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Revive Israel Ministerien

©12.4.2013 Revive Israel Ministries

Derer, die bei uns sind

Von Don Finto

Ich las das Buch der Könige. Kam zu der Zeit, als Elisa und sein Diener in Dotan eingeschlossen waren. Der syrische König hatte die Stadt mit einem Heer von Pferden und Wagen umzingelt

"Oh weh, mein Herr, was wollen wir nun tun? " rief der Diener. "Fürchte dich nicht! " antwortete der Prophet. "Derer, die bei uns sind, sind mehr als derer, die bei ihnen sind!" [vgl. 2. Könige 6, 8 – 17]
Derer, die bei uns sind!  Ich hielt inne, als ich das las.

Ich wusste, was als nächstes kommen würde. Elisa betete und die Augen des Dieners wurden aufgetan, so dass er sah, dass die umliegenden Hügel voller Pferde und feuriger Wagen waren.

Was für feurige Wagen sind um mich herum? fragte ich mich. Wie viele Engel?
"Der Engel des Herrn lagert sich um die her, so Ihn fürchten, und errettet sie",  hatte David in einem seiner Psalmen geschrieben (34, 8). "Der HERR ist um Sein Volk her", riefen die jüdischen Pilger aus, als sie sich der Stadt Jerusalem näherten (Ps. 125,2). "Sind nicht alle Engel dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer Willen, welche das Heil erben sollen?”, wiederholt der Verfasser des Hebräerbriefs. [vgl. Hebr. 2, 14]

Umgeben von Engeln – Hügel bedeckt von Pferden und feurigen Wagen – der Engel des HERRN lagert sich um mich her – Engel, gesandt um zu dienen.

Derer, die bei uns sind, sind mehr als derer, die bei ihnen sind! Seid ermutigt!


Die Lage in Korea

Von Mansuk Song

Wegen der Wirtschaftssanktionen der Vereinten Nationen gegen das Land, versucht Nordkorea, die Aufmerksamkeit der Vereinigten Staaten und von Südkorea durch militärische Drohungen zu bekommen. Nordkorea verliert Investionen von China und anderen Ländern, während Südkorea zunehmende Auslandsinvestitionen erhält. Der südkoreanische Aktienmarkt ist stabil ohne jegliche Unruhe. Sollte Nordkorea irgendeinen militärischen Angriff ausführen, gäbe es gravierende Vergeltung gegen das Land.
Lasst uns beten für ein friedliches Ende des bösartigen Regimes in Nordkorea, das nicht aufhört, Christen zu verfolgen und in der ganzen Welt Furcht und Instabilität auslöst..


Schawuot

Bitte tragt in Euren Kalendern die Gebets- und Fasten-Nacht am Vorabend von Pfingsten (Schawuot) ein. Gemeinden und Gebetshäuser in ganz Israel werden sich uns in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai für 12 Stunden von 22:00 Uhr bis 10:00 Uhr israelischer Zeit einmütig anschliessen (Apg 1,14).  Wir werden für die Erfüllung der Verheissung einer weltweiten Erweckung in der Endzeit beten (Apg 2,17). Gebetsgruppen aus allen Teilen der Erde werden über Internet und Live-Stream dabei sein. Lobpreiszeiten (??) und Gebetsthemen sowie die Internetverbindungen werden in den nächsten Wochen versandt werden. Bitte schliesst Euch uns für dieses „zukunftsgestaltende“ Ereignis an..


Ortiz-Video

Jack Teitel, der “jüdische Terrorist”, der im Zuhause der messianisch-jüdischen Familie Ortiz in 2008 eine Bombe deponierte, die ihren Sohn Amiel schwer verletzte, wurde in dieser Woche zu einer zweifach lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt. Hier ist ein Video der Organisation Maoz Israel, das den Vater zeigt, David Ortiz.


Auschwitz 2013

Von Bella Davidov

Ich bin gerade von meiner ersten Reise nach Polen zurückgekehrt, wo ich Auschwitz-Birkenau besucht habe.

Ich wurde 1947 in einem Flüchtlingslager in Deutschland geboren. Meine Eltern waren beide Holocaust-Überlebende, die den grössten Teil ihrer Familien und ihrer Besitztümer verloren. Nur einer der Brüder meines Vaters überlebte, weil er in den 30ern nach Israel kam.

Meine beiden Eltern waren Polen. Meine Mutter war geboren und aufgewachsen im jüdischen Teil Warschaus.

Als die Deutschen Polen besetzten, verwandelten sie es in ein Ghetto. Meiner Mutter gelang die Flucht und sie schaffte es bis nach Russland. Sie zog von Ort zu Ort allen Widrigkeiten zum Trotz – eiskaltes Wetter, Hunger, ohne Obdach und ohne passende Kleidung – und  überlebte.

Nach dem Krieg kehrte sie nach Warschau zurück und fand es völlig zerstört vor, auch die Straße wo sie aufgewachsen war, war zerstört. Sie durchwühlte den Schutt auf der Suche nach etwas, was ihr gehörte, und fand nichts. Ausser ihr überlebte niemand (Meine Mutter starb 1998 im Alter von 85 Jahren).

Ich war ein Jahr alt, als 1948 Israel zu einer Nation erklärt wurde und wir wanderten in Israel ein. So wuchs ich mit der jüdischen Nation auf. Ich hörte mein Leben lang von den Ereignissen des Holocaust, aber erst, als ich gläubig an Jeschua (Jesus) wurde und im Glauben wuchs, hatte ich den Wunsch, diese unglaubliche Katastrophe zu verstehen, die mein Volk heimsuchte. Jetzt war es Zeit, meine Wurzeln zu entdecken und meine Tochter Liat begleitete mich.

Der Frühlingstag war ungewöhnlich kalt, als wir in Auschwitz ankamen. Ich lief durch den Schnee und hörte dem polnischen Führer zu, der erklärte, dass die “Häftlinge” (die überwiegend Juden waren) im Zug dorthin gebracht wurden. Nach der Ankunft wurden sie nach Geschlechtern getrennt, gaben ihre Wertgegenstände ab und zogen ihre Kleider aus, bevor sie die Gaskammern betraten. Ich zitterte, während ich dastand und zuhörte, aber nicht nur wegen der Kälte. Ich stand in diesem Todeslager und sah die riesigen Abmessungen des Platzes und dachte: “Es ist erstaunlich bis in welche Ausmasse die Nazis vordrangen, um die Juden zu vernichten… so viele Gebäude wurden errichtet, um sie unterzubringen. Was für eine Investition!”

Viele Menschen aus der ganzen Welt kommen heutzutage nach Auschwitz. Wir hören die Zahl „6 Millionen“ Juden, die starben, aber es ist schwer, die Bedeutung einer solch grossen Anzahl an Menschen zu erfassen. Aber der Anblick der riesigen Haufen an Haaren, Schuhen, Zahnbürsten und Brillen vermittelte uns eine schwache Vorstellung davon, wie viele Menschen starben. Als ich den Haufen Brillen sah, durchfuhr es mich, dass dies nicht nur Brillengestelle waren, sondern dass jede Brille einen Juden verkörperte, der ermordet worden war.

Ich weinte und betete zu Gott, dass all das nicht umsonst war. Aus der Asche des Holocaust brachte Er Sein Volk zurück ins Land. Jetzt bringt Er uns zurück zu Ihm selbst.

Ich stimme mit Paulus in sein Gebet ein: “…der Wunsch meines Herzens und mein Flehen zu Gott für Israel ist auf ihr Heil gerichtet.” (Röm 10,1)


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.