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©17.1.2014 Revive Israel Ministries

Der Messias muss sterben

Von Asher Intrater

Im heutigen Israel gibt es immer noch, wie es zur Zeit Jeschuas (Jesu) war, eine  Erwartung, dass der Messias kommen wird, um als König zu regieren und Weltfrieden zu bringen. Das Konzept, dass der Messias zuerst kommen muss, um zu sterben, (und erst später, um zu regieren) ist für unser Volk sehr schwer zu begreifen.  Jedoch haben die alten israelischen Propheten den Tod des Messias konkret drei Mal vorhergesagt:

Daniel 9:26 – Und … der Gesalbte wird ausgerottet werden, so dass keiner mehr sein wird;  die Stadt aber samt dem Heiligtum wird das Volk eines zukünftigen Fürsten verderben und sie geht unter…

Dieser Abschnitt teilt mit, wann der Messias sterben wird. Das Wort für „ausgerottet“  ist wie das Fällen eines Baumes und impliziert, dass die Person getötet wird, bevor sie ein hohes Alter erreicht. Er muss vor der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 nach Christus sterben.  Einige Anhänger des Rabbi Schneerson aus Lubavitch behaupten, dass dieser der Messias sei. Das kann nicht richtig sein, denn er starb in hohem Alter über 1900 Jahre, nachdem der Tempel zerstört wurde.

Sacharja 12,10 – Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich ausgiessen den Geist der Gnade und des Gebets  und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben,

Hier ist das “Ich”, das den Geist Gottes ausgiessen will, dasselbe wie das ”Mich”, das durchstochen wurde.  Das sagt uns, wer es ist und wie Sein Tod sich ereignet. Um durchstochen zu werden, muss man einen Körper haben. Um den Geist auszugiessen, muss man göttlich sein. Also muss der Messias eine göttliche Person sein, die körperlich durchbohrt wurde.

Jesaja 53,8 – Denn Er wurde abgeschnitten vom Lande der Lebenden. Wegen des Vergehens Seines Volkes hat Ihn Strafe getroffen. [Elberfelder Übersetzung]

Dieser Vers sagt, warum der Messias zuerst kommen muss, um zu sterben.  Das Wort "abgeschnitten” an dieser Stelle bedeutet “durch einen Gesetzesbeschluss”.  Die Verurteilung zum Tod kommt wegen der Sünde „Meines“ Volkes, der Kinder Israels.  

Der rabbinische Kommentator Rashi war der Ansicht, dass sich Jesaja 53 auf das Leiden des Jüdischen Volkes durch die Heiden beziehe (vergleiche Römer 11, V 12 u. 15; Matthäus 2,16).  Dies kann jedoch nicht die vordringliche Bedeutung sein, da die eine messianische Person wegen “Meines Volkes“ leidet.

Als Rabbi Schneerson krank wurde, behaupteten einige Lubavitcher, dass er Jesaja 53 erfülle.  Andere jüdische Gruppen beschwerten sich darüber und sagten, dass sie mit der messianischen Auslegung der Christen überein stimmten. Sie (die Lubavitcher) entgegneten, dass sich Jesaja 53 tatsächlich auf den Messias beziehe, aber dass es Schneerson sei, der es erfüllt habe.     


Ariel Sharon, 1928 – 2014

Ariel Sharon, der 11. Premierminister Israels, war möglicherweise der grösste General der modernen israelischen Armee. Geboren in Israel am 6. Februar 1928, war er, wie viele Gründer, in seinem Herzen ein Bauer. Er liebte sein Land und sein Volk.  

Er kämpfte im Unabhängigkeitskrieg (1948)und wurde bei der blutigen Schlacht von Latrun verwundet.  In den 1950ern wurde er Kommandant der berühmten Einheit 101, die Eindringlinge aus den Reihen der Fedayeen-Kämpfer  und Terroristen bekämpfte. Im Jom Kippur –Krieg (1973), ist es ihm gemäss der Meinung vieler zu verdanken, dass er durch seinen kühnen Schachzug, den Suez-Kanal zu überqueren und im Gegenzug Ägypten anzugreifen, die Nation vor der Auslöschung bewahrte.  Als Verteidigungsminister führte er 1982 den Libanonkrieg und wurde international dafür verurteilt, zugelassen zu haben, dass südlibanesische christliche Kampftruppen in den Städten Sabra und Shatilla Muslime abschlachteten.  

Sharon setzte den Bau von Siedlungen in den Gebieten von Judäa-Samaria-Gaza durch; er wurde als "Vater" der Siedlungen bekannt. In 2004, als Premierminister, kam er zu dem Schluss, dass die Palästinenser niemals Frieden schliessen würden und dass die kleinen Siedlungen im Gaza Streifen, die von einer Million fanatischer Moslems umgeben waren, im Kampf unmöglich zu verteidigen wären. Deshalb traf er die taktische Entscheidung, die 8.500 jüdischen Siedler, die dort lebten, einseitig zu entfernen. Das Votum, obwohl höchst kontrovers diskutiert, wurde schnell in der Knesset verabschiedet und innerhalb weniger Monate wurde die Aktion durchgedrückt.

Nachdem er in 2006 einen Schlaganfall erlitt, lag er 8 Jahre lang im Sheba-Krankenhaus im Koma und verstarb am letzten Sabbat. Er wurde neben seiner Frau Lily auf seinem Gehöft in der Nähe von Sderot begraben.    

Bild: Jim Wallace (Smithsonian Institution)


Von Krebs geheilt

Am letzten Freitag wurde auf einem von Israels befdeutendsten Nachrichtenkanälen (Kanal 2) eine wunderbare Geschichte einer Heilung ausgestrahlt. Im Bein einer arabischen Christin (Therese Daoud) aus Nordisrael war ein Krebstumor in der Grösse einer Orange gefunden worden. Die Ärzte beschossen, dass ihr Bein abgenommen werden musste. Der Operationstermin wurde jedcoh drei Mal abgesagt, und dies brachte sie dazu zu glauben, dass sie nicht mit der medizinischen Behandlung fortfahren, sondern stattdessen beten sollte. Fünf Monate später kam sie wieder zu ihrem Arzt, um sich durcvhleuchten zu lassen, und man entdeckte, dass der Tumor vollständig verschwunden war. Der Arzt erzählte: "Ich habe so etwas nie gesehen oder jemals von so etwas gehört." Daoud sagte dem israelischen Fernsehen: "Es ist ein Geschenk von Gott".

Um die Geschichte auf Hebräisch anzusehen, klickt hier.


Esther Fasten

Markiert in Euren Kalendern unser jährliches Esther-Fasten am Donnerstag, den 13. März von 6:00 Uhr morgens bis 6:00 abends israelische Zeit; es wird per Live Stream übertragen werden. Die Gebetsthemen, Termine und Links werden in den folgenden Wochen verschickt werden.


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