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Revive Israel Ministerien

©2.8.2013 Revive Israel Ministries

Zeiten der Heimsuchungen

von Asher Intrater

Im Artikel vom 19. Juli 2013 „Weinen über Israel“ besprachen wir, wie Jeschua immer wieder die Zerstörung Jerusalems prophezeite. Er erklärte den Menschen Jerusalems: „weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast.“ - Lukas 19:44.

Dieses Konzept der „Heimsuchung“ findet sich wiederholt in den hebräischen Propheten wieder. Während es einfach „Besuch“ bedeuten kann, bezieht sich der Wortstamm PaKaD oft auf Bestrafung und Gericht, so wie in 2. Mose 20:5 „der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern“. Es kann auch eine Heimsuchung für Segen und Wiederherstellung bedeuten (1. Mose 21:1; 50:24; 2. Mose 3:16; 4:31; Ruth 1:6; 1. Sam. 2:21; Ps. 8:5; 65:10).

Jeschuas Worte in Lukas 19:44 erfüllten die Prophetie, die Mose nach dem Goldenen Kalb gegeben wurde: „Siehe, mein Engel wird vor dir hergehen. Am Tag meiner Heimsuchung, da werde ich ihre Sünde an ihnen heimsuchen.“ - 2. Mose 32:34. Der Engel YHVHs, der sie beim Auszug gerettet hatte, sollte eines Tages kommen, um sie für ihre Schuld heimzusuchen.

In Lukas 19:44 bezog Jeschua sich auch auf, oder er zitierte sogar, die „Zeit der Heimsuchung“ Judahs, die wiederholt von Jeremia prophezeit wurde (5:9, 29; 6:6, 15; 8:12; 9:8; 10:15; 14:10). Die Heimsuchung Israels wurde von den „nördlichen“ Propheten vorhergesagt (Hosea 2:15; 8:13; 9:7, 9; Amos 3:14; Micha 7:4). Heimsuchungen, die Gericht bringen, können sich auch auf andere Völker und Nationen beziehen, wie zum Beispiel:

Ps. 59:6 – heidnische Nationen
Jes. 10:3 – Assyrien
Jes. 23:17 – Libanon
Jes. 29:6-7 – Nationen, die Jerusalem angreifen
Jer. 46:21; 50:27, 31; 51:18 – Zeit der Heimsuchung für Babylon
Jer. 48:44 – Jahr der Heimsuchung für Moab
Jer. 49:8 – Zeit der Heimsuchung für Edom
Hes. 38:8 – Magog Koalition der Nationen

Einige der schwierigsten Abschnitte in den prophetischen Büchern sind die ausgedehnten Beschreibungen des Gerichts über den Nationen. Dieses Gericht basiert oft darauf, wie sie Israel behandeln. Die Bestrafung der Nationen findet ihre Erfüllung beim Zweiten Kommen des Messias.

Jerusalems Zeit für Heimsuchung war 33 n. Chr., für Zerstörung 70 n.Chr. und für Wiedereinnahme 1967. Die Zeit für die völlige Bestrafung der Nationen ist noch nicht gekommen. Israel dient als Muster. So wie es eine „Zeit der Heimsuchung“ hatte, so werden die Nationen ihre haben. Es wird eine grausame Zeit sein. Es wird das Kommen des großen und furchtbaren Tag YHVHs sein.

Die „Zeit der Heimsuchung“ der Nationen mit Bestrafung wird mit der „Zeit der Gunst“ für Zion übereinstimmen.

Ps. 102:14 – Du wirst aufstehen, wirst dich Zions erbarmen.

Denn es ist Zeit, ihn zu begnadigen, denn gekommen ist die bestimmte Zeit.

Diese Zeit der Heimsuchung für eine Wiederherstellung war, wonach Jeschuas Jünger Ihn in Apg 1:6 fragten: "Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her?“. Sie dachten es würde keine Heimsuchung des Gerichts geben, nur eine der Gunst. Sie konnten es also zu dem Zeitpunkt noch nicht genau verstanden haben, denn Jeschua sagte klar, "Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat." – Apg 1:7. 

Auch wenn wir die genauen Zeiten nicht kennen, können wir Urteilsvermögen und Einsicht über sie haben (1. Chronik 12:33; 1. Thess. 5:1-4). Es gibt festgelegte Zeiten und Zeitpunkte; einschließlich einer festgesetzten Zeit für das Gericht aller Menschen (Apg. 17:31).

Es gab eine Zeit der Heimsuchung mit Bestrafung für Israel. Heute leben wir in der Zeit, in der das Evangelium der Gnade in die Nationen geht, bis die Fülle der Heiden hineingekommen ist (Lukas 21:24; Römer 11:25). Dann wird es eine „Zeit der Heimsuchung“ für die Nationen der Welt geben. Diese Zeit rückt jeden Tag näher heran.


Kanaanitische Geister

von Uziel Rosemberg

Gott befahl Mose und Josua alle kanaanitischen Stämme zu töten. Sie hatten böse Sünden begangen, wie Götzendienst, Sittenlosigkeit und Kindermord (5. Mose 12:31). 
Im alten Israel gab es keinen Weg die dämonischen Aktivitäten zu stoppen, außer die Menschen zu töten, weil Jeschua noch nicht gekommen war, um zu zeigen, wie man Dämonen austreibt. Jedoch hat Jeschua Seine Jünger unterwiesen und an uns die Autorität weitergegeben Dämonen auszutreiben.

Heute, in dieser Zeit der Gnade, können wir geistliche Kampfführung gegen Dämonen wagen, ohne dass wir Menschen töten müssen. Dieselben dämonischen Geister, die gegen Israel durch die Kanaaniter kämpften, kämpfen heute noch gegen das Volk Gottes.

Wir haben eine geistliche Rüstung (Eph. 6:11), Waffen (2. Kor. 10:4), Kraft im Heiligen Geist und den Namen Jeschua. Wie die Israeliten gegen kanaanitische Stämme kämpften, so ist unser Kampf gegen die dämonischen Geister, die sie geleitet hatten. 


Papst in Brasilien

von Harold Walker

Papst Franziskus besuchte diese Woche Brasilien und sprach vor riesigen begeisterten Mengen. Er scheint jemand zu   sein, der Menschen liebt, sich um Arme kümmert, einen einfachen Lebensstil bevorzugt und persönlich große Ausstrahlung besitzt. Er weiß, wie er mit jeder Sorte von Menschen sprechen kann, von staatlichen Würdenträgern bis hin zum einfachen Volk. Er wird voraussichtlich die Katholische Kirche verändern, so dass sie weniger institutionell und mehr Menschen freundlich sein wird.

Er ist auch der Marienverehrung sehr hingegeben und nichts in seinen Ansprachen hier sprach von einer persönlichen Beziehung mit Jesus. Jedoch trafen sich letzten Herbst in Buenos Aires eine große Gruppe Pastoren und Priester. Pastor Himitian sprach darüber, was es bedeutet eine wahre Bekehrung des Herzens zu haben. Anwesend war damals Erzbischof Bergoglio, der den Priestern sagte, dass er völlig für dieses Erfahrung war, und viele Priester kamen nach vorne. Ein paar Monate später wurde Bergoglio Papst Franziskus.


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