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Revive Israel Ministerien

©7.2.2014 Revive Israel Ministries

Feigenbaum, Ölbaum und Weinstock

von Asher Intrater, Tal Robin


Jeschua erzählte ein Gleichnis vom Feigenbaum. Wir glauben, dass er symbolisch für die Nation Israels steht.

Matthäus 24:32 - „Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.“

Das Weichwerden der Zweige kann als Weichwerden der Herzen im Bezug auf Jeschua gesehen werden und das Blätter Hervortreiben als die Erneuerung des messianischen Glaubens in Israel. Diese Dinge geschehen in unserer Generation, besonders seit dem Jahr 2000. In den nächsten Versen deutet Jeschua an, dass dies eines der Zeichen der Generation seiner Wiederkunft sein wird.
Die Evangelien von Matthäus und Markus wurden nicht lange nach der Auferstehung Jeschuas geschrieben, bevor es eine weitreichende Glaubensbewegung unter den Heiden gab. Lukas schrieb sein Evangelium, nachdem er mit Paulus umher gereist war und die Erweckungsbewegung in anderen Nationen gesehen hatte. Seine Version des Gleichnisses fügt einen wichtigen kleinen Ausdruck hinzu:

Lukas 21:29 - „Seht den Feigenbaum und alle Bäume!“

„Alle Bäume“ bezieht sich auf die anderen Nationen außerhalb Israels. Gott hat einen Plan für jede Nation. Jede Nation ist wie ein Baum; der Baum ist ähnlich dem Israels, aber jeder hat etwas andere Frucht und eine andere Form. Israel ist die Musternation — was über Israel in der Bibel geschrieben steht hat parallele Bedeutung für andere Nationen.

Paulus hatte sogar noch mehr Offenbarung, als was Lukas schrieb. Es würden nicht nur Menschen in anderen Nationen das Evangelium empfangen und einen einzigartigen Baum des Glaubens hervorbringen, sondern sie würden letztendlich geistlich verbunden sein („eingepfropft in“) mit dem Überrest der Gläubigen innerhalb Israels. Dies ist das Gleichnis des Ölbaums.

Römer 11:17 - „unter die übrig gebliebenen Zweige bist du, der Zweig eines wilden Ölbaums, eingepfropft worden und wirst jetzt wie sie vom Saft aus der Wurzel des edlen Ölbaums genährt“

Matthäus und Markus schrieben wahrscheinlich ca. 35 n.Chr.; Lukas und Paulus ca. 60 n.Chr. Die Schriften des Johannes scheinen die Spätesten zu sein, ca. 90 n.Chr.. Matthäus und Markus betonten Israel; Lukas und Paulus schrieben an die Nationen der Heiden; Johannes schrieb nach der Zerstörung Israels 70 n.Chr. und tendierte dazu vom himmlischen Gesichtspunkt aus zu schreiben und weniger mit nationalen Definitionen verbunden. Johannes entschied sich für ein anderes Gleichnis - den Weinstock.

Johannes 15:5 - Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.

Dies beschreibt eine persönliche Verbindung im Glauben mit Jeschua. Der Weinstock kann als die geistliche Gemeinde gesehen werden und der Feigenbaum als nationales Israel. Die anderen Bäume sind andere Nationen. Der Ölbaum ist die Einheit des Überrestes Israels mit den Nationen im Glauben.

Joel prophezeite, dass in der Endzeit der Weinstock und der Ölbaum zusammen Frucht tragen würden (Joel 2:22). Dies könnte ein Hinweis auf die noch nie da gewesene Kooperation zwischen Israel und der Gemeinde sein, die wir heute sehen.

Habakuk prophezeite, dass selbst wenn wir keine Frucht am Feigenbaum, am Weinstock und am Ölbaum sehen, wir uns trotzdem freuen sollen (Habakuk 3:17). Haggai prophezeite, dass Gott an „dem Tag“ beginnen würde den Feigenbaum, den Weinstock und den Ölbaum zu segnen, auch wenn sie bis dahin noch keine Frucht getragen hatten (Haggai 2:19). 

Was für eine Ermutigung! Lasst uns heute für einen Durchbruch Glauben haben und für eine neue Zeit der Fruchtbarkeit für Gottes Absichten in Israel, in der Gemeinde und im messianischen Überrest.


Knesset-Ausschuss für christliche Verbündete

Der KCAC (Knesset Christian Allies Caucus) ist ein Ausschuss, der aus 17 Knesset-Mitglieder von verschiedenen Parteien besteht und 2004 gegründet wurde, um die Kommunikation mit christlichen Leitern aus der ganzen Welt zu verbessern. Letzte Woche fand zum 8. Mal die jährliche „Nacht zur Ehrung unserer christlichen Verbündeten“ in Jerusalem statt.

Regierungsleiter aus dem ganzen politischen Spektrum kamen für einen Empfang zu Ehren der Christen zusammen, die bis jetzt verbindlich zu Israel gestanden haben. Gabriel Nadaf, ein griechisch orthodoxer, israelisch-arabischer Priester aus Nazareth, der die Integration von arabischen Christen in die israelischen Gesellschaft unterstützt, erhielt eine Auszeichnung.
Die Präsidentin von Aglow International, Jane Hansen Hoyt, wurde von dem Ausschuss und vom Ministerium für Tourismus geehrt. Jane sagte: „Es scheint das Bewusstsein zu wachsen, dass Christen ihre Freunde sind.“

Jürgen Bühler, der Direktor der Internationalen Christlichen Botschaft, gab sein persönliches Zeugnis von der Begegnung seiner Familie mit dem Holocaust. Die bewegende Geschichte rührte viele im Raum zu Tränen.


Gelder für Jeschiwa Schüler eingefroren

Der Oberste Gerichtshof Israels erlies eine einstweilige Verfügung, wodurch die finanzielle Förderung von Jeschiwa Schülern, die es vermeiden eingezogen zu werden, unterbrochen wird. Ultraorthodoxe Jeschiwas weigerten sich bis jetzt ihren Schülern zu erlauben in der Armee zu dienen und verlangten dennoch, dass die Regierung ihnen gleichzeitig Stipendien zahlt.

Das „Tal“ Gesetz, das das Aufschieben des Einziehens von Jeschiwa Schülern regulierte, lief im August 2012 aus. Diese Schüler können theoretisch seitdem eingezogen werden. Bis jetzt hat die Regierung es aufgeschoben sie einzuziehen. Dieses Thema ist entscheidend für religiöse, politische und ökonomische Reform in Israel. Während wir schreiben protestieren tausende Ultraorthodoxe auf den Straßen. Bitte betet für Weisheit für die Richter und Abgeordneten.


Scarlet Johansson und Soda Stream

von Shelly Greenberg

Die Schauspielerin Scarlet Johansson, Tochter einer jüdischen Mutter, wurde für die Hauptrolle in einer Werbekampagne für „Soda Stream“ angefragt. „Soda Stream“ ist ein israelisches Unternehmen, das eine Fabrik in Ma’ale-Adumim hat, die größte israelische Stadt, die auf der anderen Seite der sogenannten „Grünen Grenze“ liegt.

Nachdem der Werbespott während dem Super bowl letzte Woche ausgestrahlt wurde, protestierten viele BDS (Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen) Organisationen und forderten, dass Oxfam (ein Verbund von 17 Organisationen, die für soziale Gerechtigkeit stehen) ihrem Vertrag mit Johansson beenden sollte. Johansson widersetzte sich dem Boykott und entfernte sich von Oxfam.

Soda Stream beschäftigt sowohl Juden, also auch Palästinenser in seiner Fabrik und besteht auf Gleichberechtigung beider Seiten. Außerdem würde Ma’ale-Adumim in jeder der vorgeschlagenen Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern weiterhin zu Israel gehören. Deshalb ist es aus jeder politischen Perspektive aus völlig unlogisch dieses Unternehmen zu boykottieren. Betet, dass die Heuchlerei dieser Boykotte aufgedeckt wird.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.