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©5.5.2012 Revive Israel Ministries
Professor Benzion Netanyahu

Von Asher Intrater

Anfang des 20. Jahrhunderts war einer der führenden zionistischen Aktivisten in Osteuropa Rabbi Nathan Milikovski. Im Jahr 1910 wurde sein Sohn Benzion in Warschau geboren. Die Milikovski-Familie wanderte 1920 nach Israel aus. In seinen Schriften benutzte Rabbi Milikovski das Pseudonym "Netanyahu." Später nahm Benzion Milikovski diesen Namen als seinen hebräischen Familiennamen an.

Benzion studierte an der Hebrew Universität und wurde Teil des Intellektuellen-Kreises rund um Professor Joseph Klausner. Benzion ging in seiner Laufbahn weiter und wurde Geschichtsprofessor, wobei seine bahnbrechende Arbeit in einer 1400-seitigen Studie über die spanische Inquisition bestand; (darin vertrat er den Standpunkt, dass die Marranos (iberische Juden, Anm. d. Übers.) keine erzwungenen, sondern freiwillige Bekehrte waren.) Gemeinsam mit Professor Isaiah Liebowitz gab er die Hebräische Enzyklopädie heraus.

Der Vater des “revisionistischen” Zionismus war Zev Jabotinsky. Jabotinsky hatte zwei Hauptverehrer: Menahem Begin, der später Premierminister wurde, und Benzion Netanyahu. Als  Jabotinsky 1940 starb, nahm Benzion seinen Platz ein als intellektueller Ideologe der revisionistischen Bewegung. Die Netanyahu-Familie zog in die Vereinigten Staaten und Benzion wurde eine führende Stimme der Warnung vor der aufziehenden Katastrophe, der die europäischen Juden gegenüberstanden.
Als "Revisionist" glaubte Benzion, dass das ganze Land Israel "auf beiden Seiten des Jordans” dem jüdischen Volk gehört. Am 29. November 1947 wurde per Abstimmung der Teilungsplan der Vereinten Nationen ratifiziert, der Israel als Staat anerkannte. Während die Ratifizierung von der überwältigenden Mehrheit der Juden in Israel mit Freude aufgenommen wurde, stand  Benzion in Opposition dazu.

Die Familie Netanyahu zog zurück nach Israel, um bei der Gründung des neuen Staates ein Teil zu sein. Während Benzions erster Sohn Yoni, der später als Kommandant des berühmten israelischen Kommandotruppen-Angriffs in Entebbe ums Leben kam, in New York geboren ist, wurden sein zweiter und dritter Sohn, Benjamin und Ido, kurz nach der Rückkehr der Familie in Israel geboren.

Während seiner frühen Studien an der Hebrew Universität traf Benzion Zilah, die später seine Frau wurde. Zilahs Schwester hatte auch einen Sohn namens Benjamin, und sie gab ihm den Spitznamen "Bibi." Zilah enschloss sich, es auch so zu machen und beide wurden "Bibi“ genannt.

Benjamin "Bibi" Netanyahu, der gerade seine zweiten Amtszeit als  Premierminister von Israel bekleidet, sagte einmal, als er von dem Einfluss seines Vaters auf sein Leben sprach: "…um den Sohn zu verstehen, müssen Sie den Vater kennenlernen“.
Benzion Netanyahu starb letzten Montag-Vormittag im Alter von 102 Jahren, bei klarem Verstand und scharfzüngig bis zum Ende! Seine Beerdigung in Jerusalem besuchten die führenden politischen und militärischen Persönlichkeiten des Landes. Seine Söhne, Benjamin und Ido, lasen das "Kaddisch" und hielten Grabreden. Präsident Shimon Peres wandte sich in seiner Gedenkrede an Benjamin Netanyahu und sagte: "Dein Vater schrieb Geschichte und du machst Geschichte in derselben Einstellung und in demselben Vermächtnis. ."


Zusammengestellt aus Artikeln von Dov Eichvald, Itamar Eichner, Shalom Yerushalmi, Eitan Haber, Arik Bender, Eli Bradenstein, Moshe Ronen, Amihai Atheli, Boaz Hendel, Yair Lapid und Sheri Blikov .


Bündnisbeziehungen

Wie wir unser Leben und unseren Dienst verstehen, basiert auf Bündnisbeziehungen Gott ist ein Gott der Liebe. Deshalb haben Beziehungen höchste Priorität. Ein Bündnis ist der Rahmen, um Vertrauensbeziehungen zu bauen. Tatsächlich ist die Bibel selbst das Dokument eines Bündnisses .


Da wir einen Bund mit Gott haben, sollten unsere Beziehungen mit einander auf Bündnis-ähnlichen Prinzipien gegründet sein. Zwei primäre Prinzipien eines Bundes sind Treue gegenüber unseren Freunden und Integrität in unserem Handeln. Biblische Werte eines Bündnisses schliessen eine korrekte Haltung gegenüber Autorität und Ordnung ein. (Eine Zusammenfassung dieser Prinzipien gibt es in dem Buch “Covenant Relationships.)

Zu den Werten eines Bündnisses gehört es, auf eine Weise kommunizieren zu lernen, so dass unsere Worte Vertrauen aufbauen. Wir reden "wahrhaftig in Liebe " – Epheser 4,15; stellen sicher, dass jedes Wort "gut ist zur notwendigen Erbauung" – Epheser 4,29; ohne jegliches Geschwätz. "Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen." – Matthäus 18, 15. Diese Art von Bündnis-Zwiegespräch ist dazu bestimmt, Freundschaft zu bewahren und uns davor zu beschützen, einander zu verletzen.

Unser Zweck ist es nicht, Projekte durchzuführen, sondern Menschen aufzubauen. Wir ordnen Charakter einen höheren Wert zu als Charisma. Das Königreich Gottes ist ein Netzwerk von Freundschaften. Das letztendliche Ziel von Jüngerschaft ist es, Freunde zu sein. Johannes 15, 15 – "Ich nenne euch nicht mehr Knechte … sondern Freunde." Menschen haben Vorrang vor Projekten.

Bündnis bedeutet, in lebenslangen Beziehungen hingegeben zu sein. Wir sind hingegeben, diese Art von Freundschaften zu bauen; deshalb investieren wir viel Zeit, um in jedem Projekt unseres Dienstes Teamwork-Beziehungen zu entwickeln. Am Ende eines lebenslangen Dienstes am Königreich Gottes sollten wir die Frucht ineinander greifender Freundeskreise teilen, die mit uns in die Ewigkeit gehen.

Ursprung des Namens “Jeschua” (Jesus)

Der israelische Zweig von “Juden für Jesus” führt in diesem Monat eine Kampagne von Zeitungsanzeigen durch mit einem hebräischen Slogan: "Jeshu = Jeshua = J‘shuah”." Der Name "Jeshu" ist im Hebräischen der verbreitetste Name für Jesus, es ist jedoch ein fürchterlich abfälliger Begriff, der bedeutet: "sein Name möge ausradiert werden." (Obwohl einige Gelehrte behaupten, es sei nur eine Transkription des griechischen Iesous).

In 4. Mose 13, 16 wurde der Name Josuas von Hosea (Hoshea)  in  Jehoshua geändert [in manchen Bibeln findet sich diese Erklärung in einer Anmerkung zum Vers, so z.B. in Schlachter. Anm. d. Übers.]Der Name Jehoshua  ist eine Kombination des Namens JHVH (Jehovah) und des Wortes für Rettung (J'shuah). Also bedeutete Josuas Name "Jehovah rettet" und war ein prophetisches Schattenbild des kommenden Messias (Matthäus 1, 21). Jeschua ist Sein Name und er bedeutet Errettung. (Es wäre vielleicht besser gewesen, Seinen Namen als Josua anstelle von Jesus zu übersetzen, um die historische Bedeutung zu bewahren) .


Etwa 700 Jahre nach Josua und 700 Jahre vor Jesus wurde eben dieser Name von Jehoschua zu Jeschua verkürzt. In den letzten Büchern der hebräischen Bibel (Chronik, Esra und Nehemia) erscheint die verkürzte Form Jeschua 31 Mal. Der Name Jeschua war schon Jahrhunderte vor dem Neuen Bund in Israel ein populärer Name und deshalb gibt es keinen Grund, ihn heute nicht zu benutzen.

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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.