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Revive Israel Ministerien

©14.6.2013 Revive Israel Ministries

Hat Gott Freude an dir?

von Asher Intrater

Gott liebt uns nicht nur, Er mag uns. Es kann mehr Glauben erfordern zu verstehen, dass Er uns mag, dass wir in Seinen Augen Gunst finden und dass Er es genießt mit uns zusammen zu sein, als zu glauben, dass er uns liebt. Wir denken: „Gott ist Liebe, also muss Er mich lieben. Aber das bedeutet nicht, dass er mit mir zufrieden ist oder sich an mir freut.“

Zweimal verkündigte der Vater öffentlich, dass Er Jeschua liebte und Freude an Ihm hatte: einmal als Jeschua ins Wasser eintauchte und einmal auf dem Berg der Verklärung.

Matthäus 3:17
Dies ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Freude.
Matthäus 17:5
Dies ist mein geliebter Sohn. An ihm habe ich Freude.

Das erste Beispiel geschah ganz am Anfang von Jeschuas „Dienst“, bevor Er irgendwelche Wunder getan oder irgendeine Predigte gehalten hatte. Das zweite Mal geschah am Höhepunkt Seines Dienstes, als Er mit Herrlichkeit, Kraft und Autorität gefüllt war. Diese beiden Ereignisse dienen uns als Beispiele, während wir Seinen Fußstapfen folgen.

Gott liebt die ganze Welt (Johannes 3:16), aber er hat nicht Freude an der ganzen Welt. Jede Person hat das Potential Gott wohlgefällig zu sein, aber wird ihm nur wohlgefällig, wenn er sich Gott zuwendet.

Wir sind Gott wohlgefällig als Seine kleinen Kinder und auch als reife Partner und Mitarbeiter Gottes. Zum Beispiel habe ich große Freude an meiner kleinen Enkeltochter und meinem Enkelsohn. Ich erfreue mich auch an meiner Frau, mit der ich mehr als 30 Jahre geteilt habe, indem wir zusammen dem Herrn dienten. Das Gefühl der Freude ist ähnlich, aber hat eine andere Qualität und Tiefe.

Jeschua war Gott wohlgefällig in einem "normalen" körperlichen Zustand, nachdem er untergetaucht worden war. Er war Gott auch wohlgefällig in einem "verherrlichten" Zustand. Das gilt auch für uns. Gott kann sich an der Gemeinschaft mit uns erfreuen in den normalen Zeiten mit Familie, Freunden und Spaß. Er kann sich auch an der Gemeinschaft mit uns erfreuen in Zeiten von intensivem Dienst voll Salbung, Feuer und Kraft. Wir können uns auch an Ihm in beiden Zuständen erfreuen.


Dienst an Syrischen Flüchtlingen

von James Ameer

Es gibt schätzungsweise 10 Millionen Syrier, die auf Grund des Bürgerkrieges in großer Not sind: ungefähr 6 Millionen in Syrien und 4 Millionen Flüchtlinge, die in andere Länder geflohen sind. Es gibt arabische Christen, einschließlich Palästinenser, sowohl innerhalb, als auch außerhalb Syriens, die durch humanitäre Hilfe, Bildung und dem Evangelium diesen Familien dienen.

Allein in Jordanien landeten ungefähr eine halbe Millionen Flüchtlinge, 150 000 in Mafraq, hauptsächlich in einem Flüchtlingslager, aber auch um die 40 000 in der Stadt - einige in Zelten, einige in gemieteten Häusern, mit 15-20 Personen pro Haus! Unsere Gemeinde in Mafraq versucht die Grundbedürfnisse, wie Essen, Matratzen, Teppiche, Ventilatoren etc., dieser Flüchtlinge zu versorgen.

Wir besuchen die Familien, hören ihren herzzerreißenden Geschichten zu, teilen unsere Liebe mit ihnen und wenn möglich beten wir für sie. Gott hat schon unvorstellbare Dinge getan. In den nächsten 60 Tagen empfangen wir Spenden für diese Mission: Bitte klickt hier.


Eine Wegkreuzung für die Türkei

von Michael Kerem

Ministerpräsident Erdogan hat hart gegen Proteste auf dem Taksimplatz in Istanbul durchgegriffen. Der Taksimplatz ist seit dem Beginn der modernen Republik ein Symbol für Demokratie und freie Meinungsäußerung.

Die Türkei, die 1923 nach dem Fall des Osmanischen Reiches gegründet wurde und nach dem 1. Weltkrieg von Mustafa Kemal, oder Atatürk (der Vater der Türken) wie er heute genannt wird, geleitet wurde, war lange Zeit eine säkulare Republik, obwohl ihre Bevölkerung zu 99% Muslimisch ist. Anatürk übernahm Europäische Gesetze, errichtete eine säkulare Konstitution und veränderte das türkische Alphabet vom einer arabischen in eine lateinische Schrift in seinem Wunsch die Nation Richtung Westen zu weisen. Er veränderte sogar den Ruhetag von Freitag zu Sonntag, um den modernen Staat noch mehr an Europa anzupassen.

Obwohl es in der Türkei schon seit ihrer Entstehung Spannungen über die Rolle der Religion sowohl im öffentlichen, als auch im privaten Leben gab, begann die Situation erst vor kurzem wieder außer Kontrolle zu geraten: Seitdem Recep Tayyip Erdogan 2002 sein Amt antrat, leitet er eine Veränderung im Machtgleichgewicht in der Türkei an: Während die ersten knapp 80 Jahre das Militär als Beschützer des säkularen Staates diente, beendete Erdogan effektiv dessen Rolle mit einer Reihe gerichtlicher und politischer Initiativen, die viele Generäle aus ihrer Macht entfernte, und mit denen ersetzte, die Unterstützer der AK Partei sind. Persönliche Freiheiten und Pressefreiheiten wurden stetig verringert. Aktuelle außenpolitische Entscheidungen haben die Türkei immer mehr an muslimische Radikale angeglichen.

Dies bedeutet im Grunde auch das Ende einer 500 jahrelangen, positiven Beziehung mit dem jüdischen Volk -- denen das erste Mal 1492 im Osmanischen Reich Zuflucht geboten wurde, als sie vor der spanischen Inquisition flohen. (Diese Bezeihung hat sich während der letzten 5 Jahre lang verschlechtert, aber wurde offiziell 2010 beim Zwischenfall mit der Marmara Flotte beendet, bei dem 9 türkische islamistische „Aktivisten“ von IDF Soldaten getötet wurden.)

Was als friedlicher Protest gegen die Abholzung von Bäumen im Gezi Park begonnen hatte, hat sich in eine gewaltsame Konfrontation zwischen jungen liberal gesinnten Türken aus allen Gesellschaftsschichten und den Polizeikräften verwandelt. Drei Menschen wurden getötet, über ein tausend verletzt und weitere tausend festgenommen. Lasst uns für Schutz für jüdische und christliche Gemeinschaften vor Ort beten.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.