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Revive Israel Ministerien

©21.2.2014 Revive Israel Ministries

Das Gesetz von Mose und das Tausendjährige Reich

von Asher Intrater und Dan Juster

Wenn wir die Torah lesen, können wir nicht übersehen, dass einige gesellschaftliche Institutionen beschrieben sind, die in Israels Geschichte nie ihre Vollkommenheit zu erreichen scheinen. Zum Beispiel:

  1. das Rechtssystem
  2. die Landwirtschaft
  3. die Fester und der Kalender
  4. die Priesterschaft
  5. die Besiedlung des Landes

Wenn alle diese Dinge in der Schrift vorkommen (und „die Schrift kann doch nicht gebrochen werden“ – Johannes 10,35), wird es dann nicht eine Zeit geben, in der sie zu ihrer Vollkommenheit gelangen? Einige tun diese Abschnitte einfach damit ab, dass sie den „alten“ Bund betreffen, die durch den „neuen“ Bund ersetzt wurden. Wir aber glauben, dass wir durch Jeschua (Jesus) die „Vollkommenheit aller Dinge“ sehen werden, einschliesslich aller Dinge in der Torah und den Propheten, im Himmel und auf der Erde (Apostelgeschichte 3,21; Epheser 1,10).

Mit diesem Wissen können wir die Torah auf eine „prophetische“ Weise mit einer zukünftigen Erfüllung lesen (Matthäus 5,17-18). Die Prophetien über die Endzeit sind voll von Bezügen auf Teile der Torah: Jesaja 2 beschreibt das tausendjährige Königreich, in dem „das Gesetz von Zion ausgehen wird“ (Vers 3); in Jesaja Kapitel 60 bis 66 wird von einer Erneuerung Zions und einer Wiederbesiedelung des Landes gesprochen; Jesaja 66 bezieht sich auf die Gesetze bezüglich des Essens (Vers 17), der Leviten (Vers 21), der Neumonde und des Sabbats (Vers 23).

Die letzten neun Kapitel von Hesekiel sind vermutlich die grösste Herausforderung. Ein neuer Tempel wird gebaut, beschrieben bis ins kleinste Detail (Kapitel 40 und 41), der dann mit der Herrlichkeit Gottes gefüllt wird (Kapitel 43), ausgestattet mit einer neuen Priesterschaft und einem neuen Opfersystem (Kapitel 44) einschliesslich aller Feste und Feierlichkeiten (45), die vom messianischen König geführt werden (46), in einer Erneuerung der Natur und der Landwirtschaft (47) und der Wiederbesiedelung des Landes den Stämmen Israels entsprechend (48). Was machen wir mit all diesen Kapiteln?

Das Ende des Buches Joel beschreibt die geistliche und wirtschaftliche Wiederherstellung Zions nach den Ereignissen der Endzeit. Micha spricht davon, dass das vorherige Königreich wieder aufgerichtet wird (Micha 4,8). Auch Sacharja 14 beschreibt die Wiederherstellung der Feste und der Tempelgottesdienste nach der Wiederkunft des Messias. Von diesen zahlreichen Schriftstellen scheint es, dass es eine Erneuerung und ein Befolgen der Torah während des Tausendjährigen Königreichs geben wird, was in Einklang mit den Prioritäten und Schwerpunkten des Neuen Bundes sein wird, so wie sie von Jeschua und den Aposteln gelehrt werden.

Gottes Königreich hat eine Ordnung. Die ganze Bibel, die Torah inbegriffen, definiert diese göttliche Ordnung. („Torah“ bedeutet nicht nur „Gesetz“ sondern auch „Anweisung, Lehre“.) Das höchste Ziel der Guten Nachricht des Königreichs, welches im Tausendjährigen Reich erfüllt wird, ist es, Gottes Ordnung auf dieser Erde für Israel und die Nationen umzusetzen. Lasst uns um Weisheit beten, dass wir das Evangelium, das Gesetz und das Königreich in dieser letzten Zeit in richtiger Weise zusammenbringen.


Erlösung für deine Fantasie

von Don Finto

„Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir bitten oder uns vorstellen können, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, ihm sei die Ehre“ – Epheser 3,20-21. Manchmal halten wir uns so energisch von der gottlosen Fantasie fern, dass wir dazu neigen, die Fantasie ganz abzuschalten. Schalte sie nicht ab, sonder erlöse sie!

Stelle dir göttliche Begegnungen, göttliche Beziehungen, göttliche Taten, göttlichen Erfolg und göttliches Gedeihen, eine göttliche Zukunft vor! Dann bewege dich im Gebet in diese Richtung. Benutze göttliche Fantasie, wenn du das Wort liest und wenn du betest!

Dunkelheit wird nicht mit einer Peitsche oder Geissel vertrieben, sondern dadurch, dass Licht an dunkle Orte gebracht wird; genauso wird gottlose Fantasie nicht mit einer Peitsche oder Geissel vertrieben, sondern indem wir unsere Gedanken erlösen.


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