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Revive Israel Ministerien

©3.5.2013 Revive Israel Ministries

Auffahrt

von Asher Intrater

Es gibt erstaunliche Parallelen zwischen den Vorkommnissen in den Evangelien und der jüdischen Geschichte. Jeschua (Jesus) wurde während dem Passah-Fest gekreuzigt und auferstand am selben Morgen, an dem die Kinder Israels das Rote Meer überquert hatten (Johannes 20,1; 2. Mose 14,27). Der Heilige Geist wurde während dem Schawuoth-Fest ausgegossen. Die Gabe der Zungenrede war in der Gemeinde während vielen Jahrhunderten verloren gewesen, und zwar in derselben Zeit, als Hebräisch als gesprochene Sprache dem jüdischen Volk verloren war. Dann, vor etwa 120 Jahren, wurden beide wieder hergestellt.

Eine andere bedeutende Parallele ist, dass die Auffahrt Jeschuas in das himmlische Jerusalem und die israelische Wiedereroberung Jerusalems 1967 am selben Tag waren. Jeschua lehrte Seine Jünger über das Königreich Gottes ungefähr 40 Tage lang nach seiner Auferstehung am dritten Tage des Passah-Festes (Apostelgeschichte 1,3). Die Wiedereroberung Jerusalems fand ebenfalls am 43. Tag nach dem Zählen des Omer statt. Dieses Jahr fällt das Datum auf den 8. Mai.

Das hebräische Wort für Auffahrt ist „alijah“, dasselbe Wort wie in den als Wallfahrtslieder bekannten Psalmen 120 - 134 [Anm. d. Übers.: in Engl.  „songs of ascent“  – Hoffnung für alle übersetzt: „Ein Lied für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen“], die Himmelfahrt Jeschuas, die Einwanderung in Israel, und nach Jerusalem hinauf gehen (Jesaja 2,3). Jeschua fuhr auf in das himmlische Jerusalem, um geistliche Autorität für die Gemeinde zu gewinnen (Epheser 1,19-23; 2,6; 4,10). Er wird in das weltliche Jerusalem zurückkehren, um die Regierungsautorität über Israel wiederherzustellen (2. Samuel 7,12-16; Psalm 2,6; Apostelgeschichte 1,11; Jesaja 2).

Am Ende werden das himmlische und das irdische Jerusalem vereint sein, und die Gemeinde mit Israel, und Gottes Name und Autorität wird der Einzige sein (Sacharja 14,9). Das ist der Grund dafür, dass Jeschuas Auffahrt in den Himmel und die Wiedereroberung Jerusalems am selben Tag stattfanden.


Was an der Gnade falsch ist

von Mike Bickle, Auszug aus dem Charisma Magazine

Die kraftvollste und befreiendste Botschaft, die den Menschen jemals gepredigt wurde, ist das Evangelium der Gnade. Diese wunderbare Wahrheit betont, was Christus für uns am Kreuz getan hat und was der Heilige Geist täglich in uns tut. Paulus‘ dramatische Erklärung, dass wir in Christus neue Geschöpfe geworden sind, hat unermesslich Auswirkungen (2. Korinther 5,17-21).

Die neue Schöpfung ist unser geistlicher Mensch. Wir besitzen die Rechtschaffenheit Gottes selbst (Vers 21). Dies beschreibt unsere neue Stellung in Christus – wie Gott uns sieht und welche Beziehung Er zu uns hat. Die alten Dinge, die mit diesem gesetzlichen Wechsel vorbei sind, beinhalten, dass wir nicht mehr unter der Strafe der Sünde sind noch durch die Macht der Sünde beherrscht werden.

Was ist also das Problem? Leider kommt uns die menschliche Neigung, die Wahrheit zu verzerren, in den Weg. Wenn es um eine so grundlegende und entscheidende Wahrheit wie die Gnade geht, dann hat eine Verzerrung weitreichende Auswirkungen und kann zur zentralen Krise einer ganzen Generation werden. Der Apostel Judas begegnete dieser Krise in seinen Tagen, als er die Gläubigen ermahnte, aufrichtig für den „Glauben“ oder für die Botschaft der Gnade einzutreten, welche ursprünglich durch die ersten Apostel zu ihnen gebracht worden war (Judas 3-4). Denkt mal darüber nach: Innerhalb einer Generation nach Jesu Auferstehung war es bereits nötig, für die wahre Botschaft der Gnade einzutreten. Das zeigt, wie entscheidend dieser Kampf um die wahre Botschaft der Gnade ist und schon immer war.

Judas warnte vor gewissen Männern, welche die Botschaft der Gnade in eine Botschaft der Unzüchtigkeit oder der Kompromisse, bis hin zur sexuellen Sittenlosigkeit, verdrehte. Diese Männer mit ihren überzeugenden Lehrfähigkeiten verdrehten, was die Bibel über Gnade sagt, und ermutigten dadurch viele, getrost ihr sündiges Tun weiter zu pflegen ohne eine Dringlichkeit zur Busse zu verspüren.

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Der Nahe Osten

Die Spannungen in Syrien halten an. Die Rebellen berichteten, dass israelische Flieger ein chemisches Waffenlager angriffen hätten. Die israelische Regierung machte keine Aussagen dazu. Ben-Eliezer, Mitglied der Knesset, sagte, dass bereits damit begonnen worden sei, chemische Waffen in die Hände der Hisbollah zu bringen. Ein Bericht eines Knesset-Ausschusses stellte fest, dass es in der Haltung gegenüber Israel keinen Unterschied gibt zwischen dem Assad-Regime und den Rebellen. Trotzdem sind die meisten Israelis besorgt über das riesige Unglück, das der Syrischen Bevölkerung angetan wird.

Die Neuwahl des Iranischen Präsidenten zum Ersatz von Ahmadinedschad sollen bereits in zwei Wochen stattfinden. Betet für Redensfreiheit und Religionsfreiheit. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund der internationalen Sanktionen  sind ein Hauptthema der Wahl.

Die Arabische Liga hat einen neuen Friedensvorschlag ausgearbeitet, welcher eine Offenheit zu einem begrenzten Landtausch beinhaltet, zusammen mit der Forderung, zu den Grenzen von 1967 zurückzukehren. Dies ist eine bedeutende Abweichung von Israels diplomatischer Ansicht. Netanjahu sagte diese Woche, dass eine Zweistaatenlösung besser wäre als ein Zwei-Nationen-Staat. Der internationale Druck wächst. Papst Franziskus versprach Präsident Peres, dass er bald nach Israel kommen werde, um dem „Friedensprozess“ zu helfen.


IMJA

Unser lieber Freund Paul Wilbur wurde letzten Monat zum neuen Direktor der Internationalen messianisch-jüdischen Allianz ernannt. Paul ist ein weltweit bekannter Lobpreis Musiker bei Integrity Music und seit mehr als 30 Jahren ein Leiter in der weltweiten messianisch-jüdischen Bewegung. Paul nimmt diese herausfordernde Aufgabe als Ehrenamt an. Paul schreibt, dass er sich wünscht, dass die IMJA eine „dienende Stimme für die Nationen“ sein werde. Lasst uns für ihn beten, dass er eine neue Vision, neues Leben, Wachstum und Einheit in die messianische Bewegung auf der ganzen Welt bringen kann.


Theologische Meinungsverschiedenheit

Dan Juster erzählte vor kurzem von einer schwierigen Eheberatung. Die Ehefrau sagte: „Wir lassen uns scheiden wegen einer theologischen Meinungsverschiedenheit.“ Dan fragte: „Wie kann das sein?“ Die Frau sagte: „Mein Mann denkt, er sei Gott, und ich bin damit nicht einverstanden.“


Schawuot

Der Link zum Live Stream für die Gebets- und Fastennacht an Pfingsten (Schawuoth) kann hier geklickt werden.

Die Webseite für die Gebetsanliegen und die Lobpreiszeiten findet ihr hier.

Wir freuen uns darauf, dass ihr euch uns in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai für 12 Stunden von 22:00 Uhr bis 10:00 Uhr israelischer Zeit einmütig anschliesst (Apg 1,14).  Wir werden für die Erfüllung der Verheissung einer weltweiten Erweckung in der Endzeit beten (Apg 2,17) mit dem selben Feuer, das auch auf die frühen Jünger kam (Apg 2,1-4). Bitte leitet den Link an Freunde und Gebetsgruppen weiter.


Schawuotfeier in Genf (14. – 15. Mai)

Während der Nacht von Schawuot ist es für Juden üblich, die Torah zu lesen und zu studieren, da dies die Zeit war, als sie die Torah auf dem Berg Sinai erhielten. Auch unser Team in Israel wird zu diesem Anlass fasten und beten für eine Ausgiessung des Heiligen Geistes.
Wenn du in der Nähe von Genf bist, hast du die Möglichkeit, dich Youval Yanay, einem unserer Leiter, und dem Team von Gateways Beyond Geneva anzuschliessen, wenn sie zusammen mit unserem Team beten. Für weitere Informationen bitte hier klicken.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.