logo
Revive Israel Ministerien

©2.4.2012 Revive Israel Ministries

Tastet die Braut nicht an

Von Asher Intrater

Durch die ganze Schrift hindurch ist vom Volk Gottes als ‚Seine Braut‘ die Rede. Diese Metapher beginnt im Garten Eden (1. Mose 2), zieht sich über die Königinnen von Israel (vor allem Esther), durch die Klagelieder, die Hochzeitsgleichnisse des Evangeliums, die Briefe des Paulus, die verherrlichte Frau (Offenbarung 12), die Braut, die sich bereit gemacht hat (Offenbarung 19,7), und das Hochzeitsfest (Offenbarung 21). Es ist ein grosses Mysterium (Epheser 5,32).

In früheren Zeiten waren diejenigen, die sich um die Frauen der Könige kümmerten, Eunuchen. Ihnen war grosse Autorität übertragen worden, unter der einen, offensichtlichen Bedingung, dass sie nicht die Zuneigung einer seiner Frauen erregen durften.

Wir als hingegebene Glaubende an Jeschua (Jesus) sind Mitglieder Seiner geistlichen Braut. Es gibt unter uns einige, die auch berufen sind, „Freunde des Bräutigams“ zu sein (Johannes 3,29). Sie sind Teil der Braut, haben aber auch eine gewisse Führungsaufgabe, um zu helfen, die Braut auf Seine Wiederkunft vorzubereiten. Diese Co-Leiter-Freunde haben besonderen Zugang zum Volk Gottes, zum Herzen der Braut. Jedoch müssen sie, wie geistliche Eunuchen (Matthäus 19,12) sicher sein, dass sie nicht die Zuneigung und Aufmerksamkeit der Braut stehlen und ihren Status als Eigentum des Königs antasten.

Meine Frau und ich haben eine wunderbare Beziehung; wir sind nach 30 Jahren Ehe beste Freunde und Liebende. Doch bin ich in ihrem Leben der Mann Nummer Zwei; die Nummer Eins ist Jeschua.

Diejenigen von uns, die in Führungsverantwortung gerufen sind, müssen sehr vorsichtig sein, der Versuchung, die „Aufmerksamkeit des Volkes Gottes zu stehlen“ oder seine „Zuneigung zu besitzen“ zu sterben. Wir haben die Liebe und den Respekt des Volkes, aber nur in einem nebensächlichen Mass. Das ist wahr in Bezug auf Lobpreisleiter, Pastoren, Prediger und jeden, der eine Position von Autorität oder Einfluss hat. Wenn wir in der Salbung der Heiligen Geistes handeln, werden die Menschen zu uns und zu Jeschua in uns gezogen. Das ist zulässig. Am Roten Meer glaubte das Volk Gottes an beide, Gott und Moses (2. Mose 14, 31). Jedoch handelte Moses sehr bewusst, um nicht die Herzen des Volks zu sich zu ziehen. (Es brauchte vierzig Jahre in der Wüste, um dieser Neigung zu sterben.)

Das unbewusste Begehren, Aufmerksamkeit und Ehre zu gewinnen, ist unglaublich gefährlich und subtil. Es ist die Wurzel des Falls von Luzifer. Mögen diejenigen von uns in Führungsverantwortung die Liebe und das Vertrauen des Volkes Gottes geniessen, aber sicherstellen, dass wir nicht zulassen, dass der schleichende Stolz uns verlockt, „die Braut anzutasten“. Sie gehört Ihm.


Traum vom Zweiten Kommen

(Auszug, Nacht vom 20. auf 21. Januar 2012)

Wir standen auf einem Feld in der Nähe unseres Hauses in Israel. Es lag ein Gefühl in der Luft wie kurz vor einem grossen Sturm. Der Wind blies und die Wolken schossen über den Himmel. Das Gefühl nahm zu und wurde intensiver. Diejenigen von uns, die Gläubige waren, begannen zu verstehen, dass dies Zeichen waren, dass der Zeitpunkt des Kommens herangekommen war. Niemand musste es uns sagen, wir wussten es einfach. Tatsache war, dass wir wussten, dass nur noch 13 bis 14 Minuten übrig blieben. Die Zeitspanne war deckungsgleich mit einer Batterie von Flugkörpern, die vom Iran auf Israel abgefeuert worden waren; sie waren in der Luft unterwegs und würden in den gleichen 13 bis 14 Minuten einschlagen.

Wir fühlten die Furcht Gottes; da war ein intensives Drängen, den Menschen rund um uns zu sagen, was geschah. Die Nicht-Gläubigen um uns herum spürten, dass eine grosse Katastrophe dabei war, zu passieren, wie ein Krieg oder ein Erdbeben und Tsunami. Sie quetschten sich in Autos, um zu fliehen, aber wussten nicht, wohin sie fliehen sollten. Ich drehte mich zu einem Auto mit der Familie von einem der Leute, die mich aus der Synagoge in unserer Nachbarschaft warfen. Ich sagte Ihnen, sie müssten zu Jeschua schreien. Sie runzelten die Stirn, aber wussten, dass es richtig war. Sie schrien zum Herrn und wurden gerettet.

Ich wandte mich an eine andere Familie, auch aus der Synagoge, und sagte ihnen das Gleiche. Auch sie runzelten die Stirn, aber dieses Mal lehnten sie die Botschaft ab und waren verloren.

Ich wandte mich an einen nahen Verwandten, der mit Freunden ins Auto stieg. Ich sagte ihnen, zum Herrn zu schreien. Sie runzelten auch die Stirn und schienen perplex. Ich wusste nicht, ob sie sich entschieden, es anzunehmen oder nicht.
Die Furcht des Herrn nahm extrem zu. Wir, die Gläubigen, hatten keinerlei Angst um uns selbst. Wir waren völlig im Frieden und sicher bezüglich unseres Schicksals. Jedoch wuchs die Sorge um diejenigen rund um uns herum fast zur Panik. Wenn wir über unser Leben nachdachten – alles, was wir getan hatten, das nicht half, das Königreich Gottes zu verbreiten, war vergeudete Zeit.

Ich erwachte mit der gleichen Furcht Gottes, einem Drang, die Gute Nachricht von Jerusalem bis an die Enden der Erde zu predigen (Apg 1, 8). Das Evangelium vom Reich (Matthäus 24, 14) und dass „vor dem Kommen des grossen und schrecklichen Tags des Herrn all die, die den Namen des Herrn anrufen, gerettet werden (entkommen)“ – Apg 2, 20 – 21. 


Esther Fasten

Denkt daran, in euren Kalendern den Termin einzutragen und seid bereit, gemeinsam mit uns am Mittwoch den 7. März dem Aufruf zu zwölfstündigem Gebet und Fasten zu folgen.


Flugkörper-Angriff?

Bei der Konferenz von Herzliya gaben der Verteidigungsminister Ehud Barak, Kabinettsmitglied Mosche Yaalon und der Chef des Geheimdienstes Aviv Kochavi Stellungnahmen ab, die Israels Option verteidigten, den Iran mittels eines Militärschlags davon abzuhalten, in den Besitz nuklearer Waffen zu gelangen. Kochavi unterstrich, dass Israels Feinde derzeit über 200.00 Flugkörper verfügen, in deren Reichweite Israel liegt.


Ägyptischer Fussball-Aufruhr

In dieser Woche kamen bei Unruhen nach einem Fussballspiel Kairo – Port Said 74 Menschen ums Leben und 1.000 wurden verletzt. Die Gangs der „Ultras“ aus Kairo, die in die Krawalle verwickelt waren, stehen mit der Muslimbrüderschaft in Verbindung und sind auch Teil der Gruppen, die Anfang des Jahres die Israelische Botschaft angriffen. Sie werfen der Armee vor, dass sie sie nicht beschützt habe. Während die Muslimbruderschaft genug Stimmen hat, um eine Regierungskoalition zu bilden, verschlimmert sich die politische Situation in Ägypten hin zum Chaos.


Zurück zu den Artikeln des Jahres 2012

Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.