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Revive Israel Ministerien

©6.23.2012 Revive Israel Ministries

Freunde für immer

von Asher Intrater

Will irgendjemand Freunde haben und ein Freund sein? Möchte jemand ein Freund von  Jeschua (Jesus) sein? Ist Freund sein wichtig?

Jeschua sagte, dass das Ziel der Jüngerschaft darin besteht, Sein Freund zu sein. Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiss nicht, was sei Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt – Johannes 15,15. Wir wurden geschaffen, um Gott und einander Freunde zu sein. Wir haben unsere Kinder in der Hoffnung erzogen, dass sie einmal unsere besten Freunde würden.

Aber es ist nicht einfach, ein Freund zu sein. Die meisten Menschen rühmen ihre eigene Güte; wer aber findet einen treuen Mann? – Sprüche 20,6. Es braucht Treue, um ein guter Freund zu sein. Viele von uns sind zu sehr mit ihrer Arbeit und ihrem Dienst beschäftigt, um sich die Zeit für Beziehungspflege zu nehmen.

In der Geschichte des guten Samariters betont Jeschua, dass es nicht darum geht, wer unser Nächster ist, sondern ob wir selber uns wie ein guter Nächster verhalten (Lukas 10,36). [Meine Schwiegermutter sagte ihren Töchtern immer: „Sucht nicht nach dem richtigen Mann, seid die richtige Frau.“]

Die Prüfung echter Freundschaft ist, ist ob ein Freund in schwierigen Zeiten zu dir hält. Man muss einen Preis dafür zahlen, um bleibende Freundschaften zu formen. Ein Freund liebt zu jeder Zeit, und als Bruder für die Not wird er geboren. – Sprüche 17,17. Jeschua zahlte den höchsten Preis, um unser Freund zu sein.

Gott gibt uns Zeit, Mittel und Möglichkeiten in diesem Leben. Eines der Ziele dieses Lebens ist es, Freundschaften zu schliessen, die für immer halten. Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn ihr Mangel habt, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten. – Lukas 16,9. Jeschua sprach nicht davon, Geld manipulativ zu verwenden, um die Loyalität von anderen Menschen zu „kaufen”. Er betonte die Wichtigkeit davon, sich Freunde „für immer” zu machen und dazu alle Mittel einzusetzen, die uns zur Verfügung stehen.

Alles in unserem Leben wird vergehen. Nur wahre, liebende Beziehungen werden für immer bleiben.


Anastasia über Homosexualität

Das wohl am meisten politisch „unkorrekte” und umstrittene Mitglied der Knesset ist zweifelsohne Anastasia Michaelovski, 37-jährig und Mutter von acht Kindern. Sie wurde in Russland in eine nur dem Namen nach christliche Familie geboren und wurde später die Schönheitskönigin von Leningrad. 1997 traf sie den israelischen Geschäftsmann Yossi Samuelson an einer Fachmesse. Sie konvertierte zum Judentum und die beiden heirateten nach jüdischer Tradtition.

Sie sagt, dass sie nicht wirklich in die Politik wollte, sondern lieber zu Hause bei ihren Kindern wäre. Sie witzelt, dass sie während ihrer ganzen Kariere schwanger war, und sie betrachtet das Kinderhaben als eine „Mission Gottes”. Sie ist ein treues Mitglied von Avigdor Liebermanns Partei (obwohl sie sich selber als wildeste und jüngste Tochter der Partei bezeichnet).

Angriffslustig und faszinierend wie sie ist, ist Anastasia als Fernsehmoderatorin aufgetreten, ist schon im 9. Schwangerschaftsmonat abseilen gegangen, und geht mit dem öffentlichen Bus zur Arbeit. Sie ist bekannt für Antifeministische Aussagen, dafür, dass sie Wasser über Majadela, ein arabisches Knesset-Mitglied, goss, als dieser zu ihr sagte, sie solle ihren Mund halten, und für ihren Protest gegen die Anti-israelischen Aussagen von Zoavi, ebenfalls eine arabische Knesset-Abgeordneten.

Ihr neuster Skandal waren ihre Bemerkungen über Homosexualität. In einem grossen Interview in einer Wochenendbeilage der Zeitung Maariv (vom 22. Juni 2012) mit dem Titel „Es werde finster” und dem Untertitel „Drama Queen”, sagte Anastasia: „Filme und Werbung am Fernsehen stellen Homosexualität als angemessen und normal dar, was einen besorgniserregenden Einfluss auf die Öffentlichkeit, vor allem auf Kinder und Teenager, hat.

Als ihr entgegnet wurde, dass Homosexualität eine Eigenschaft sei, mit der man geboren werde, antwortete sie: „Diese verbreitete Meinung verleiht Rechtmässigkeit. Sexuelle Neigung entwickelt sich, weil es keine angemessene Aufklärung über normale Familienwerte gibt. Normale eheliche Beziehungen sollten zwischen einem Mann und einer Frau sein. Wenn Männer hinaus in die Strassen gehen und in Unterwäsche, oder sogar ohne Unterwäsche, an einem Gay-Pride-Umzug (dt. Schwulen-Stolz) teilnehmen, ist das Stolz? Das geht zu weit. Es verletzt die Rechter der Kinder, die Rechte der Familien und die Rechte der Frauen.”

Die meisten politischen Analysten sagen, dass sie kaum Chancen auf eine Wiederwahl hat.


Spannungen in Ägypten

von Eddie Santoro

Diese Woche wählte Ägypten Mohamed Morsy, einen Führer der Muslimbruderschaft, zum neuen Präsidenten. Das zurzeit regierende Militärregime, geführt von General Ahmed Shafik, schloss das Parlament und setzte eine Übergangsverfassung in Kraft im Versuch zu verhindern, dass die Islamisten die Macht übernehmen. Somit sind die Voraussetzungen für eine grosse Konfrontation zwischen diesen zwei sehr starken Fronten in Ägypten geschaffen.

Falls die Muslimbruderschaft diesen Kampf gewinnt, wird vermutlich das Friedensabkommen, welches seit 36 in Kraft war, zerrissen, und die bisher ruhige Grenze zwischen Israel und Ägypten könnte zu einem Ort der Spannungen, des Terrors und letztlich des Krieges werden.

Am Sonntag überquerten Terroristen aus der Sinai-Wüste in Ägypten die Grenze nach Israel und griffen mehrere israelische Arbeiter an. Ein Mann wurde getötet und ein zweiter schwer verletzt.

Hamas hat ebenfalls wieder den Süden Israels mit Raketen und Minenwerfern aus dem Gazastreifen heraus bombardiert. Mehr als 50 Geschosse landeten im Süden Israels, und eine Rakete traf direkt auf ein Gebäude in Ashkelon und verletzte einen Polizisten schwer.

Die täglichen Spannungen, die so viele in Israel spüren, ist ein Nebenprodukt des geistlichen und physischen Krieges, der gegen das Bestehen des Staates Israels wütet. Und der Konflikt wird nur noch mehr angeheizt, je näher die Rückkehr unseres Herrn kommt.


Der „Sohn der Hamas” in Israel

Mousab ben Yousef, der Autor des Buches „Sohn der Hamas”, ist zurzeit in Israel und arbeitet an einem neuen Projekt: ein Film über das Leben von Mohamed. In einer Pressekonferenz erklärte Yousef, dass der Islam eine fanatische Religion sei, die den Krieg dem Frieden vorziehe. Er zitierte die Tatsache, dass der arabische Frühling darin gescheitert sei, wahre Veränderung herbeizuführen, und den Aufstieg der Muslimbruderschaft in Ägypten als Beweis dafür, dass der Islam die arabischen Staaten zurückwirft  anstatt vorwärts bringt.

Um den ganzen Artikel der Jerusalem Post auf Englisch zu lesen, bitte hier klicken.


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