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©3.1.2014 Revive Israel Ministries

Wenn Gott herabkommt

Klicke  HIER  um Teil 3 der Serie  „Wenn Gott herabkommt“ (auf Englisch) anzusehen. In dieser Botschaft spricht Asher darüber, wie Gott  herabkommt, um in uns zu wohnen, uns Kraft zu geben, uns zu verändern und uns durch den Heiligen Geist eins zu machen. Er spricht auch über die verschiedenen Gruppen von Menschen, die bei der Ausgießung des Heiligen Geistes in Apostelgeschichte 2 in Jerusalem dabei waren.  Falls Du Teil 1 und 2 versäumt hast, klicke hier für Teil 1 und Teil 2


Einführung in Endzeitprophetien 

Von Gil Afriat

Wenn der Messias wiedergekommen ist, wird Friede auf Erden und eine Erneuerung der Schöpfung  im Tausendjährigen Reich sein. Dennoch handeln die meisten Endzeitprophetien von der Zeit vor Seinem Kommen. Da nur 10 % der Schrift von Prophetien über die Endzeit handeln, sollten wir sie sorgfältig und mit passender Betonung studieren. (2Timotheus 3,16)

Da wir den genauen Zeitpunkt der Wiederkunft Jeschuas (Jesus) nicht kennen (Matth. 24,36), müssen wir auf die besondere Zeit achten (Matth. 24,33). Er wird wie ein „ Dieb in der Nacht“  kommen für die Ungläubigen (1Thess. 5: 2), jedoch möchte Er nicht, dass wir darüber im Unklaren sind (1Thess. 5,4).

Die Schrift sagt wiederholt, dass Er plötzlich kommen wird (Offb.1,3;  3,11, 22,20), sie warnt jedoch gleichzeitig, dass es uns wie eine lange Zeit vorkommen wird (Matth. 24,48; 25,5; Luk 19,11; 2Petr.3,4). Warum? Weil Gott in jeder Generation Gläubige haben will, die damit rechnen, dass  Jeschua in ihrer Zeit wiederkommen wird, damit sie geistlich und moralisch darauf vorbereitet sind, und um uns dadurch im persönlichen Umgang mit Ihm und der Erkenntnis Gottes zu schulen. Außerdem ist es Sein Wunsch, dass wir Sein Kommen  leidenschaftlich herbeisehnen (Offb. 22,17; 2Tim. 4,8) und dass wir verstehen, wie wichtig das göttliche Gericht ist und unseren Herrn auf Seinem Thron in Jerusalem verherrlicht zu sehen wünschen.

Endzeitprophetien haben eine endgültige und eine teilweise Erfüllung. Die endgültige geschieht am Ende der Geschichte, während teilweise Erfüllung  in vielen Generationen im Verlauf der Geschichte vorkommt. Diese Doppel-Natur  zu verstehen - teilweise und endgültig, gegenwärtig und in der Zukunft - wird uns tieferen Einblick gewähren,  wenn wir uns mit den Endzeit-Lehren beschäftigen.


Blutige Hände

(adaptiert von Telem Yahav, S. 14, Yediot Aharonot vom 24. Dezember 2013)

(Anm.d.Red.: Diese Schrift wurde zu einer sensiblen Zeit herausgegeben, da Israel eine dritte Gruppe überzeugter Terroristen begnadigt hat als Zugeständnis an die von John Kerry geführten Friedensgespräche. Viele Israelis – besonders Familienangehörige und Freunde von Terroropfern – haben kürzlich gegen diese Konzession demonstriert. Wir veröffentlichen dies hier, um Euch eine Einschätzung des emotionalen Aufruhrs in der israelischen Gesellschaft zu ermöglichen, der solche politischen Entscheidungen begleitet.)

Am 12. Oktober 2000 fuhren zwei israelische Reservisten, Yosi Abrahami und Vadim Norzits in ihrem roten Ford Fiesta und schlugen versehentlich die falsche Richtung zu den besetzten Gebieten ein, sodass sie in Ramallah landeten. Der palästinensische Polizist Raad A-Sheikh brachte sie auf die Polizeistation in den 2. Stock. Draußen versammelte sich eine große Menge.

Die Gerichts-Protokolle über das, was als Nächstes geschah, wurden eben diese Woche nach 13 Jahre Verzug veröffentlicht. A-sheikh gab zu Protokoll: „Ich nahm eine 25 cm lange Eisenstange und schlug dem russischen Soldaten (Norzits) damit auf den Kopf bis er umfiel und nur noch gurgelnde Laute von sich gab. Ein anderer palästinensischer Polizist, Tarek Tabash, teilte den Ermittlern mit: „Ich sah einen der Soldaten auf dem Boden liegen, sein Gesicht dem Boden zugewandt, er schrie und sprach hebräische Worte, die ich nicht verstand. Ich schlug ihn mit meinem Holzstock dreimal auf den Rücken.“

Abed al Aziz Tsalhah, ein junger palästinensischer Bewohner von der Menge draußen kletterte herauf und trat in den Raum. Tsalhah sagte: „Wir alle waren rasend und wollten Blut sehen. Ich sah den israelischen Soldaten mit dem Gesicht nach unten am Boden liegen mit einem Messer im oberen Rückenbereich rechts. Ich zog das Messer heraus und stach noch 2 – 3  Mal auf ihn ein und ließ das Messer  in seinem Rücken stecken. Andere im Raum begannen, ihn mit den Füssen zu treten. Nachdem ich ihn niedergestochen hatte, hielt ich eine Hand über seinen Mund und die andere auf seine Schulter, um ihn zu ersticken. Ich sah, dass meine beiden Hände voller Blut waren. Daraufhin ging ich ans Fenster und winkte damit der Menge im Hof.“

Die blutigen Hände von Tsalhah wurden ein Symbol für den „Ramallah-Lynchmord“, der im Kollektiv-Gedächtnis jedes Israeli eingraviert ist bis heute. Die aufgeschlitzten Leiber der zwei Reservisten wurden aus dem Fenster auf die Straße geworfen. Tsalhah saß für den Mord  10 Jahre im Gefängnis und wurde vor 3 Jahren FREIGELASSEN als Teil des Austausches für Gilad Shalit. Der Fall wurde im palästinensischen Gerichtshof nie zu Ende gebracht.


Zusammenfassung: Der Stern ist geboren

von Betty Intrater

Im Oktober haben wir Euch gebeten, für die neue Musical-Produktion der Messianisch-Jüdischen Allianz in Israel, „Der Stern ist geboren“, zu beten. Das Musical wurde im Dezember aufgeführt und war ein riesiger Erfolg. Annähernd 1.500 Besucher wurden bei dieser Gala-Vorstellung im Kibbuz Brenner gezählt, sowohl Gläubige als auch Ungläubige. Das Drehbuch, die Lieder und die Choreographie stammen alle von örtlichen messianischen Gläubigen. Das Musical wurde professionell von einem Team von fünf Kameramännern gefilmt. Über 80 Personen hatten an der Produktion Anteil, vor und hinter den Kulissen. Die Beteiligung sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern gab dem Abend Wärme und machte ihn familiär. Danke für Eure Gebete! (Für weitere Informationen zur messianisch-jüdischen Allianz in Israel bitte hier klicken. www.MJAI.co.il)

 

 

 


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.