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Revive Israel Ministerien

©14.12.2012 Revive Israel Ministries

Den Missionsbefehl wieder herstellen

von Asher Intrater

An Jeschua (Jesus) glauben bedeutet, an der grossen Vision und Herausforderung teilzuhaben, die Welt zu verändern. Dieser „Missionsbefehl“ wurde den ursprünglichen Aposteln und Jüngern gegeben, bevor Jeschua in den Himmel auffuhr. Dieser Auftrag beinhaltet, Menschen zu Jüngern zu machen (Matthäus 28,19), das Evangelium zu verkünden (Markus 16,15) und das Königreich für  Israel  wiederherzutstellen.

Apg. 1,6 –  „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her?“

Apg. 1,8 - Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde. 

Viele Menschen reden heute davon, die jüdischen Wurzeln des Glaubens wiederherzustellen. Das ist gut und richtig — aber unsere Wurzeln greifen tiefer als Essen und Feste. Ein zentraler Aspekt der Wiederherstellung des messianischen Überrests in unseren Tagen ist es, den ursprünglichen Missionsbefehl wiederzuentdecken und wiederherzustellen. Die Wiederherstellung des messianischen Überrests beinhaltet die Wiederherstellung der apostolischen Vision.

Isaak ging zurück, um die Brunnen Abrahams auszugraben; er nannte sie bei den gleichen Namen, die sein Vater ihnen schon gegeben hat (1. Mose 26,18). Die Brunnen und ihre Namen waren „Werkzeuge“, um das Wasser zurückzuerhalten, das sein Vater gefunden hatte. Unsere „jüdische“ Wiederherstellung der „Brunnen“ und „Namen“ hat zum Ziel, das Wasser der Erlösung und die Flüsse der Erweckung zurückzuerhalten, die unsere „Väter“, die Apostel, gefunden hatten.

Petrus, Johannes und Paulus sind genauso unsere „jüdischen“ Väter wie Abraham, Isaak und Jakob. (Die Apostel hatten alle zwei Namen, einen griechischen und einen hebräischen, weil sie alle zweisprachig und „zweikulturell“ waren. Sie benutzten ihre griechischen Namen im internationalen Umfeld und ihre hebräischen Namen innerhalb Israels.)

Einige der Brunnen, die sie gruben, sind: das messianische Königreich auf Erden (Apg. 1,3), die Taufe im Heiligen Geist (Apg. 1,5), Weltmission (Apg. 1,8), eine tatsächliche Wiederkunft  (Apg. 1,11), weltweite Erweckung in der Endzeit (Apg. 2,17), und sogar die Wiederherstellung aller Dinge (Apg. 3,20). Die Brunnen Abrahams wieder auszugraben bedeutet, die Vision der Apostel wiederzuentdecken. So wie Isaak das Wasser trank, welches schon Abraham getrunken hatte, so wollen wir teilhaben an der Salbung, mit der die Apostel gesalbt waren.

Ich wurde einmal in einer nationalen israelischen Fernsehsendung gefragt, was unsere Vision als messianische Juden sei. Ich antwortete, dass es dieselbe sei, die alle Propheten Israels von Jesaja bis Maleachi hatten: das Königreich Gottes auf Erden zu errichten, mit Frieden unter den Nationen, und dass der Messias von Jerusalem aus regiert.

Wir haben ein geistliches Erbe von unseren Stammvätern, den Propheten und den Aposteln. Dieses geistliche Erbe steht allen zur Verfügung, die glauben werden und es empfangen werden – ob Jude oder Heide, Mann oder Frau, reich oder arm. Lasst uns davon Besitz ergreifen.


Akibas Obstgarten

(neuer Roman von Yochi Brandeis)   

Leider ist der momentane Bestseller in Israel ein pornographischer Roman aus England, der die Gedanken von Tausenden mit sexueller Unmoral ansteckt.

Erstaunlicherweise ist das zweitmeistverkaufte Buch diese Woche der originelle historische Roman der orthodox-religiösen Autorin Yochi Brandeis. Obwohl der Roman erfunden ist, basiert er auf gründlicher Nachforschung durch Brandeis in akademischen Unterlagen, rabbinischen Schriften und dem Neuen Testament.

Der Roman „Akibas Obstgarten“ erzählt die Lebensgeschichte des bekannten Rabbi Akiba, der während der Revolte gegen Rom im Jahr 132 n.Chr. Bar Kochba als Messias ausrief. Ein Grossteil des Romans befasst sich mit dem Konflikt zwischen Akiba und Rabbi Elieser ben Hyrkanos, Akibas früherem Mentor. Gemäss einigen antiken jüdischen Quellen soll dieser zum Glauben an Jeschua gefunden haben.

Das Hauptthema des Romans sind die Spannungen zwischen diesen beiden grossen Rabbinern in Bezug auf den Glauben an Jeschua. Elieser erzählt Akiba, wie er als junger Mann Saulus (Paulus) traf und zur Überzeugung kam, dass Jeschua tatsächlich der Messias sei. Brandeis beschreibt die Entwicklung einiger Strömungen innerhalb des Judentums während diesen 100 Jahren nach Jeschuas Tod und Auferstehung.

Sie stellt die messianischen oder „nazarenischen“ Juden als Parallelgruppierung dar zur sich herausbildenden nach-pharisäischen Strömung des rabbinischen Judentums. Pharishäer und Nazarener waren sich einig in ihrer Ablehnung der korrupten sadduzäischen Priesterschaft. Einige Pharisäer waren den Nazarenern gut gesinnt, andere waren gegen sie. Das Buch schildert auch die Verfolgung der Nazarener durch religiöse Juden und römischen Machthaber.

Einmal hat Akiba eine übernatürliche Vision einer Verfolgung der Juden durch Christen („Notsrim“) in der Zukunft. Als seine Frau ihn fragt, wie das geschehen könne, antwortet er, dass die Notsrim den Glauben der ursprünglichen Nazarener verleugneten.

Brandeis glaubt nicht an Jeschua, und doch ist ihre Darstellung des Judentums im ersten und zweiten Jahrhunderts nach Christus, des neutestamentlichen Hintergrundes, der frühen messianischen Bewegung und wie der Glaube an Jeschua von religiösen Juden dieser Zeit  gesehen wurde, sehr gut recherchiert, unvoreingenommen, gedankenanregend und hin und wieder brillant.


Chanukka und James Bond

(von Arik Bender, Yediot Aharonot)

Im Rahmen einer kurzen Chanukka-Feier verliehen Präsident Peres, Premier Minister Netanjahu und der Direktor des Mossad, Pardo, Diplome für „herausragende Leistungen“ an die zwölf Top-Secret-Agenten des Jahres. Netanjahu dankte ihnen dafür, dass sie im Kampf gegen den internationalen Terror an der Front stehen und meinte: „Ich sah kürzlich den Film „Skyfall“ über James Bond. Die Dinge, die ihr in der Realität tut, gehen weit über das hinaus, was sich die Filmemacher überhaupt ausdenken konnten.“

Unter den Zwölf, die eine spezielle Ehrung erhielten, war die bekannte aber anonyme Spezialagentin, deren dutzende verdeckter Glanzleistungen in der ganzen Welt von ihren Kommandanten als „haarsträubend“ bezeichnet werden. Pardo dankte den Agenten, ganz im Geist der Makkabäer, dafür, dass sie „Zeichen und Wunder“ in unseren Tagen täten.


Gebete

Für Heilung von John O. und Rose D. 
Für einen Erweckungsdurchbruch in der Schweiz nach „The Call“ Geneva
Für mehr und tiefere Diskussionen unter den orthodoxen Juden über Yochi Brandeis neues Buch
Für den richtigen Ausgang der kommenden Wahlen in Israel
Für die Widerlegung der Lügen gegen Israel in den internationalen Medien und der dschihadistische Propaganda
Für messianische Juden, dass sie ein Licht für ihre Familien sein können in der Zeit der Feiertage


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.