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Revive Israel Ministerien

©28.12.2012 Revive Israel Ministries

Er kennt unsere Gedanken

von Asher Intrater

Wir alle werden eines Tages vor Gott stehen müssen, um für das, was wir in diesem Leben getan haben, Rechenschaft abzulegen (Matthäus 16:27, 2. Korinther 5:10, Offenbarung 20:12-13). Jedoch richtet Gott nicht nur unsere Taten, sondern er kennt auch unsere Gedanken. Dreimal erwähnt Lukas, dass Jeschua die Gedanken derer kennt, die um Ihn herum sind. 

Luke 5:22 – Jeschua erkannte ihre Gedanken
Luke 6:8 – Er aber kannte ihre Gedanken
Luke 9:47 – Da nun Jeschua die Gedanken ihres Herzens sah

Jeschua sagte, dass Ehebruch nicht nur eine Handlung des Körpers sei, sondern auch eine Einstellung des Herzens (Matthäus 5:28). Das gleiche gilt für Mord (Mattäus 5:22, 1. Johannes 3:15). Beachte die Geschichte als Sarah über die Neuigkeit von Isaaks Geburt lachte. Lachte sie wirklich? Wenn wir dabei gewesen wären, hätten wir „Nein.“ gesagt. Sie lachte nur in ihrem Inneren (1.Mose 18:12), jedoch rechnete Gott ihr es als echte Tat an.

Am Tag des Jüngsten Gerichts werden unsere Taten nicht nur offenbar, sondern auch das Verborgene unserer Herzen.

Römer 2:16 – An dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen richtet
1. Korinther 14:25 – Das Verborgene seines Herzens wird offenbar

Stell dir vor am Tag des Jüngsten Gerichts auf einer Bühne vor Milliarden von Menschen und Engeln zu stehen; eine riesige Leinwand wird heruntergefahren und all die geheimen Bilder deines Herzens werden gezeigt. Das sollte Gottesfurcht in uns erzeugen. Dank sei Gott, dass durch wahre Buße und durch Glauben an das Blut Jeschuas die Datei dieser Gedankenbilder entfernt und gelöscht werden kann.


Zweite Hälfte der Prophetie

von Pastor Krzysztof Krajewscy aus Krakau, Polen

Möge der Heilige Geist uns Einsicht in die Zukunft geben und uns helfen zu verstehen, dass nur der erste Teil Jesajas Versprechen, das 700 Jahre vor Jesu Geburt aufgeschrieben worden war, erfüllt worden ist.

Jesaja 9:5-6
Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens. Groß ist die Herrschaft, und der Friede wird kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, es zu festigen und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun.

Jesus, nicht mehr ein Kind in der Krippe sondern ein „starker Gott“, setzt sich auf den Thron des Universums und bereitet sich darauf vor, den zweiten Teil der Prophetie zu erfüllen.


Überragendes Leben

von Francis Frangipane [Auszug]

Wenn Menschen an ihre Bestimmung denken, dann denken sie oft an etwas, das sie für Gott tun werden. Eine Tat, die den sichtbaren Beweis einer einzigartigen Gabe beinhaltet. Aber weder unsere Gaben, noch eine spezifische Berufung stellen die zentrale Realität unserer Bestimmung dar. Diese Bestimmung ist es „Christus-gleich-zu-sein“. Wenn wir glauben, dass der Grund unserer Existenz ist, dass wir wie Christus werden sollen, dann würden wir diese Verwandlung klar anstreben.

Wir haben Leiter im Dienst gesehen, deren Gaben und Berufungen so mächtig waren, so fesselnd, dass es schien als könnten sie den Himmel selbst auf die Erde bringen. Dann, zu unserem Entsetzen, entdecken wir später, dass dieselben Menschen heimlich von der erbärmlichsten Sünde gefangen waren. Wie kann so etwas geschehen? Wenn unser erstes Ziel die Weiterentwicklung unserer Gaben und unserer Berufung ist, anstatt unseres Charakters, dann werden wir immer verletzlicher im Hinblick auf den Betrug des Teufels.

Mehr wie Jesus zu werden ist der Grund warum wir leben. Wenn wir das Bild Christi anstreben, besitzen wir die Bedeutung des Lebens. [Der gesamte Artikel in Englisch, hier]


„The Call“ in Genf

von Cody Archer

Am 8.-12. Dezember fand „The Call“ in Genf statt. Organisiert wurde er von Gateways Beyond Geneva, von örtlichen Pastoren aus der Schweiz unterstützt und von Bedros Nassanian zusammen mit Lou Engle (The Call Amerika) geleitet.

Der erste Tag beinhaltete 12 Stunden Gebet, Fasten und Buße. Der Höhepunkt für mich war als Asher Hände auf Jack S (einen palästinensischen christlichen Leiter) legte und anfing leidenschaftlich für die Errettung der arabischen Menschen zu beten; dann tat Jack das Gleiche für das jüdische Volk. Die Gegenwart Gottes war so stark, dass man die heilende Kraft Gottes spüren konnte, die prophetisch in diese historische Trennung hinein freigesetzt wurde.

Asher, zusammen mit Dan Juster und anderen internationalen bekannten Lehrern, sprach in der „Schule der Reformation und Wiederherstellung“. Es war wunderschön die verschiedenen Dienste aus aller Welt und örtliche Pastoren zu sehen, die sich an einem Ort versammelten. Sie alle hatten
so eine dienende und ehrende Haltung und man spürte wie sie das Königreich zusammen bauen wollten. Wir leben in Tagen, in denen Jeschua‘s Gebet für Einheit in Johannes 17 in unerwarteten Art und Weisen beantwortet wird.

Der Höhepunkt war ein atemberaubender Lobpreisabend am 12.12.12 in der St. Peters Kathedrale (Calvins Kirche). So viele Menschen kamen, dass die Kirche überfüllt war. Mehr Informationen finden Sie hier.


Verbindung zu den Hugenotten

von Allan Nadler [Auszug]

In der dunkelsten Stunde des Holocausts war der sicherste Ort für Juden im besetzten Europa vielleicht das kleine südfranzösische Dorf Le Chambon-sur-Lignon. Inspiriert durch den hugenottischen (das ist französisch protestantischen) Pastor des Dorfes arbeiteten die Bewohner in einer Rettungsaktion zusammen, die die am besten organisierte und größte zur Zeit des Krieges war. Etwa 5000 Juden wurden versteckt und ihre Leben gerettet.

Die Verbindung zu den Hugenotten kann schlecht zufällig Teil dieser Geschichte sein. Vielmehr kennzeichnet es einen Höhepunkt in einer langen Geschichte hugenottischer Verbundenheit zu den Juden. Dies lässt sich auf die Ursprünge des französischen Protestantismus und  letztendlich auf die biblisch fundierte Theologie Johannes Calvins zurückführen, der der „Vater“ des reformierten Protestantismus ist.

[Notiz von Asher: Im Sommer 1971 trampte ich, als Harvardstudent mit langen Haaren, durch Frankreich und kam in das Dorf Chambon-sur-Lignon. Dort versuchte jemand mir das Evangelium näher zu bringen. Ich verstand es nicht. Einige Jahre später, als ich begann an Jeschua zu glauben, wurde mir klar, was passiert war.]


Gebetsanliegen

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