logo
Revive Israel Ministerien

©20.9.2013 Revive Israel Ministries

Laubh üttenfest und Triumphaler Einzug

Die biblischen heiligen Festtage sind Termine, die eine symbolische und prophetische Bedeutung haben. Sie sind eine Art Gleichnis, das auf verschiedenen Ebenen verstanden werden kann. Zusätzlich zu den landwirtschaftlichen und historischen Bedeutungen in den Fünf Büchern Mose gibt es auch im Neuen Bund Erfüllungen der Heiligen Tage.

Die Hauptereignisse der Evangelien und der Apostelgeschichte geschahen während der Heiligen Festtage des Frühjahrs; die wesentlichen Ereignisse der Endzeit scheinen mit den Feiertagen des Herbstes verbunden zu sein. Man könnte sie so zusammenfassen:

Frühling:
Pessach  – Kreuzigung
Omer (Erstlingsfrüchte – erste Getreidegarbe) – Auferstehung
Schawuot (Wochenfest) – Heiliger Geist

Herbst:
Teruah (Posaunenfest) – Trübsal
Kippur (Versöhnung) – Zweites Kommen
Sukkot (Laubhütten) – Tausendjähriges Reich

Diese Woche feiern wir das Fest der Laubhütten (3. Mose 23,33-43). Die 70 junge Stiere (Farren) des Laubhüttenfests repräsentieren priesterliches, fürbittendes Gebet für die Nationen der Welt (4. Mose 29; 5. Mose 32,8). Die landwirtschaftliche Symbolik besteht darin, Früchte und Zweige herbeizubringen und sie als Dankopfer vor dem Herrn zu schwingen (Nehemiah 8,9-18). An Sukkot werden im Tausendjährigen Königreich die Nationen nach Jerusalem kommen, um anzubeten (Sacharja 14,16).

In Johannes 12,12-15, kurz vor der Kreuzigung, reitet Jeschua (Jesus) auf einem Esel nach Jerusalem hinein und die Menschen schwenken Palmzweige und heissen Ihn mit den Ausrufen "Baruch Haba“ [gesegnet sei der da kommt, Anm. d.Übers.] und "Hosanna" willkommen und nennen Ihn den "König von Israel." Dies wird häufig als “triumphaler Einzug” bezeichnet. Diese Bezeichnung ist jedoch ein wenig problematisch. Vielleicht sollte es “demütiger Einzug” oder “Generalprobe des triumphalen Einzugs" heissen.  Auch der Zeitpunkt birgt Probleme in sich:

  • Diejenigen, die mit den 5 Büchern Mose vertraut sind, würden sofort erkennen, dass Palmzweige an Sukkot, nicht an Pessach geschwenkt werden sollen. (3. Mose 23,40)
  • Das erste Mal kam Jeschua auf einem Esel nach Jerusalem geritten, um zu leiden und so Erlösung anzubieten (Sacharja 9,9); aber das nächste Mal wird Er auf einem weissen Pferd kommen, um triumphierend zu regieren (Offenbarung 19,11).
  • Während das Volk richtigerweise “Hosanna” und “Baruch Haba” rief, um Ihn willkommen zu heissen, erfordert genau diese Prophetie, dass Er zuerst von den religiösen Leitern abgelehnt würde (Psalm 118:22-26).
  • Während Er wahrhaft der König Israels ist, muss Jeschua, um das Königreich zu errichten, nicht nur als König von Israel kommen, sondern auch als „Haupt der Gemeinde“ (Epheser 1:22).

[Weitere Geheimnisse bezüglich des Zeitpunkts sind zu finden in Matthäus 16,3; 24;3 Markus 11,13; Lukas 19,42-44; Johannes 6,15; 18,36; Apg 1,6-7; Römer  11,25, etc.]

Also muss es einen anderen Zeitpunkt für die eigentliche Erfüllung geben. Er wird mit den Heiligen Tagen des Herbstes verbunden sein, nicht mit denen des Frühlings; es wird im letzten Jahrhundert sein, nicht im ersten Jahrhundert; und es wird den Überrest aus allen Nationen einschliessen, nicht nur Israel. Dann werden wir den wahren „triumphalen Einzug“ sehen, wenn König Messias Jeschua nach Jerusalem kommt in all Seiner Herrlichkeit, um über die ganze Erde in Gerechtigkeit, Friede und Freude zu regieren.


Syrische Front

General Yair Golan, Kommandoführer der nördlichen Abteilung der IDF wurde in dieser Woche über seine Sicht der libanesisch-syrischen Front interviewed. (Zeitschrift Yediot, 18.9.13). Er sagte, dass weil Assad nicht effektiv regieren könne und auch die Rebellen keine Alternative bieten könnten, es wahrscheinlich langfristige Instabilität geben werde. Er sagte auch, dass trotz einer fehlenden Alternativer es moralisch untragbar sei, dass das gegenwärtige Regime fortbestehe, weil es Zehntausende Menschen ermordet habe. Die Syrische Armee hat mehr als 40 Prozent ihres Vorrats an explosiven Flugkörpern gegen seine eigene Bevölkerung angewandt (sonst wären diese möglicherweise gegen Israel gerichtet worden).

Obwohl es Schätzungen zufolge rund 6.000 Islamischer-Dschihad-Kämpfer (mit Al Qaida verbunden) in Syrien gibt, sind diese verglichen mit der syrischen Armee relativ unbedeutend und schlecht ausgerüstet und stellen aus diesem Grund zum derzeitigen Zeitpunkt eine geringere Bedrohung dar.

Die jüngsten Kämpfe haben die Verbindungen innerhalb der Achse des Bösen Iran-Hisbollah-Syrien gestärkt. Die Hisbollah hat ihr Arsenal an Fluggeschossen seit 2006 auf über 100.000 (!) hoch entwickelte Raketen aufgestockt.  Hisbollah sagte zu, Truppen zu schicken, die Assad helfen sollen, in einer Vereinbarung, die sagt, dass weiterhin Waffen durch Syrien zur Hisbollah transportiert würden. Viele dieser Waffen sind absichtlich in mit Zivilbevölkerung dicht besiedelten Gebieten gelagert, was bedeutet, dass im Fall eines Kriegsausbruchs gegen Israel libanesische Städte große Verluste und Zerstörungen erleiden würden.


Jom Kippur

Die Jom Kippur-Konferenz war herausragend – ein weiterer bedeutender Durchbruch. Die Kraft des Heiligen Geistes war offenbar, während wir den heiligen Tag begingen. Es gab Busse, Lobpreis, Fasten und Fürbitte; der ganze Hebräerbrief wurde laut vorgelesen; die Einheit unter den Gemeinden und Leitern war ungetrübt (für uns jüdische Gläubige ein Wunder!); auf den traditionellen Elementen des Lobpreises von Chaim Warshawsky lag eine kraftvolle Salbung; es gab offenbarende Lehre über das Durchtrennen der Wurzeln der Flüche, die sowohl die Gemeinde als auch das Jüdische Volk plagen, über die Bedeutung des Tags der Versöhnung, über das Blut, das in das Allerheiligste dringt und vieles mehr. Danke dafür, dass Ihr Euch uns im Gebet angeschlossen habt.


Zurück zu den Artikeln des Jahres 2013

Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.