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©2.25.2012 Revive Israel Ministries

Internationale Gemeinde

Asher Intrater

Im Neuen Testament findet vom Anfang bis zum Ende, von Matthäus bis zur Offenbarung, eine Weiterentwicklung des Konzepts der internationalen Gemeinde statt. In ähnlicher Weise gibt es eine Entwicklung der Gemeinde beginnend vom ersten Jahrhundert bis heute. Jeschua begann die Gemeinde in Matthäus 16,18 als er zu Petrus sagte: „Auf diesen Felsen will ich Meine Gemeinde bauen“. Er bezog sich dabei nicht auf ein Gebäude oder eine Denomination, sondern auf eine Gruppe von Menschen, die definiert wurde durch den gemeinsamen wahren Glaubens an Jeschua als verbindendes Element.

Das griechische Wort, das hier gebraucht wurde, ist „ekklesia“, welches „die Herausge­rufenen“ bedeutet. In jeder Nation glaubt die Mehrheit der Bevölkerung nicht an Jeschua; und dennoch gibt es eine Minderheit, die glaubt. Diese bilden den berufenen und auserwählten Überrest innerhalb der Nation. Die Überreste der Gläubigen in allen Nationen zusammen bilden die internationale Ekklesia.

In Johannes 17 – kurz vor der Kreuzigung – betet Jeschua sein hohepriesterliches Gebet für die Ekklesia: dass sie mit Gott eins sein möge, er bittet um Einheit miteinander, um Autorität, Herrlichkeit, Liebe, Heiligkeit und die Fähigkeit die Welt mit dem Evangelium zu erreichen. Dieses Gebet setzte die Gemeinde in Bewegung, aber es wurde zu der damaligen Zeit von den Aposteln nur teilweise verstanden.

In Epheser 1,20 beschreibt Paulus die Ekklesia als Jeschuas regierenden Leib über die Autoritäten dieser Welt; in Epheser 2,7 als ein Gefäß, das Gottes überfließende Gnade und Segen aufnimmt; in Epheser 2,12 beschreibt er die Ekklesia als Partnerschaft zwischen Juden und Heiden und die Aufnahme der Heiden in das Gemeinwesen Israels; in Epheser 2,20 als die Wohnung Gottes; in Epheser 3,10 als Instrument, um Gottes Macht gegenüber Engeln und Dämonen zu demonstrieren; in Epheser 4,16 als den Leib des Messias in Einheit und in Epheser 5,27 als seine Braut in Intimität.

Die letzte Beschreibung der internationalen Ekklesia findet man in der Offenbarung. Die Vervollkommnung der Ekklesia findet in der Endzeit statt. Die Offenbarung der Gemeinde entwickelt sich bis heute weiter. Die Ekklesia hat zwei Teile: ein kleinerer Teil mit dem Überrest Israels und ein größerer Teil mit dem Überrest all der anderen Nationen.

Offenb 7,4 – Es waren 144.000 Menschen aus allen Stämmen Israels:
Offenb 7,9 – eine riesige Menschenmenge aus allen Stämmen und Völkern, Menschen aller Sprachen und Kulturen; ´es waren so viele, dass niemand sie zählen konnte.
Dies ist ein Meisterwerk Gottes. Er erschafft, nicht ein Bild oder ein Objekt, sondern eine Gruppe von Menschen. Es ist wie ein Orchester mit Jeschua als Dirigenten. Die Harmonie der verschiedenen Arten von Menschen verleiht die Schönheit. Jedes Volk ist unterschiedlich im Hinblick auf seine Begabung, seine Kultur und seine Fähigkeiten und doch sind alle in Harmonie in einem Geist vereint. Die Schönheit besteht in der Vielfalt in Einheit. Ein Regenbogen wäre nicht schön, wenn er nur aus einer einzigen Farbe bestehen würde oder wenn sich alle Farben beißen würden.

Jede Nation hat ihre eigenen Stärken und Schwächen. Wenn die Ekklesia einer Nation diese Gaben für den Herrn einsetzt, führt dies zu Heiligkeit und Macht. Wenn dieselben Gaben für selbstsüchtige Motive eingesetzt werden, ist das Ergebnis Weltlichkeit und Sünde. Im hohepriesterlichen Gebet in Joh 17 bittet Jeschua mehr als um alles andere um Abgrenzung und Trennung von der Welt (Joh 17,6, 9, 11-13, 14,15, 16-19).

Zum Beispiel hat die brasilianische Gemeinde eine Gabe der Liebe, Warmherzigkeit, Freude, Gemeinschaft, Musik etc. Wenn der Rest der Nation diese Gaben für die Welt einsetzt, dann ist das Ergebnis der „Karneval“ – der Welt‘ großes Fest des Fleisches. Die südkoreanische Gemeinde hat Gaben der Disziplin, des Arbeitseifers, des Respekts gegenüber Anweisungen, des Gebets, der Mission etc. Wenn diese Gaben in falscher Art und Weise gebraucht werden, ist das Ergebnis einer der schlimmsten religiösen Kulte der Welt. Ähnliche Beispiele könnten auch für jede andere Nation genannt werden.

Die internationale Ekklesia in Offenbarung 7 wird dadurch beschrieben, dass jede Nation ihre eigene Sprache und national-ethnische Identität besitzt und doch gemeinsam anbetet. Wenn die israelischen messianischen Juden und palästinensische arabische Christen beispielsweise gemeinsam Abendmahl feiern, sind wir sehr wertschätzend gegenüber unserer kulturellen Unterschiedlichkeit und feiern doch unsere Einheit gemeinsam im Geist. Seitdem die Welt rund ist und sich dreht gibt es Lobpreis und Anbetung, die zu jeder Stunde des Tages vor den Thron Gottes aufsteigen, an jedem Ort der Welt und in jeder Sprache und jeder Volksgruppe.

In der Endzeit wird es eine entscheidende Rolle für den messianischen Überrest in Israel geben, wie in diesem Abschnitt beschrieben. Der Überrest wird nicht nur zu dem Zustand wiederhergestellt, in dem dieser im ersten Jahrhundert gewesen ist, es wird auch zu einer vollen Partnerschaft zwischen dem Überrest in Israel und der internationalen Ekklesia kommen. In Offenbarung 12,1 wird der israelische/internationale Überrest als eine verherrlichte Frau beschrieben, bekleidet mit der Sonne, mit einer Krone von 12 Sternen auf ihrem Kopf. Dieses prophetische Bild beginnt sich in unseren Tagen zu erfüllen.


Esther-Fasten

Das Buch Esther beschreibt historische Ereignisse im 5. Jahrhundert vor Christus und doch enthält es eine prophetische Botschaft über den Mittleren Osten in der Endzeit. Angesichts der gegenwärtigen Konflikte zwischen Israel und Iran ist diese Botschaft aktueller denn je. Das Esther-Fasten an diesem biblischen und jüdischen Feiertag ist kritisch und entscheidend. Bitte macht mit uns mit an diesem Tag des Gebets und der Fürbitte: am 7. März von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends. Für weitere Informationen: http://mishkanelohai.com/esther/


Brasilien

Betet für Asher und Shlomo, die weiterhin in Brasilien dienen, für Kraft und Salbung und eine frische Botschaft für den Leib in Brasilien.


Das Zeugnis einer Soldatin

“O.”, eine kürzlich entlassene Soldatin, erzählte in Kehila über eine Abschiedsparty, die ihr zu Ehren abgehalten wurde. Viele Soldaten, einschließlich Kommandeure und Offiziere, erzählten wie sie durch ihren Glauben berührt worden waren. Ein Soldat, der ihr nicht erlaubte den Namen Jeschua auszusprechen, erlaubte ihr in Jeschuas Namen für ihn zu beten. Betet dass der vielfältige Samen, den „O“ während ihres Dienstes bei der Armee gesät hat, wachsen und Frucht bringen möge.

Iranischer Pastor

Betet für den iranischen Pastor Yousef Nadarkhani, der im Iran zum Tode verurteilt wurde, für eine übernatürliche Befreiung.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.