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Revive Israel Ministerien

©31.1.2014 Revive Israel Ministries

Der Holocaust und die Prophetie über die 70 Jahre

Von Asher Intrater und Ariel Blumenthal

In dieser Woche wurde in Europa der Internationale Holocaust Gedenktag und der 69jährige Gedenktag der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz begangen.
Mitglieder der israelischen Regierung versammelten sich vor den Toren von Ausschwitz. Erst jüngst wurden neue Dokumente des Naziführers Himmler gefunden, die neu Einblick geben in die schrecklichen Ereignisse jener Tage.

Der Prophet Jeremia schrieb über eine 70 Jahre andauernde Strafe und das Exil des Volkes Israel, das auf das Jahr 586 vor Christus und die Zerstörung des ersten Tempels datiert ist (Jer. 25). Jahre später las Daniel die Prophetie Jeremias und ihm wurde bewußt, dass die 70 Jahre bald erfüllt wären und daher widmete er sich ausgiebigem Gebet und Fasten, um Einblick darin gewinnen zu können, wie sich Gottes Wort erfüllen würde (Dan. 9,2). Daraufhin erhielt er vom Erzengel Gabriel eine weitere Prophetie bezüglich der 70 Jahre.

In dieser neuen Prophetie wurde das Muster der 70 Jahre (70 „Jahrwochen“) zu einer neuen Dimension auf die Zukunft ausgedehnt mit Blick auf das Kommen des Messias und die Endzeit (Dan. 9,24). Daniel sah eine klare Verbindung zwischen den 70 Jahren der Prophetie von Jeremia und den 70 Wochen in seiner eigenen Prophetie. Jeremias Prophetie war mehr historisch und unmittelbar während die Prophetie Daniels mehr auf die Zukunft ausgerichtet und messianisch war.

Die 70 Jahre von sowohl Jeremia als auch Daniel repräsentieren ein geistliches Muster, das auch für uns heute noch Bedeutung hat. Das 70igste Jahr markiert das Ende einer biblischen Periode, insbesondere eines nationalen Gerichts. In den 10 Geboten heißt es, dass die Auswirkungen der Sünden einer Generation noch bis in die 3. oder 4. Generation hinein spürbar sein werden – also ungefähr 70 Jahre (2. Mose 20,5). Diese Periode von 70 Jahren nähert sich ihrem Ende was den Holocaust betrifft. Die letzten der Holocaustüberlebenden sterben dahin und der direkte psychologische Einfluss auf ihre Enkelkinder und Urenkel verschwindet mit ihnen. Diese geistliche Veränderung hat sowohl positive wie negative Auswirkungen.

Wir glauben, dass sich im kommenden Jahr, dem 70. nach dem Ende des Holocaust, ein Paradigmenwechsel in Gottes Umgang mit Israel und den Nationen ereignen wird, insbesondere mit Hinblick auf Europa. (Es wird einen parallelen Wechsel in Ostasien geben bezüglich der Beziehung Japans zu den umgebenden Nationen). Mögen wir wie Daniel sein und unsere Herzen in diesem neuen Abschnitt auf Fasten und Gebet ausrichten; und möge der Herr gewähren, dass auch wir Einblick für die Endzeit gewinnen – für eine neue Phase der Wiederherstellung und Erweckung wie es war in den Tagen Serubabels.


Gott in anderen sehen

Von Anja A.

Gott ist so unermesslich groß, dass Er seine Herrlichkeit und Güte nicht in eine einzelne Person hineinlegen konnte (abgesehen von Jeschua). Also hat er, als er uns nach seinem Bild geschaffen hat, sich entschieden ein klein wenig von ihm selbst in jedes Individuum und in jede Volksgruppe hineinzulegen. Während wir uns danach ausstrecken, Ihn tiefer und tiefer kennenzulernen, sollten wir auch Ausschau nach den Menschen um uns herum halten, um Gott in ihnen erkennen zu können. Wenn wir Ihnen allerdings mit einem Vorurteil begegnen, werden wir nicht in der Lage sein, das Ebenbild Gottes in ihnen zu sehen und bestimmte Teile von Gottes Natur und Charakter verpassen. Lasst uns das Ebenbild und die Eigenschaften Gottes in denen sehen, die um uns herum sind!


Lobpreis in Gefangenschaft

Von Roni Rejuwan

In Apostelgeschichte Kapitel 16 lesen wir, dass Paulus und Silas in Philippi ins Gefängnis geworfen wurden, nachdem sie eine Sklavin von einem bösen Geist befreit hatten. Wir wissen aus 2. Kor. 11,23, dass Paulus viele Male im Gefängnis gewesen ist. Ich bin sicher, dass er nicht nur bei diesem Aufenthalt im Gefängnis von Philippi sich mit ganzem Herzen dem Lobpreis und der Danksagung hingegeben hat. Es war dieses Gefängnis, in dem er diese unvergänglichen Worte geschrieben hat:

Freut euch im Herrn allezeit. Noch einmal sage ich euch: Freut euch! (Phil. 4,4).

Als Paulus und Silas um Mitternacht Loblieder sangen, wurden die Mauern des Gefängnisses und die Ketten durch ein von Gott verursachtes Erdbeben aufgebrochen. Es ist bemerkenswert, dass obwohl Paulus viele Male im Gefängnis war, nur bei diesem einmal Mal berichtet wird, dass Gott ihn auf übernatürliche Weise befreit hat. Es scheint, dass dies sein erster Gefängnisaufenthalt war. Vielleicht gab es eine besondere Gnade für diese neue Situation.

Wie Paulus - obwohl sich unsere Umstände nicht sofort oder vielleicht überhaupt nicht ändern werden - sollen wir uns freuen. Während wir ihn preisen ist Seine Gegenwart immer bei uns.


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