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Revive Israel Ministerien

©12.10.2012 Revive Israel Ministries

Wie viel bist du wert?

von Asher Intrater

Ein Freund von mir kaufte früher jeweils  alte Karren und richtete sie wieder her. Im Grunde baute er sie von innen her komplett neu auf. Dann verkaufte er sie mit Gewinn als restaurierte Oldtimer weiter. Einmal wurde ihm ein alter Wagen vorbeigebracht und ich fragte ihn, wie viel Wert der war.

Er antwortete: „ Du verstehst das nicht. Dieser Wagen ist überhaupt nichts wert. Es ist nur ein Schrotthaufen. Der Wert ist allein in meiner Vorstellungskraft, in meiner Kreativität und in meinen Fähigkeiten. Ich kann daraus etwas machen, das schön, stilvoll und wertvoll ist.

So ist es auch mit uns und Gott. Ohne Seine Kreativität sind wir ohne Wert. Es braucht Demut, um dies zu verstehen. In Seiner Liebe sieht er das Potenzial in uns, dass Er etwas Schönes und Lohnenswertes aus unseren Leben machen kann. Das braucht Glauben. Wir müssen an Ihn glauben und Ihn Seine Arbeit an und in uns tun lassen.

Wie viel bist du wert?
Jeschua (Jesus) sagte darüber in einem Vergleich mit Tieren:

Matthäus 6,26 – Seht die Vögel des Himmels an: … Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? 
Matthäus 10,31 – Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge. 
Matthäus 12,12 – Wie viel mehr ist nun ein Mensch wert als ein Schaf!

Wir alleine sind vielleicht nur ein Haufen Krempel. Aber mit Gottes Gnade in unserem Leben werden wir zu einem Meisterwerk Seiner Handwerkskunst (Epheser 2,10), nur wenig niedriger als Gott selbst (Psalm 8,4-6). Viele psychologische Probleme rühren von einem Mangel an Selbstwertgefühl her. In Jeschua erhalten wir Gottes Ebenbild in unserem Leben zurück und die Probleme mit dem Selbstwertgefühl verschwinden.


Japan, China, Korea: 70 Jahre und die Fülle der Sünde (1. Mose 15,16)

von Ariel Blumenthal 

Die letztwöchigen Sukkot-Feiertage waren auch Anlass eines historischen Ereignisses hier in Jerusalem: die erste internationale Konferenz, welche von Christen vom chinesischen Festland und messianischen Juden aus Israel gemeinsam geleitet wurde. Viele israelische Leiter aus der Region (jüdische und auch arabische) nahmen an der Konferenz teil, ebenso Leiter aus Korea und Japan. Drei Tage dynamischer Lobpreis, Fürbitte und Gemeinschaft, welche am letzten Abend mit einer Fusswaschung der Versöhnung und dem Abendmahl beendet wurde. Während dieser Zeit erzählte ich von einer Vision, die der Herr mir im letzten März in Iwaki, Fukushima gegeben hatte - lediglich 10 Tage nach dem Erdbeben/Tsunami, auf dem Höhepunkt der nuklearen Krise.

Hintergrund: Für Nicht-Asiaten ist es schwer zu begreifen, wie sehr die Kriegserfahrung immer noch die Beziehungen zwischen China, Japan und den beiden Korea beeinträchtigt. Die sehr realen (und empfundenen!) Kriegssünden Japans gegenüber den Koreanern und Chinesen sind immer noch sehr gut in Erinnerung bei vielen dieser Völker. Tiefe Wunden, ein Mangel an Busse, Unversöhnlichkeit, Eifersucht und Nationalstolz – auf allen Seiten – sind die Überbleibsel aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. (Es ist vergleichbar mit der Tiefe der Holocausterfahrung und wie diese immer noch das jüdische und israelische Weltbild und unsere Beziehung zu gewissen Nationen, insbesondere Deutschland, färbt.)

Die Vision: Nach dem Dreifachunglück in Japan strömten christliche Freiwillige nach Japan, um im Nordosten zu helfen. Eines Morgens während unserer Lobpreiszeit schaute ich mich um und war berührt von der Schönheit, Japaner, Koreaner und Chinesen gemeinsam den Herrn loben und preisen zu sehen. Plötzlich erhielt ich eine sehr klare Vision/Offenbarung:

1. Daniel 9,1-3 – Daniel entdeckt im Buch Jeremia, dass die Zerstörung Jerusalems und das babylonische Exil 70 Jahre dauern sollte. Diese Zeit neigte sich dem Ende zu und so widmete sich der Prophet dem Gebet und dem Fasten.
2. 2. Mose 20,5 – Das zweite Gebot gegen den Götzendienst besagt, dass Gott ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied. Wie viele Jahre sind drei oder vier Generationen? Im alten Israel heiratete  man bereits im Alter von 20 Jahren. Zwischen zwei Generationen vergehen also etwa 20 oder höchstens 30 Jahre, dies mal drei oder vier ergibt also ungefähr 70 Jahre.
3. Als nächstes sah ich wie Leuchtreklamen die Jahreszahlen: 1945 – 2015, genau 70 Jahre.
4. Als letztes hörte ich den Heiligen Geist sagen: „Die Zeit für die Vollendung von Japans Sünden ist gekommen“.

Es gibt eine Besonderheit mit 70 Jahren in Gottes Umgang mit den Nationen. Weil die Sünden ganzer Nationen oder Stämme das Schicksal von so vielen Menschen für eine sehr lange Zeit beeinflussen, verlangt Gottes Gerechtigkeit eine Strafe für die sich versündigende Nation, welche während einiger Generationen erfahren wird, während die Opfernationen eine Zeit des Segens erleben dürfen. Auf der anderen Seite sehnt sich Seine Gnade nach Vergebung und dass die Erinnerung an die Sünde ausradiert wird, um einen Neuanfang für neue Generationen jeder Nation zu ermöglichen, sogar während die ursprüngliche Kriegsgeneration immer noch lebt.

Ich reiche diese Vision an Leiter und Fürbitter aus der ganzen Welt weiter, insbesondere jedoch in Japan, Korea und China. Ich glaube, dass die nächsten 3 Jahre ein aussergewöhnliches Zeitfenster in Gottes Umgang mit diesen Nationen und ihrer Zukunft sein werden. Die kürzlich ausgebrochenen Streitigkeiten um die Territorien beweisen, dass Gott zulässt, dass diese alten Wunden wieder an die Oberfläche treten, damit diese angegangen werden können. Für mehr Informationen dazu, bitte hier klicken.

Der Feind hofft darauf, Stolz, Hass und Unversöhnlichkeit zu säen, um diesen Nationen erneut Krieg, Konflikte und Zerstörung zu bescheren. Gottes Wille für Seine Völker ist es aber, sich zu demütigen wie Daniel, Versöhnung und Einheit untereinander zu suchen und gegenseitig für ihre Regierungen zu beten. Wir glauben, dass genau so, wie weise Männer aus dem Osten (Matthäus 2,1-12) eine entscheidende Rolle darin hatten, Jeschuas bei seiner Geburt zu ehren, auch für die Gläubigen in Ostasien eine spezielle Rolle innehaben in der Erfüllung des Missionsbefehls, der Wiederherstellung Israels und Jeschuas Wiederkunft (Offenbarung 7,1-3). Lasst uns beten, dass Gottes höchster Wille und Plan für diese Nationen in den kommenden Jahren sichtbar wird und dass die Erweckung, welche Korea und China berührt hat, endlich auch nach Japan kommt. (Von Zeit zu Zeit werde ich über biblische und Endzeitthemen im Zusammenhang mit Asien bloggen.


Neue Lehre von Asher auf YouTube

Der Zusammenhang zwischen Jom Teruah (Tag des Schofars) und der Wiederkunft Jeschuas, an der All Nations Convocation (auf Englisch). Bitte hier klicken.


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