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Revive Israel Ministerien

©7.7.2012 Revive Israel Ministries

Auge in Auge

Die Nachfolger Jeshuas (Jesus) im 1. Jahrhundert hatten keine Ausgaben der neutestamentlichen Schriften, aus dem einfachen Grund weil sie damit beschäftigt waren, diese gerade erst zu schreiben. Die Bibel, die sie hatten, war der Tanach – das hebräische Alte Testament. Deshalb sind die Lehren Jeschuas und Seiner Jünger – so wie diese im Neuen Testament aufgezeichnet sind - voll von Zitaten aus und Bezügen zu den Texten des Tanach.

Die Lehren über die Endzeit sind angefüllt mit Zitaten, insbesondere von den hebräischen Propheten. Wenn der Zusammenhang mit den hebräischen Propheten ignoriert wird, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Lehren des Neuen Testaments falsch verstanden werden.

Offenbarung 1,7 - Und er wird wiederkommen! Auf den Wolken wird er kommen, und alle werden ihn sehen, auch die, die ihn durchbohrt haben. Sein Anblick wird alle Völker der Erde in Schrecken und Trauer versetzen

Das Kommen in den Wolken ist ein Bezug auf Daniel 7,13. Das Durchbohren des Messias ist ein Bezug auf Sacharja 12,10. Der Schrecken und das Trauern ist ein Bezug auf Sacharja 12,12. In diesem Vers in der Offenbarung dehnt Johannes das Trauern und Wehklagen von den Stämmen Israels auf alle Nationen der Erde aus. Er verallgemeinert die Prophetie, die im Alten Testament gegeben wurde und fügt ihr eine weitere Dimension hinzu, anstatt sie für ungültig zu erklären.

Das Erwähnen der Tatsache, dass jedes Auge Ihn sehen wird, ist ebenfalls eine Bezugnahme auf einen der hebräischen Propheten.

Isaiah 52:8 – Schon brechen die Wächter auf der Mauer in Freudengeschrei aus; alle miteinander jubeln, denn mit eigenen Augen sehen sie, wie der Herr zum Berg Zion zurückkehrt. Noch ist Jerusalem ein einziger Trümmerhaufen. Doch ihr Ruinen, singt und jubelt vor Freude! Denn der Herr tröstet sein Volk. Er befreit Jerusalem.

Wenn jemand nicht versteht, dass Johannes Jesaja zitiert, könnte man missverstehen, auf welche Art und Weise Jeschua zurückkehrt und aus welchem Grund. Seine Wiederkunft wird sichtbar und wörtlich sein. Jedes Auge wird ihn sehen. Er wird nicht auf Dauer damit beschäftigt sein, in den Wolken zu schweben. Er wird nach Jerusalem kommen und wiederherstellen, was zerstört worden ist.

Plesner Bericht

Im Jahr 1952 traf sich Premierminister David Ben Gurion mit dem einflussreichen Rabbi Karelitz (bekannt als Chazon Ish) in dem Bemühen, die Trennung zwischen säkularen und religiösen Juden zu überbrücken. Chazon Ish erzählte ihm eine Parabel aus dem Talmud, dass wenn zwei Waggons sich auf einer schmalen Brücke begegnen, der eine leer und der andere voll, der Leere zurückfahren muss, damit der Volle passieren kann.

Die logische Schlussfolgerung war, dass der säkulare Staat den Bedürfnissen der Religiösen Vorrang einräumen müsse. In der Folge dieses Treffens stimmte David Ben Gurion zu 400 religiöse Studenten der Talmudhochschule „deren Begabung das Studium der Torah ist“ von der Pflicht zum Wehrdienst freizustellen.

Über die Jahre hat sich die Ausnahme von der Einberufung für Talmudstudenten zu dem am bittersten diskutierten Streitthema in Israel entwickelt. Die Zahl der Ausnahmen nimmt jedes Jahr um Tausende zu. Aufgrund der ständigen Bedrohung der Sicherheit Israels wird von der politischen Mitte der israelischen Bevölkerung eine zweifache Last getragen: ein verpflichtender Militärdienst für alle über 18jährigen und enorme Steuersätze, um die Verteidigungskosten zu decken.

Die Weigerung der ultra-orthodoxen Juden, in der Armee zu dienen und Steuern zu zahlen, macht die Last auf den Schultern der restlichen Bürger geradezu untragbar.

Das Problem wird durch die demographische Entwicklung noch einmal verstärkt. Religiöse Juden und muslimische Araber (keine von diesem Gruppen dient in der Armee oder zahlt einen nennenswerten Betrag an Steuern) haben eine höhere Geburtenrate als der Durchschnitt der normalen israelischen Bevölkerung. Die Anzahl an Kindern, die in diesem Jahr in Israel eingeschult werden, beträgt ca. 75.000 israelische „mainstream“ und modern-religiöse Juden (die die Last des Militärdienstes und der Steuern tragen), 40.000 muslimische Araber und 25.000 ultra-orthodoxe Juden. In weiteren 12 Jahren wird diese Gruppe das wehrpflichtige Alter erreicht haben.

Die Regierung hatte ein Komitee unter Führung des Knessetmitglieds Yohann Plesner ernannt, um mögliche Lösungen dieses Problems zu untersuchen. Mit der jetzt erfolgten Veröffentlichung des Berichts und der absehbaren Unmöglichkeit, dieses Problem zu lösen haben die Spannungen einen neuen Höhepunkt erreicht und drohen die Regierungskoalition zu spalten.

Betet um Weisheit für Premierminister Netanyahu. Was nötig ist, ist eine langfristige, schrittweise Erziehung der ultraorthodoxen Gemeinschaft, den nationalen Wehrdienst zu leisten und der steuerzahlenden, arbeitenden Bevölkerung beizutreten.


Mord an kenianischen  Christen

Compass Direct Nachrichten berichtet, dass am Sonntag Angreifer mit Pistolen und Handgranaten mindestens 17 Menschen während Gottesdiensten in 2 Kirchen in Kenia getötet und über 75 verwundet haben. Einige wurden erschossen, als sie das Kirchengebäude verlassen haben.

Beide Angriffe ereigneten sich in Garissa, einer Provinzhauptstadt ca. 200 Kilometer westlich der Grenze zu Somalia. Unmittelbar nach den Angriffen fiel der Verdacht bereits auf die Shabaab, eine militante, islamistische Gruppe, die in Somalia beheimatet ist und Verbindungen zu Al-Kaida hat.

In dieser Woche filmte eine Gruppe israelischer Menschenrechtler einen israelischen Grenzwachposten, als er einem kleinen palästinensischen Jungen einen Fußtritt in den verlängerten Rücken verpasste. Es war ein moralisch unstatthafter Akt, aber führte zu einer ernsthaften Verletzung. Überraschenderweise oder nicht, hat dieses Video des Fußtritts in den Hintern mehr Aufmerksamkeit in den internationalen Medien nach sich gezogen, als die Ermordung der kenianischen Christen.


Elav Konferenz

An diesem Wochenende startete die jährliche israelische Jugendkonferenz, Elav, die von Sukkat Hallel unterstütz und Rick und Patti Ridings geleitet wird. Betet für die Anbetungsteams, die Sprecher und die Verwaltungsmitarbeiter und für einen geistlichen Durchbruch für all die jungen Leute, die teilnehmen.


Anyas Jubiläum

Im Jahr 1962 begann die erste Gruppe christlicher Zionisten in Israel Freiwilligendienste abzuleisten. Dieses Jahr, 2012, markiert das 50. Jahr ihres Dienstes. Unter ihnen war Anya, eine liebe finnische Christin, eine der Gründer der Yad Hashmonah Messianischen Gemeinschaft. Anya, die heute 80 Jahre alt ist, geht auch heute noch jeden Morgen hinaus, um körperliche Arbeit zu tun und liebt es, an unseren Lobpreis und Gebetstreffen teilzunehmen. Obwohl sie aufrecht stehend kleiner als 1,20 m groß ist, ist Anya ein Riese im Glauben. Wir geben ihr die Ehre, die ihr gebührt.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.