriges Königreich. Das sind die kritischen Punkte hinter dem “Israel – Land”-Meinungsstreit. Die Bündnisverheissungen für das Land Israel und das Jüdische Volk sind Gottes biblische Transportmittel, um Planet Erde wieder in Besitz zu nehmen, um Jeschua zurück auf die Erde einzuladen und um das tausendjährige Königreich herbeizuführen.

Geistlicher Kampf  

Und ein letzter Gedanke: Warum sollten Christen über dieses Thema verwirrt sein? Anscheinend sind der Islamische Dschihad, die Vereinten Nationen und die radikale Linke nicht verwirrt. Sie tun alles, was in ihrer Macht steht, um Israel und den messianischen Überrest hier aufzuhalten. Was für sie im Negativen offensichtlich ist, sollte für uns im Positiven offensichtlich sein.

Video-Einladung zu Schawuot

Nächsten Monat bitten wir euch, eure Familie, Freunde und Gemeinde zu versammeln und euch uns bei unserer vierten, jährlichen Schawuot (Pfingst-) Gebetsnacht anzuschliessen. 12 Stunden lang, beginnend am Abend des 3. Juni 2014 (israelische Zeit) werden wir Gott preisen, Fürbitte tun und für eine neue Ausgiessung des Heiligen Geistes einstehen. Dieses Treffen wird live im Internet übertragen und ihr solltet es nicht verpassen. Weitere Details folgen hier.
Um die Video-Einladung auf Englisch zu sehen, klickt HIER!


Bericht der Dänmark-Reise

Von Cody und Liat Archer

Danke für eure Gebetsabdeckung während wir letztes Wochenende unterwegs waren und in Dänemark dienten. Wir erfuhren viel geistlichen Kampf bevor wir abreisten und hatten einige schlaflose Nächte mit unserer Tochter, die gerade Zähne bekommt, aber wir spürten Gottes Gnade über uns. Die Zeit, während der wir zur internationalen Aglow-Konferenz sprachen, verlief sehr gut. Wir sprachen über Apostelgeschichte 1 und 3, darüber, dass das Königreich nach Israel wiederhergestellt wird und über die Wiederherstellung aller Dinge.  Am Ende einer der Predigten wurde die Kniescheibe einer Frau augenblicklich geheilt, nachdem ich ein Wort der Erkenntnis dafür erhalten hatte. Am letzten Abend sprachen wir beide über die Notwendigkeit göttlicher Väter und Mütter, um die nächste Generation auszustatten und zu entlassen.


Volkstrauertag und Unabhängigkeitstag

Die meisten Nationen der Welt haben einen Volkstrauertag und einen Unabhängigkeitstag. Doch ist in Israel die Anzahl der Todesopfer, derer am Volkstrauertag gedacht wird, deutlich höher und die Ereignisse, die den Unabhängigkeitstag betreffen, viel dramatischer. Die beiden Tage werden in Israel gemeinsam gefeiert, wobei die Trauer des Gedenktags unmittelbar vor den Feiern des Unbahängigkeitstags erfolgen. Darin steckt eine auffallende Parallele zum Tod und der Auferstehung Jeschuas.

Bei der Volkstrauertags-Zeremonie am Tempelberg zitierten Präsident Peres und andere politische Führer aus den Hebräischen Schriften, speziell aus Hesekiel 37.  Sie sehen in der Errichtung des Staates Israel eine Bestätigung  der Prophetie, die die Wiederauferstehung von den Toten verspricht. Der Oberbefehlshaber der Armee, Kommandeur Benjamin Gants zitierte aus Jeremiah 31 und sagte, dass wir uns mit dem Gebet der Rahel identifizieren können, die um ihre Kinder weint. Er spielte sogar auf die Hoffnung an, dass eben diese Kinder bei der Auferstehung der Toten eines Tages hinter ihre Grenzen zurückkehren werden. (Jeremiah 31:16-17).


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.