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©18.8.2012 Revive Israel Ministries

Oberhaupt der Gemeinde – König Israels

von Asher Intrater

Jeschua (Jesus) ist die zentrale Figur im Plan Gottes und in der ganzen Bibel. Er ist der Erste und der Letzte (Offenbarung 1,8.17), derselbe gestern, heute und in Ewigkeit (Hebräer 13,8). Er erfüllt viele Rollen. Als Christus-Messias ist Er das Oberhaupt der Gemeinde und gleichzeitig auch der König Israels.

Er wird beim triumphalen Einzug nach Jerusalem König Israels genannt:
Johannes 12,12-13 – Als viele Leute, die zum Fest erschienen waren, hörten, dass Jeschua nach Jerusalem komme, da nahmen sie Palmenzweige und gingen hinaus, ihm entgegen, und riefen: Hosianna! Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!“
Ihre Ausrufe waren eine Art Amtseinsetzung; sie versuchten, Ihn als König einzusetzen, aber die Zeit war noch nicht gekommen.

Jeschua wird Oberhaupt der Gemeinde genannt durch den Geist der Offenbarung im Gebet von Paulus (Saulus) dem Apostel:

Epheser 1,20-22 – Die hat er wirksam werden lassen in dem Christus, als er Ihn aus den Toten auferweckte und Ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen Regionen, hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft …; er hat alles seinen Füssen unterworfen und Ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben.

Die Gemeinde (ekklesia auf Griechisch) wird hier als Instrument der Regierung Gottes gesehen. Es ist eine Gruppe von Leuten, die mit Jeschua regieren und herrschen. Gott übt seine Autorität über die Welt durch Gruppe von Leuten aus, deren Leiter Jeschua ist; die Ekklesia ist Sein Regierungsgremium.

Wie erhielt Jeschua diese Stellung? – Durch Aufstieg. Er ist nicht nur von den Toten auferstanden, sondern erhob sich immer weiter, über alle geistlichen Mächte bis zum höchsten Platz im Himmel. Durch die Kreuzigung erlangen wir Sühne, durch Jeschuas Abstieg in die Hölle erfahren wir Errettung von der Hölle, durch Seine Auferstehung erhalten wir ewiges Leben, und durch Seine Auffahrt erhalten wir geistliche Autorität zu herrschen und regieren.

Die Ekklesia wurde durch Jeschuas Auffahrt als Regierungsgremium geschaffen. Daher hat die internationale Gemeinde im Wesentlichen eine „Auffahrts- (oder Anstiegs-)Gesinnung“.

Wie erhielt Jeschua Seine Stellung als König Israels? – Durch die Menschwerdung (und Beschneidung).

Matthäus 1,1 – Geschlechterregister Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams…

Die Schriften des Neuen Bundes beginnen mit Jeschuas Geburt in der Abstammung Abrahams und Davids. Die Autorität, das Königreich Gottes auf Erden zu regieren, wurde Jeschua auf Grund des Bundes durch David von Juda und von Abraham gegeben. Jeschua wurde nicht nur auf diesem Planeten geboren, Er wurde beschnitten, als Er hier ankam (Lukas 2,21). Er wurde von einer Frau geboren, um das Haupt einer neuen Rasse zu sein (1. Mose 3,15; 1. Korinther 15,45). Er wurde als Davids Nachkomme geboren, um auf Davids Thron zu sitzen und Gottes Königreich auf Erden zu regieren (Lukas 1,32). Die Menschwerdung übertrug  die Autorität der Schöpfung von Adam auf Jeschua; die Beschneidung übertrug die Autorität Abrahams durch den Bund.

Beim Königreich Israel geht es mehr darum, „die Erde zu besitzen“, während die Gemeinde mehr eine „ Aufstieg in den Himmel“-Gesinnung hat. Das Eine ist eine Aufwärtsbewegung von der Erde Richtung Himmel, das Andere eine Abwärtsbewegung vom Himmel zur Erde. Jeschua ist das Haupt der Gemeinde durch die Auffahrt und König Israels durch die Menschwerdung. Beide Ämter hat Er zur gleichen Zeit inne. Jeschua ist nicht schizophren. Er ist gleichzeitig Haupt der Kirche und König Israels. Die beiden Titel werden eines Tages eins werden (Sacharja 14,9; Epheser 1,10).

Beide Rollen verlangen ein Bekenntnis zu einer gewissen Gruppe von Menschen. Seine Stellung als Haupt der Gemeinde verlangt einen Bund mit allen Menschen der internationalen Ekklesia. Die Stellung als Vater einer Familie verlangt ein Bekenntnis zu den Kindern der Familie. Genauso wie ein Vater nicht durch sich selber Vater sein kann, kann Jeschua nicht Haupt der Gemeinde durch sich selber sein. Er ist wesentlich mit der Gruppe Menschen verbunden. Er definiert sich selbst durch sie.

Auf gleiche Weise bekennt sich Jeschua als König Israels zu dieser Nation. Er definiert sich selber durch diese Gruppe von Menschen. Es gibt keinen Jeschua ohne die Gemeinde, und es gibt keinen Jeschua ohne Israel.

Jeschuas Doppelrolle als Haupt der Gemeinde und als König Israels verlangt eine durch einen Bund geschlossene gegenseitige Verpflichtung zwischen diesen beiden Gruppen. Die Versöhnung und Zusammenarbeit zwischen Israel und der Gemeinde steht für eine bedeutende prophetische Wiederherstellung des Königreiches Gottes in unserer Zeit. Durch Jeschua sind Israel und die Gemeinde „gezwungen“, oder eher dazu „bestimmt“, zusammenzuarbeiten.

Die Gemeinde ist in Israel eingepfropft (Römer 11,17), und Israel bewegt sich auf die nationale Errettung zu (Römer 11,26). Der messianisch-jüdische Überrest ist ein Teil von Beidem und spielt daher eine wesentliche Rolle als Brücke zwischen beiden. Die beiden werden ein Leib werden (Hesekiel 37,17-22; Epheser 2,12-16).


Christliche Zionisten

Die Zeitung Israel Hayom veröffentlichte einen ausführlichen Bericht über die „Christians United for Israel“ Konferenz, welche vor Kurzem stattfand. Der Artikel bezeichnete die Unterstützung der Christen für Israel als eine Revolution in der Geschichte der Religion und in der Beziehung zwischen der Gemeinde und dem jüdischen Volk. Er beschreibt sogar einige vielschichtige biblische und theologische Fragestellungen richtig. Betet für die fortdauernde Zusammenarbeit zwischen christlichen Zionisten und Israel, und für ein Zeugnis der Liebe Jeschuas von diesen Christen für unser Volk. Um den Artikel (auf Englisch) zu lesen bitte hier klicken.


Messianische Soldaten

Die Zeitung „Yediot Yerushalayim“ veröffentlichte das Zeugnis von David R., einem guten Freund eines unserer Söhne. David wurde während Jahren wegen seines Glaubens die israelische Staatsbürgerschaft und damit der Militärdienst verweigert. Nach Jahren der rechtlichen Auseinandersetzungen bewilligte der Oberste israelische Gerichtshof seinen Antrag auf dauerhafte Niederlassung und Militärdienst. Heute dient er in der bewaffneten Division der IDF (Israelische Verteidigungsstreitkräfte).

Der positive Bericht einschliesslich Farbfoto unter dem Titel „messianischer Jude in Uniform“ setzte sich auf respektvolle Art und Weise mit seinem Glauben auseinander und bezeichneten ihn als messianischen Juden. Der Artikel  zitierte David: „Die Sicht des Neuen Bundes ist, dass es wichtig ist für einen Menschen, überall zu dienen, wo er lebt.“ Betet für Davids Wohlergehen und sein Zeugnis, zusammen mit den vielen, vielen anderen messianischen Soldaten, die treu und aufopferungsvoll in der IDF dienen.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.