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Revive Israel Ministerien

©20.12.2013 Revive Israel Ministries

Was ist Liebe?

von Asher Intrater

Das wichtigste Gebot aus der Schrift ist es, zu lieben. Wenn Gott uns gebietet, zu lieben, muss dies etwas sein, bei dem wir die Fähigkeit haben, es zu tun oder es nicht zu tun. Es muss etwas mit unserem Willen zu tun haben. Auf der einfachsten Ebene könnte man es „Wohlgefallen“ gegenüber jemandem haben, nennen.

Lukas 2,14 – „ … den Menschen seines Wohlgefallens“

Jemanden zu lieben bedeutet, das Beste für diese Person zu wollen, Gottes Plan für ihr Leben zu erfüllen und ewige Belohnung und Segen zu erlangen. Gottes „Wohlgefallen“ gegenüber den Menschen ist ähnlich dem „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt …“. Das ist natürlich unsere Motivation, das Evangelium anderen Menschen zu verkünden, damit sie gerettet und nicht bestraft werden (Johannes 3,16).

Auf einer anderen Ebene ist Liebe die Sehnsucht der Seele eines Menschen, mit der Seele eines anderen Menschen eine Verbindung einzugehen. Das hebräische Wort für Gemeinschaft und Freund bedeutet, miteinander verbunden zu sein.

1. Samuel 18,1 - … verband sich die Seele Jonatans mit der Seele Davids; und Jonatan gewann ihn lieb wie seine eigene Seele.

Beachte das Wort „Seele“. Wohlgefallen gegenüber anderen zu haben ist eine geistliche Liebe, und die Sehnsucht, sich mit jemandem zu verbinden, ist die Liebe der Seele. Wir sind dazu berufen im Geist und in der Seele zu lieben (5. Mose 6,5).

Die frühen Jünger waren einmütig, in einem Herzen (Geist) wenn sie gemeinsam beteten (Apg. 1,14). Wenn sie miteinander Gemeinschaft hatten beim Essen, in der Verfolgung und beim Teilen, wurden sie ebenfalls zu einer Seele (Apg. 4,32). Wir können Wohlgefallen im Geist gegenüber allen Menschen haben, aber wir können uns nur mit einer kleinen Zahl an Menschen in der Seele verbinden.


Das Leben ist hart

von Ariel Blumenthal

Gegen Ende seines Lebens warnte der Apostel Paulus davor, dass „in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben…“ – 2. Timotheus 3,1-2. Das Leben ist hart, und wird auch in Zukunft hart sein. Etwas, das wir lernen müssen, ist, dass wir einander brauchen. Das Leben ist zu schwierig, um es alleine zu schaffen. Wir müssen als Freunde, Familien und Glaubensgemeinschaften zusammenhalten.

Wir haben diese Woche einen kleinen Eindruck davon bekommen, während des Schneesturms in Jerusalem, als der Strom ausfiel und die Strassen blockiert waren. Wir mussten bereit sein, einander in Liebe und in praktischer Weise zu helfen. Wer wird da sein, wenn du Hilfe brauchst? Gemeinschaft wird durch praktische Hilfe gebaut.

„Bittet aber, dass eure Flucht nicht im Winter noch am Sabbat geschieht.“ (Matthäus 24,20).

Während einige von euch vielleicht von einer weissen Weihnacht träumen, erhielten wir hier in Jerusalem eine ziemlich bodenständige Lektion in Sachen Vorkommnisse der Endzeit in Jerusalem! Der grösste Schneesturm seit Jahrzehnten hat unsere Stadt komplett lahmgelegt. Sogar 5 Tage danach sind viele noch dabei, den Schnee wegzuschaufeln, kaputte Bäume aus dem Weg zu schaffen und die Stromleitungen zu reparieren. Denkt mal darüber nach: Jeschua (Jesus) weist uns tatsächlich dazu an, dafür zu beten, dass gewisse Vorkommnisse der Trübsal a) nicht während dem Winter passieren - wenn die Kälte und der Schnee uns das Leben schwer machen und b) nicht am Sabbat geschehen - wenn damals in Seiner Zeit wie auch heute der „öffentliche“ Verkehr in Jerusalem verboten ist. Das bedeutet, dass unsere Gebete (und Gebetstätigkeiten) den Zeitpunkt, die Heftigkeit und die Zeitdauer der Endzeit beeinflussen können (siehe auch Vers 22). Viele von uns hatten die Gelegenheit, Fremde zu Hause aufzunehmen, den Armen und den älteren Menschen zu helfen und unseren Nachbarn mit dem Licht Jeschuas zu begegnen, und dies auf eine sehr greifbare Art und Weise. Bitte betet dafür, dass aus all dem Frucht für das Königreich hervorgebracht wird, und betet für die vielen, die immer noch verletzt sind und an der Kälte und der Einsamkeit leiden.


Plakate warnen vor messianischen Juden

von Cody Archer

Vor kurzem wurde an vielen Orten und in zahlreichen Quartieren im Stadtzentrum von Jerusalem Plakate aufgehängt. Diese Plakate greifen ganz offen messianische Gläubige und die Ausbreitung des Evangeliums an. Das ist die Botschaft der Plakate (übersetzt aus dem Hebräischen):

„Achtung! Gefahr! Missionszentrum. (Dann wird die Strasse und der genaue Standort des Gebäudes genannt). Trotz dem Widerstand von diesen: (listet fünf ultra-orthodoxe Gemeinschaften in Jerusalem auf), planen Missionare eine riesige Anlage für ihre Missionstätigkeiten zu bauen. Ihr Ziel ist klar, in ihren Netzen wollen sie junge Leute und Kinder fangen, die einen schwachen Geist haben und arm sind. Dies ist eine Gefahr für das zukünftige Wesen unserer Quartiere. Wir werden nicht zulassen, dass unsere Kinder und unsere jungen Leute in den Netzen der Missionare gefangen werden. Wir werden weder unseren Frieden zurückhalten noch still sein, bis sie ihre Tätigkeiten in unseren Quartieren einstellen. Bereitet euch vor für den Kampf mit den Anwohnern. Gefahr! Juden für Jesus!“

Einige der Mitglieder unserer Gemeinde und unseres Teams leben in diesen Quartieren. Bitte betet für alle Gläubigen in Jerusalem, dass sie mit Liebe und der Feinfühligkeit des Heiligen Geistes erfüllt werden, während sie Beziehungen zu ihren Nachbarn aufbauen.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.