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©1.28.2012 Revive Israel Ministries

Umfrage zur Religion in Israel

Diese Woche veröffentlichte das Gutman Center die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage an 2'803 Israelis, die auf einer Forschungsarbeit von Professor Asher Arian aus dem Jahr 2009 beruht. Die Umfrage zeigt den allgemeinen Trend von 6% in Richtung von mehr traditionellen jüdisch-religiösen Werten in den letzte zehn Jahren. Ein Teil dieses Trends beruht ganz einfach auf der höheren Geburtenrate der orthodoxen Gemeinschaft, sowie auf einem Rückgang der Zahl russischer Immigranten. Hier sind einige der Zahlen:

Religion
3% - weltlich „anti-religiös”
43% - weltlich
32% - traditionell
15% - orthodox religiös
7% - ultra-orthodox religiös

Diese Zahlen können in drei allgemeine Kategorien zusammengefasst werden: 46% weltlich, 32% traditionell, 22% religiös. Die Spannungen zwischen diesen Gruppen erhalten den Status Quo innerhalb der israelischen Gesellschaft aufrecht.

Glaube
77% - glauben, dass eine höhere Macht die Welt steuert
72% - glauben, dass Gebet die Situation eines Menschen verbessern kann
67% - glauben, dass die Juden das “auserwählte Volk” sind
80% - glauben an eine Belohnung für gute Taten
74% - glauben an eine Bestrafung für böse Taten
56% - glauben an ein Leben nach dem Tod
51% - glauben, dass der Messias kommt (nicht in Bezug auf Jesus)
13% - lassen sich von Rabbinern beraten
24% - besuchen Grabstätten früherer Rabbiner

Rituale
94% - praktizieren Beschneidung
92% - halten die Schiva ab (Trauerbrauch nach dem Tod eines geliebten Menschen)
91% - feiern die Bar Mitzwa
90% - rezitieren das Kaddisch-Gebet nach dem Tod eines Elternteils
80% - sind für die Trauung durch einen Rabbi
57% - sind dafür, Zivilhochzeiten zu erlauben (zur Zeit nicht erlaubt)

Sabbat
84% - verbringen Zeit mit der Familie
69% - kochen ein spezielles Essen
66% - zünden Kerzen an
60% - sagen den Kiddusch-Segen über dem Wein
16% - gehen Einkaufen
11% - arbeiten

Diese Zahlen deuten darauf hin, dass der Sabbat von vielen Leuten beachtet und gefeiert wird. Trotzdem gibt es auch eine hohe Prozentzahl von Menschen, die mehr Freiheit für Freizeitaktivitäten möchten:

68% - sind dafür, dass Cafés und Restaurants geöffnet sein sollen
64% - sind dafür, dass Sportanlässe erlaubt werden sollen 
59% - sind dafür, dass der öffentliche Verkehr fahren soll
58% - sind dafür, dass Einkaufzentren geöffnet sein sollen

Festtage
85% - befürworten die jüdischen Feiertage
82% - zünden an Hanukkah Kerzen an
68% - fasten an Jom Kippur
67% - essen Mazza während Passah
36% - lesen das Buch Esther an Purim
20% - lesen am Abend von Schawuoth die Tikkun-Gebete

Koscher
76% - essen zu Hause koscher
70% - essen auch auswärts koscher
72% - essen nie Produkte aus Schweinefleisch
63% - mischen keine Milch- und Fleischprodukte

Staat und Religion
70% - wollen, dass Israel ein jüdischer Staat ist
65% - wollen die jüdische Religion in Israel
44% - würden das Gesetz der Regierung befolgen, wenn es dem rabbinischen Gesetz widerspricht
20% - würden das rabbinische Gesetz befolgen, wenn es dem Gesetz der Regierung widerspricht
36% - sind nicht sicher
40% - sind gewillt, jemanden als Juden zu akzeptieren, dessen Vater Jude ist, aber nicht die Mutter
33% - sind gewillt, jeden als Juden zu akzeptieren, der Jude sein möchte

Um den ganzen Bericht (in Englisch) über die Umfrage anzusehen, bitte hier klicken.


Esther Fasten

Eine weitere Erinnerung an das “Ta’anit Esther”: Zusammen mit anderen lokalen israelischen Gemeinden und Gebetshäusern bitten wir euch, mit uns zusammen eine zwölfstündige Gebets- und Fastenzeit zu begehen, von 06.00 Uhr bis 18.00 Uhr am Mittwoch 7. März. Mit den gegenwärtigen Spannungen zwischen dem Iran und Israel wird dieser Fürbitteanlass eine strategische, ja sogar historische Bedeutung haben. Wir werden in den nächsten Wochen eine Liste mit Gebetsanliegen und weiteren Informationen schicken.


Umar Mulinde

Von Avraham Ben Hod

Umar Mulinde (38), Vater von drei Kindern (14, 6, 3), ist der Pastor der Gospel Life Church in Kampala, Uganda. Umar wuchs als Muslim auf und wurde zum Imam ausgebildet. Durch übernatürliche Offenbarung kam er zum Glauben an Jeschua (Jesus). Er begann das Evangelium zu predigen, und seine Gemeinde wächst und gedeiht.

Später fing er an, über Israel zu lesen und stellte fest, dass der Islam ihn angelogen hatte und dass es in der Bibel einen Plan für Israel gibt. Dieses Jahr hat er eine Konferenz mit 5‘000 Pastoren im Stadion von Kampala organisiert und über Israel gelehrt. Er organisierte auch eine Petition in Uganda, die mit 360'000 Unterschriften erfolgreich verhinderte, dass islamische Gerichte in Uganda eingeführt werden. Die Muslime haben eine Fatwa (Todesurteil) gegen ihn ausgesprochen.

Bei der Weihnachtsfeier der Gemeinde am 24. Dezember fanden 300 Menschen zu Jeschua als ihren Herrn, darunter viele Muslime. Nach dem Gottesdienst ging Umar alleine zu seinem Wagen. Jemand hinter ihm rief ihm etwas zu. Er spürte im Heiligen Geist, dass er sich nicht umdrehen solle. Er kam zu seinem Wagen und öffnete die Türe. Er wurde von 4 Muslimen angegriffen, die einen Eimer mit konzentrierter Säure über ihn gossen.

Ein Teil der Säure traf die Autotür, aber ein grosser Teil traf Umar. Seine Kleider gingen in Rauch auf. Gemeindemitglieder brachten ihn so schnell wie möglich ins Krankenhaus. Die Hälfte von seinem Kopf und Gesicht, ein Arm und der obere Teil des Oberkörpers waren völlig verätzt. Auf einem Auge ist er erblindet. Die Ärzte sagten ihm, dass er medizinische Hilfe in einem anderen Land benötige. Es war aber schwierig, ein Visum zu bekommen. Die israelische Regierung hörte von der Situation und der Premierminister griff ein und sorgte dafür, dass er nach Israel geflogen wurde und im Sheba Krankenhaus in Tel Hashomer behandelt wird.

Er hat zahlreiche Hauttransplantationen hinter sich. Zwei lokale messianisch-jüdische Gemeinden helfen, sich um die Bedürfnisse seiner Familie zu kümmern. Was für ein Zeichen der Zeit: ein schwarzer Afrikaner wird Christ, wird von Muslimen angegriffen und nach Israel geflogen, um dort behandelt zu werden, während messianische Juden sich um ihn kümmern.


Wenn Jeschua, dann…

Von Asher Intrater

Logische Philosophie basiert auf „wenn - dann” Behauptungen. Die Naturwissenschaften basieren auf Experimenten zu „Ursache und Wirkung”. Geistliche Prinzipien funktionieren nach einem ähnlichen Muster. Wenn unser Glaube sich auf die Person Jeschuas konzentriert, dann werden gewisse Ergebnisse die Folge sein.

Wenn wir auf Ihn schauen, können wir auf dem Wasser gehen (Matthäus 14,28-31).
Wenn wir Ihn verherrlichen, wird der Heilige Geist ausgegossen werden (Johannes 7,39).
Wenn wir Ihn erhöhen, werden alle Menschen zu Ihm gezogen werden (Johannes 12,32).
Wenn wir Seinen Namen verkünden, werden Zeichen und Wunder geschehen (Apostelgeschichte 4,29-30).
Wenn wir mit Ihm in Seinem Tod vereint sind, werden wir mit Ihm leben (Römer 6,5).
Wenn wir mit Ihm leiden, werden wir mit Ihm verherrlicht werden (Römer 8,17-18).
Wenn wir uns Ihm unterordnen, werden wir mit Ihm Autorität erhalten (Philipper 2,5-11).


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