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Revive Israel Ministerien

©26.4.2013 Revive Israel Ministries

Wie in den Tagen

von Asher Intrater

Als Jeschua (Jesus) über Seine Wiederkunft lehrte, verglich Er sie mit der Sintflut zur Zeit Noahs und der Zerstörung Sodoms. Dies waren historische Begebenheiten, gleichzeitig dienen sie auch als Muster dafür, was mit dieser Erde in der Endzeit geschehen wird.

Lukas 17,26, 28
Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohns.
Ebenso, wie es geschah zu den Zeiten Lots…

Bei beiden Begebenheiten kam die völlige Zerstörung als eine Strafe Gottes. Beide Male waren die Menschen voll und ganz überrascht. Im Falle von Noah betraf die Zerstörung die ganze Welt durch ein Hochwasser. Im Falle von Lot kam die Zerstörung in Form von Feuer in der Gegend von Sodom. Daraus können wir schliessen, dass bei der Wiederkunft die Bestrafung weltweit sein wird, nicht nur lokal, aber sie wird durch Feuer kommen, nicht durch Wasser (2. Petrus 3).

Wenn die Bestrafung ähnlich sein wird, können wir davon ausgehen, dass auch die Sünde ähnlich sein wird. Die Umstände, welche in diesen Tagen vorherrschten, werden in der Endzeit erneut vorherrschend sein. Im Falle von Noah war die häufigste Sünde die Gewalt.

1. Mose 6, 11
Die Erde aber war verdorben vor Gott, und die Erde war erfüllt mit Gewalttat.

(Interessanterweise ist das Wort für „Gewalt“ in diesem Text „hamas“, was auf Hebräisch gleich klingt wie der Name der terroristischen Organisation Hamas, obwohl es keinerlei etymologische Verwandtschaft zwischen den beiden gibt.) Ist es möglich, sich eine Welt vorzustellen, die überläuft mit Kriminalität, Korruption und terroristischer Gewalt?

Während ich diesen Artikel schreibe wurden allein diese Woche in Syrien Zivilisten mit chemischen Waffen angegriffen, ein unbemanntes Überwachungsflugzeug (Drone) der Hisbollah wurde durch die israelische Luftwaffe niedergeschossen, als es den Hafen von Haifa anflog, und Raketen wurden von der ägyptischen Grenze her auf den Süden Israels abgeschossen. Eine ähnliche weltweite Gewalt wie in den Tagen Noahs könnte sich durch die Ausbreitung des islamischen Dschihads in unseren Tagen erfüllen.

In Sodom war die Sünde Homosexualität. Die Art der Homosexualität damals war aggressiv und gewalttätig (1. Mose 19,4-11). Frankreich hat diese Woche ein Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe verabschiedet. Es gibt eine aggressive Bewegung, die homosexuelle Werte in der ganzen westlichen Welt vorantreibt. Jeder, der sich dagegen äussert, wird angegriffen. Das messianische Kibbuz Yad Hashmonah in Israel wurde dieses Jahr angeklagt, weil sie eine lesbische Hochzeit in ihrer Synagoge nicht duldeten.

Sogar Gläubige, die nichts mit dieser Art der Sünde zu tun haben, werden durch sie beeinträchtigt. Lot war ein rechtschaffener Mann, aber es war ihm nicht möglich, rechtschaffene Taten zu tun. Alle seine geistliche Anstrengung musste er darauf verwenden zu überleben und die Qualen seiner Seele zu überwinden (2. Petrus 2,7). Lasst uns nicht gelähmt werden durch den Geist der sexuellen Perversion in der Endzeit, sondern zu überwinden und im Glauben zum Sieg fortzuschreiten.

Wie in den Tagen Noahs und Lots sind die vorherrschenden Sünden unserer Generation der Dschihad und die Homosexualität.
Budget-Kampf

Der neue Finanzminister Yair Lapid hielt seine erste Rede in der Knesset. Er sprach sich stark gegen den ultra-orthodoxen religiösen Missbrauch von Regierungsgeldern aus. (Es erinnerte mich ein wenig an Jeschuas Zurechtweisung der Pharisäer vor 2‘000 Jahren – Matthäus 23.)


Rom und Jerusalem

Präsident Peres fliegt diese Woche nach Rom zu einem persönlichen Treffen mit Papst Franziskus. Es steht viel in der Bibel über Rom und Jerusalem. Die Apostelgeschichte beginnt in Jerusalem und endet in Rom. Die jüdischen Priester verurteilten Jeschua und der römische Machthaber kreuzigte Ihn. Lasst uns beten, dass sich die Beziehungen verbessern und Gottes Wille mit Israel und der katholischen Kirche geschieht.


Tiferet Jeschua

Wir schlossen uns im Jahr 2000 Teil der Gemeinde Tiferet Jeschua an, als sie immer noch im „Windelalter“ war. Wir trafen uns in einem kleinen Keller mit blauem Teppich im Haus der Sorkorams in Ramat Hasharon. Ari und Shira leiteten die Gemeinde als apostolische Gründerpastoren, Eddie und Jackie Santoro dienten als Jugendpastoren.

In 2004 verliessen wir die Gemeinde, um das Team von Revive Israel aufzubauen. In 2006 gründete das Team die Gemeinde Ahavat Jeschua in Jerusaelm unter der pastoralen Leitung der Santoros. Ahavat Jeschua und Tiferet Jeschua wurden Schwestergemeinden in Jerusalem und Tel Aviv. Letzten Monat trafen wir uns zu einem Picknick und Grillspass am israelischen Unabhängigkeitstag.

Der Herr hat eine neue Leiterschaft für Revive und Ahavat herangezogen, was es uns erlaubt, wieder zurück zu kommen und mit Tiferet zusammenzuarbeiten. Ari und Shira haben uns gebeten, die Gesamtleitung der Gemeinden zu übernehmen und die jüngere Generation für die kommenden Jahre auszubilden.

Diesen Monat werden wir fünf Ehepaare zu Ältesten ordinieren: Cantor, Cohen, Afriat, Ratz und Rosenberg, mit Ron Cantor als Leiter des Ältestenteams. Unser Anliegen ist es, alles in Gottes Gnade zu tun, um zu sehen, wie die Gemeinde wächst und gedeiht, und dass Ari und Shira als Gründer der Gemeinde geehrt werden.

Für diese neue Zeit hat Eddie Santoro ein prophetisches Wort erhalten, das sich aus Haggai 2,9 ableitet: „Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist.“ Wir glauben, dass Tiferet Jeschua weit grösser werden wird, als es bisher war, und dass es ein glorreiches Ziel in der Gegend von Tel Aviv erfüllen wird.

(Hinweis: Ari wird im Rahmen eines speziellen Gottesdienstes nächste Woche an Asher „das Staffelholz weiterreichen“. Bitte betet für Gottes Gnade für Asher, um dieses dynamische, „drei-fältige“ Projekt von Revive Israel, Ahavat Jeschua und Tiferet Jeschua gut leiten zu können.)


Schawuot

Bitte tragt in Euren Kalendern die Gebets- und Fastennacht am Vorabend von Pfingsten (Schawuot) ein. Gemeinden und Gebetshäuser in ganz Israel werden sich uns in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai für 12 Stunden von 22:00 Uhr bis 10:00 Uhr israelischer Zeit einmütig anschliessen (Apg 1,14).  Wir werden für die Erfüllung der Verheissung einer weltweiten Erweckung in der Endzeit beten (Apg 2,17). Gebetsgruppen aus allen Teilen der Erde werden über Internet und Livestream dabei sein. Lobpreiszeiten und Gebetsthemen sowie die Internetverbindungen werden in den nächsten Wochen versandt werden. Bitte schliesst Euch uns für dieses „zukunftsgestaltende“ Ereignis an.


Schawuotfeier in Genf (14. – 15. Mai)

Während der Nacht von Schawuot ist es für Juden üblich, die Torah zu lesen und zu studieren, da dies die Zeit war, als sie die Torah auf dem Berg Sinai erhielten. Auch unser Team in Israel wird zu diesem Anlass fasten und beten für eine Ausgiessung des Heiligen Geistes.

Wenn du in der Nähe von Genf bist, hast du die Möglichkeit, dich Youval Yanay, einem unserer Leiter, und dem Team von Gateways Beyond Geneva anzuschliessen, wenn sie zusammen mit unserem Team beten. Für weitere Informationen bitte hier klicken.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.