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©14.9.2012 Revive Israel Ministries

Der doppelte Schlag

Auf dem Weg zum Kreuz wurde Jesus zweimal auf sein Gesicht geschlagen: Einmal von den Dienern des Hohenpriesters und einmal von den Soldaten des Pilatus.

Joh 18,22 –  Da schlug ihm einer von den Wächtern, die neben ihm standen, ins Gesicht und rief: "Redet man so mit dem Hohenpriester?"
Joh 19,2-3 – Die Soldaten spotteten: "Sei gegrüßt, du König der Juden!" Und sie schlugen ihm ins Gesicht.

Dies ist die Erfüllung der Prophetie, dass der Messias abgelehnt werden würde und „meinen Rücken habe ich hingehalten, als man mich schlug; ich habe mich nicht gewehrt, als sie mir den Bart ausrissen (Jes. 50,6); und dass sie „den Richter Israels mit dem Stock ins Gesicht schlagen“ werden (Micha 4,14). Siehe auch Jeremia 20,2 als eine vorausahnende Andeutung.

Der Hohepriester repräsentiert die religiöse Autorität der Juden. Pilatus repräsentiert die säkulare Autorität der Heiden. Beide weltlichen Autoritäten wiesen die geistliche Autorität Gottes zurück, als sie den Messias ablehnten. Der Messias ist der König der Könige und deshalb steht er über der Autorität aller weltlichen Regierungen. Er ist der Hohepriester des Himmels und steht daher über aller Autorität religiöser Leiter.

Am Kreuz nahm Jesus den Hass und die Rebellion, die dem Himmel von der Menschheit entgegenschlug, auf sich. In ähnlicher Weise nahm er den rechtmäßigen Zorn Gottes, der den Menschen vom Himmel entgegengebracht wurde, ebenfalls auf sich. Auf diese Weise gab der der Menschheit Schutz und brachte ihr Vergebung.

Weil Er die Ablehnung sowohl seitens der Autorität der Juden, als auch der Heiden absorbierte und ihnen darüber hinaus vergab, eröffnete Er die Möglichkeit des Fortbestehens der diesen Gruppen rechtmäßig gehörenden Autorität. Diese wird weitergeführt in denjenigen, die umkehren und sich ihm zuwenden. Indem er die Schläge ins Gesicht geschehen ließ (und die gesamte Kreuzigung) von den Händen sowohl der Juden, als auch der Heiden, ermöglichte Jeschua in diesem Moment die Gelegenheit für den Überrest Israels, als auch die internationale Gemeinde sich zu erheben.

Unter allen Nationen gibt es welche, die seine Autorität nicht ablehnen, sondern sich ihr unterordnen. Dies gilt auch für Israel. Die Autorität, die ursprünglich für Israel gegolten hat, wird geistlich auf diejenigen übertragen, die sich Ihm unterordnen. Und in der kommenden Welt, werden diese gerechten Überreste in der Regierung des Messias regieren.

Durch den „doppelten Schlag“ machte Jeschua auch den Weg frei für die Versöhnung zwischen Israel und der Gemeinde. Wenn er den Soldaten des Pilatus und den Dienern des Hohenpriesters vergeben hat, wie können wir dann anderen nicht vergeben? Durch das Kreuz wird Vergebung, Versöhnung und Autorität weitergegeben abwärts und aufwärts und von links nach rechts.

Wer immer dir auf die rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere hin – Matth. 5,39.


Yad Hashmonah Gerichtsverfahren

Yad Hashmonah ist die einzige messianisch-jüdische Siedlung (moshav) der Welt. Ihr Zeugnis ist eines der bedeutendsten für die Nation Israel. Letztes Jahr wollten zwei Lesbierinnen einen Hochzeitsempfang in ihren Räumlichkeiten buchen. Als die Gemeinschaft ihnen erklärte, dass dies gegen ihre Glaubensgrundsätze verstoßen würde, verklagten die Lesbierinnen diese wegen „sexueller Belästigung“ (!?). Diese Woche wurde nun die Strafe gegen Yad Hashmonah auf 75.000 Schekel (15.000 Euro) festgesetzt.

Das Büro der Siedlung wird von gegnerischer Korrespondenz überflutet. Die Lesbierinnen haben für ihre sexuellen Vorlieben verglichen mit der primitiven Einstellung des messianischen Kults viel positive Berichterstattung erhalten.

Das Problem mit der Strafe ist, dass nun auch andere Angehörige der homosexuell-lesbischen Gruppierung versuchen werden Feierlichkeiten abzuhalten, was die Bedrohung durch weitere Gerichtsverfahren mit sich bringt. Vertreter der Siedlung teilten dem Gericht mit, dass man angesichts einer solchen Strafe möglicherweise alle Hotel- bzw. Konferenzräumlichkeiten schließen müsse. Der Richter sagte es sei besser, dass „sie alles schließen würden, als das sie mit der Diskriminierung (sexueller Vorlieben) fortfahren würden“.

Ein solcher Angriff könnte einer orthodoxen jüdischen Einrichtung in Israel nicht passieren, weil das religiöse Establishment sich mit Protesten zur Wehr setzen würde.

Aber die messianische Gemeinschaft bleibt ohne Verteidigung, gestrandet zwischen säkularen und religiösen Auseinandersetzungen.

Allerdings ist Gott mit uns und was böse gemeint war, kann in Gutes verwandelt werden (1. Mos 50,20, Röm. 8,28) und in ein Zeugnis gegenüber der Obrigkeit münden (Mark 13,11; Luk 21,13; Phil 1,12). In der 11seitigen Erläuterung des Urteils bemerkte der Richter, dass die messianischen Juden an den Tanach und das Neue Testament glauben und ihre Hotelzimmer nicht an unverheiratete Paare vermieten und sie Homosexualität als etwas ansehen, dass gegen die Ordnung Gottes und die natürliche Schöpfung gerichtet ist.

Der Richter urteilte, dass die Ehre des Lesbierinnen beeinträchtigt worden wäre – und damit das Gesetz gegen sexuelle Diskriminierung überschritten worden sei, was in diesem Fall sexuelle “Vorlieben” bedeutet, was wiederum eine „sexuelle Belästigung“ darstellt.

Betet dringend um Weisheit für die Leiterschaft von Yad Hashmonah, für geistlichen Schutz, für finanzielle Versorgung, gegen die Schaffung eines juristischen Präzedenzfalles, um Einheit im Leib Jesu im Hinblick auf diesen Vorfall und für ein positives Bezeugen der biblischen Werte und die gute Nachricht der Errettung.


Trompetenfest

Diese Woche findet das Trompetenfest (Yom Teruah, auch als Rosh Hashannah) bezeichnet) statt. Das priesterliche Symbol der Trompeten wird in der Torah erwähnt (3. Mos 23,24) Die prophetische Bedeutung der Trompeten wird im neuen Bund gegeben (Offenb. 11,15). Indem man das Priesterliche und das Prophetische zusammenfügt wird ein wichtiges Verständnis freigesetzt, das uns in den Kämpfen der Endzeit leiten kann. Das Wort „teruah“ in der Torah ist die Wurzel für das moderne hebräische Wort geworden, das so viel bedeutet wie einen Alarm auslösen, eine Warnung geben.

Betet für:
- die Feier des Trompetenfestes in unserer Gemeinde Ahavat Jeschua in Jerusalem, wenn sie an dem neuen Ort zusammenkommt
- die neue aufsuchende Jugendarbeit am Netanel House
- die anstehenden Wahlen in den USA
- die internationale Konferenz in Jerusalem in dieser Woche mit Tom Hess
- das persönliche Miteinander in den Familien in der ganzen Nation während dieser heiligen Tage


YouTube Teaching für September

King of Glory: Jeschua wiederkommend als verherrlichter König, um die Welt von Jerusalem aus zu regieren – eine Botschaft die dein Verständnis vom Königreich Gottes verändern wird. Klick hier. 


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.