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Revive Israel Ministerien

©5.4.2013 Revive Israel Ministries

Lamm und Taube

von Asher Intrater

Als Jeschua am Jordan auftrat und seinen Dienst begann, hat Johannes ihn durch zwei Beschreibungen identifiziert:

Johannes 1,29; 36
Siehe, das ist Gottes Lamm

Woher wusste er, dass Jeschua das Lamm war? – Wegen der Taube.

Johannes 1,32
Ich sah, dass der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm.

Es gibt etwas an Jeschua, das ist wie ein Lamm, und etwas am Heiligen Geist, das ist wie eine Taube. Die beiden haben eine gemeinsame Eigenschaft – in einem Wort: Sanftmut. Jeschua und der Heilige Geist sind sanft wie eine Taube und ein Lamm.

Jemand der stark und gesund ist braucht keine Sanftmut. Für jemanden aber, der schwach und verletzt ist, braucht es die Eigenschaft der Sanftmut um ihn anzurühren und zu heilen.

Ich habe letzte Woche in einer kleinen Gemeinde in Rom darüber gepredigt. Wir spürten die Gegenwart des Heiligen Geistes, um zu heilen. Eine Frau die noch keine Gläubige war und zum ersten Mal in die Gemeinde kam, bat um Heilung für ihre Nackenschmerzen. Betty legte ihr die Hände auf. Sie wurde im selben Moment geheilt. Der Pastor führte sie dann im Gebet um Rettung und Vergebung. Sie und ihr Freund versprachen sich dann, zu heiraten. Die Sanftheit des Lammes brachte Heilung, Rettung und Heiligkeit.

[Hinweis: Das „Lamm“ sowie die „Taube“ werden im Gericht Gottes eine Rolle spielen: der „Zorn“ des Lammes (Offenbarung 6,16) und das „Schwert“ der Taube (Jeremia 46,16; 50,16). Dies ist der Beweis, dass das Gericht Gottes gerecht und langmütig ist. Die Sünde ist so böse, dass sogar die Sanftmut des Lammes und der Taube dazu gebracht werden, das Böse zu bestrafen.]


Aufstände gegen israelische Gefängnisse

von K. S.

8. März 2002: Ich hielt an einem sonnigen Nachmittag bei dem nahegelegenen Café Cafit, um zu Mittag zu essen. Ein Mann, der das Café betrat, erregte meine Aufmerksamkeit: er trug eine Winterjacke mit einem grossen Rucksack, sein Gesicht war rot und verschwitzt.

Nur Augenblicke später wurde der Mann vom Kellner und einem Wachmann aus dem Café auf die Strasse gestossen, unsere Handys hatten plötzlich keinen Empfang mehr. Ein Mädchen neben mir begann zu weinen. Ein Soldat kam zu mir und sagte mir, ich solle mich in eine abgesperrte Seitenstrasse begeben.

Der Selbstmordattentäter hatte um ein Glas Wasser gebeten, und der Kellner, der seine seltsame Aufmachung bemerkte, bat den Mann, sich zu identifizieren. Als der Mann in seine Tasche griff, sah der Kellner die Reissleine an seinem Handgelenk, die zu einer Bombe führte. Der Kellner packte die Hand des Mannes und stiess ihn zur Tür hinaus.

Gott hat mich an diesem Tag verschont und viele andere davor bewahrt, verletzt zu werden. Wenn der Mann seine Bombe erfolgreich im Café gezündet hätte wären dutzende Menschen getötet oder verletzt worden.

Während Monaten nach diesem Vorfall hatte ich Angst, wenn ich in ein Café ging oder in einem Stadt-Bus fuhr. Ich fragte mich, ob dieser Mann, der „auf frischer Tat“ ertappt wurde, in einem Gefangenenaustausch freigelassen würde und wieder auf den Strassen umher laufen würde.

Derjenige, der den Selbstmordattentäter angeworben und ausgesandt hat, Abu Hamdiyeh (64), sass eine lebenslängliche Haftstrafe ab. Er starb diese Woche, zwei Monate nachdem bei ihm Krebs diagnostiziert wurde. Es gab Aufstände, weil er nicht aus humanitären Gründen aus dem Gefängnis entlassen wurde, dies obwohl er in einem israelischen Krankenhaus in der Nähe der Negev behandelt und diagnostiziert wurde.

Ich kann den Tag nicht vergessen, als der „Jünger“ dieses Mannes Dutzende töten und verstümmeln wollte. Die meisten Medien haben nur darüber berichtet, dass ein palästinensischer Gefangener durch die Hände der israelischen Regierung ums Leben kam, was zu palästinensischen Aufständen gegen eine angebliche Ungerechtigkeit führte. Wie schnell die Welt vergisst, warum dieser Mann überhaupt im Gefängnis war. Wo sind denn das wahre Verbrechen und die wahre Ungerechtigkeit hier?


Makor Hatikvah, Messianische Tagesschule, Jerusalem

Cookie Shwaeber Issan, Rektorin

Vor drei Jahren begannen wir den Prozess in Angriff zu nehmen, damit unsere 20-jährige Schule vom Staat offiziell anerkannt wird. Wir wurden vom Ministerium für Bildung ermutigt, uns von ihnen beaufsichtigen zu lassen. Wir haben sorgfältig alle Anweisungen und alles, was von uns verlangt wurde, befolgt, und sogar einige baulichen Veränderungen an unserem Gebäude vorgenommen, welche von der Gesundheitsbehörde verlangt wurden.

Wir trafen uns mit lokalen Beamten, die uns befragten, füllten ausführlichen Papierkram aus über unsere Lehrpläne und die Qualifikationen unserer Lehrer. Schüler wurden befragt und Lektionen wurden beobachtet. Die Beamten waren beeindruckt von unserer Schule, unseren Lehrmitteln und unserem Standard.

Die Antwort kam vor wenigen Wochen: keine offizielle Anerkennung, und ein Befehl, die Schule innerhalb von 30 Tagen zu schliessen! Die angegebenen Gründe waren entweder total falsch oder geringfügige Formalitäten. Unsere Identität stellt für das Bildungsministerium eine Herausforderung dar, weil diese nur zwei Kategorien für religiöse Schulen kennt: Christlich (womit arabische Christen gemeint sind – das sind wir nicht) oder jüdisch-orthodox (auch nicht ganz so wie wir sind).

Wir stehen jetzt vor etwas was mit grosser Wahrscheinlichkeit ein langer Rechtsstreit wird – einer, in dem es nicht nur um unsere Schule geht, sondern auch um den Kampf, die messianisch-jüdische Identität in der modernen israelischen Gesellschaft zu legitimieren. Die erste Schlacht findet diesen Sonntag, den 7. April statt, wenn ein Richter darüber entscheiden wird, ob der Schliessungsbefehl „eingefroren“ wird. Wir brauchen eure Gebete! Finanzielle Unterstützung (mit dem Hinweis „Makor Hatikvah“) kann durch das Jerusalem Institute of Justice (www.jij.org.il) gespendet werden.


Watchman Video

Von Jermiah Kaufman

Hier ist unser neustes Musikvideo, gefilmt in der Jerusalemer Altstadt, mit einer Anfangsszene aus Warschau, Polen. Die israelische Besetzung und Crew besteht aus einer Holocaust-Überlebenden, israelischen Soldaten und Musikern aus dem ganzen Land.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.