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Revive Israel Ministerien

©13.12.2013 Revive Israel Ministries

Israel und die Gemeinde

Von Asher Intrater

In den ersten acht Kapiteln des Römerbriefs behandelt Paulus den Plan zur Rettung von einzelnen Menschen. In den Kapiteln 9 bis 11 schreibt er über den souveränen Plan Gottes für Israel und die Nationen. Er hat vorausgesehen, dass gemäß den Prophetien Jerusalem bald zerstört werden und Israel zu einem langwährenden Exil gezwungen werden würde. Er hat auch vorausgesehen, dass sich das Evangelium in den Nationen ausbreiten und sich Kirchen bilden würden.

Dies war ein dramatischer Wendepunkt in der Entwicklung des Reiches Gottes. Was könnte dies bedeuten? Wohin würde es führen? Paulus konnte das Geheimnis sehen, dass die internationale ecclesia weiter wachsen würde, bis “die Fülle der Heiden” verwirklicht sein würde (Röm. 11,25); und danach würde die Wiederherstellung Israels erfolgen, die darin münden würde, dass „ganz Israel gerettet würde“ (Röm. 11,26).

Diese beiden Konzepte – die Fülle der Heiden und die Errettung Israels – haben eine enorme Bedeutung. Sie bilden die Fundamente des Reiches Gottes, verheißen in der Torah und vorherbestimmt seit Anbeginn der Zeit. Als Dan Juster, Eitan Shishkoff und ich Tikkun International begannen, wählten wir als Formulierung für unsere Vision: “Die zweifache Wiederherstellung Israels und der Gemeinde”.

Die Errettung Israels kann bis auf den Segen von Mose im 5. Buch Mose 33,29 zurückverfolgt werden „Israel …ein Volk gerettet“. …“Die Fülle der Heiden“ kann in Jakobs Segen über Ephraim im 1. Buch Mose 48,19 (Der hebräische Ausdruck מלוא הגויים ist derselbe wie in Römer 11,25).
Der Apostel Paulus hat solche Konzepte nicht einfach “erfunden”. Die Schriften des Paulus über Israel und die Nationen haben ihre Wurzeln in den Schriften, die bis ins erste und fünfte Buch Mose zurückgehen. Der Plan Gottes ist in sich konsistent und baut sich aufeinander auf von seinem Anfang bis zum Ende.


Mariä Verkündigung 

Von Elhanan Ben Avraham

Eine Hauptattraktion in Israelmuseum in diesem Herbst war ein seltenes Meisterstück eines der größten Künstler der italienischen Renaissance – Botticellis Mariä Verkündigung.

Dieses großartige, freskenhafte Wandgemälde, das vor langer Zeit und weit entfernt im Jahr 1481 gemalt wurde, ist in die Hallen des Israelmuseums gebracht worden, damit die Menschen von Israel es betrachten konnten. Es ist als ob der Engel Gabriel noch einmal nach Jerusalem gekommen wäre, um der jüdischen Jungfrau noch einmal die Geburt ihres Kindes anzukündigen, das als der Sohn Gottes bekannt werden sollte.

Neben dem Fresko waren die zeitlosen Worte aus dem ersten Kapitel des Lukasevangeliums angebracht, die Heimsuchung auf Hebräisch und in englischer Übersetzung beschreibend. Ich beobachtete wie sowohl säkulare, wie auch religiöse Juden vor dem Bild standen und schweigend die Verkündigungsbotschaft lasen, ein wunderschöner Text, der den meisten Juden, die nie die Seiten des neuen Testamentes geöffnet haben, nicht vertraut ist,. Es ist die Macht der Kunst.

Ich behalte die großartige Schönheit des Gemäldes, den tief bewegten Ausdruck von Barmherzigkeit auf dem Gesicht des Engels, die tiefgreifende Berührung der Seele ausgedrückt auf dem Gesicht und in der Gebärde der Jungfrau Miriam, die filigrane Harmonie der Farben und die einzigartige und dramatische Perspektive und Tiefe der Komposition des Meistermalers in scheuer Erinnerung.


Angriff auf Nadaf's Sohn

Der griechisch-orthodoxe Priester Gabriel Nadaf aus Nazareth hat beschrieben, wie er und seine Familie seit 2012 Todesdrohungen und Aufrufe und verbale Beschimpfungen erhalten hat, als er damit begonnen hat, arabische Christen aufzurufen, sich für den Militärdienst in der israelischen Armee einzuschreiben und sich in die israelische Gesellschaft zu integrieren. „ Wenn du auf dem Weg gehen willst, der richtig ist, dann weißt du, dass sie dich aufhetzen und angreifen werden, aber wenn du es nicht tust – wer tut es dann?“

In dieser Woche wurde Nadafs Sohn brutal angegriffen und musste anschließend ins Krankenhaus eingeliefert werden. Premierminister Benjamin Netanjahu hat sich in seinem sonntäglichen Kabinettstreffen auf den Angriff bezogen und betont, dass Israel keine physischen Gewaltangriffe gegenüber Christen, Muslimen und Drusen tolerieren wird, die „ihr Schicksal und ihre Zukunft mit dem Staat Israel verbinden und in der israelischen Armee dienen möchten“.

Betet mit uns für die Familie Nadaf; um Schutz, die schnelle Erholung ihres Sohnes und dass andere sich aufmachen, um mit ihnen zusammenzustehen.


Es ist ein Mädchen!

Wir sind glücklich eine weitere Geburt innerhalb unserer Revive Mitarbeiterschaft bekanntgeben zu können. Am Samstagabend wurde Esther Gavriela Smilovici ihren stolzen Eltern, Jeremiah und Rachel geboren. Esther wurde früh geboren und wog nur 2 kg. Betet, dass Esther schnell wächst und sich Rachel von der Geburt gut erholt.


Vom Roten Meer zum Toten Meer

Der Wasserstand des Tote Meer ist in den letzten Jahren um mindestens einen Meter pro Jahr gefallen. In dieser Woche wurde in Washington zwischen Israel, Jordanien und der palästinensischen Autonomiebehörde ein Abkommen für ein ehrgeiziges Wasserteilungsprojekt unterzeichnet. Der Plan beinhaltet den Bau einer großen Entsalzungsanlage und einer 180 km langen Wasserleitung, um Wasser aus dem Roten Meer in das Tote Meer zu pumpen. Eine Anhebung des Wasserspiegels des Toten Meeres wird sehr wahrscheinlich zu einem Boom der Tourismusindustrie in diesem Gebiet führen.


Schnee in Jerusalem

Normalerweise gibt es in Jerusalem ein- oder zweimal im Jahr einen leichten Schneefall von einigen wenigen Zentimetern. Während wir dies schreiben, befinden wir uns im heftigsten Schneefall in Jerusalem seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (über 70 Jahre). Der Schnee reicht inzwischen bis zu den Knien und fällt noch weiter. Welch ein Segen!


Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.