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Revive Israel Ministerien

©1.7.2012 Revive Israel Ministries

Hacker-Angriff

Asher Intrater

Am Montagmorgen veröffentlichte eine Gruppe von Hackern, die behauptet, aus Saudi Arabien zu kommen, unter dem Usernamen OxOmar 14‘000 Kreditkarten-Nummern und Namen, die  von Servern in Israel gestohlen worden waren. Am Donnerstag legten sie weitere 11‘000 Datensätze offen, diesmal sogar mit E-Mailadresse und Passwörtern. Als Grund gaben sie an, „Israel finanziell und gesellschaftlich zu schaden, weil Israel Völkermord begeht“. In anderen Worten war diese neue Form des „Cyber-Terrors“ politisch, rassistisch und religiös motiviert. Betet um Weisheit für die israelischen Behörden, um ihre Strategie in Sachen Internet Sicherheit zu überdenken.


Yoel und Psalm 91

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen wurde ein Mitglied unserer Gemeinde von muslimischen Arabern angegriffen. Yoel J. arbeitete die Nachtschicht in einem Jerusalemer Lebensmittelgeschäft. Ein Mann kam herein und es schien, als stehle er eine Packung Zigaretten. Es kam zu einem Streit und einem Gerangel. Yoel schubste ihn aus dem Laden. Dann kamen zwei weitere Männer, einer mit einer langen Metallkette. Die drei griffen Yoel an und schlugen ihn mit der Kette. Yoel konnte sich behaupten, musste aber ins Krankenhaus gebracht werden, wo er mit 18 Stichen am Kopf genäht wurde.

Wir beteten für Heilung und für die Erfüllung von Psalm 91,7 und 91,10-11: „Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen. … Es wird dir kein Übel begegnen und keine Plage wird sich deinem Hause nahen. Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“ Betet mit uns und für die, die euch lieb sind. Die übernatürliche Behütung, welche in diesem Psalm beschrieben wird, wird immer wichtiger werden, während wir die Trübsal der Endzeiten erleben.


Auschwitz Rekord

Im Jahr 2011 wurde ein neuer Rekord bei den Besucherzahlen im Konzentrationslager in Auschwitz in Polen erreicht: 1‘400‘000. Betet, dass die richtigen Lektionen aus den historischen Wahrheiten gelernt werden, die in diesem Todeslager der Nachwelt erhalten werden, das nun ein Museum ist.


Fürsprecher oder Ankläger

I. Verdrehte Worte

Satan ist ein Wortverdreher. Als er zum ersten Mal Eva begegnete, fragte er:  „Ja, sollte Gott gesagt haben, ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?“ (1. Mose 3,1) Er verdrehte Gottes Wort und benutzte Unterstellungen, um Gottes Charakter und Absichten in Zweifel zu ziehen. Dies bleibt Satans Methode bis zum heutigen Tag, um Spaltung zu bewirken. Er verdreht Worte, was zu Misstrauen führt; dieses wiederum beleidigt und endet in Spaltung.

Je mehr wir dem Herrn dienen und wie Jeschua (Jesus) werden, desto mehr werden wir durch Missverständnisse, falsche Kommunikation und verdrehte Worte angegriffen. Es scheint, als ob Menschen nur darauf warten, dich bei einem Wort zu fangen und dies dann völlig übertreiben, um dich anzuklagen (Lukas 20,20).

Es wird eine Flut von Worten aus dem Mund des Teufels kommen, um dich mit Ablehnung und Anklage zu überwältigen. „Und die Schlange stiess aus ihrem Rachen Wasser aus wie einen Strom hinter der Frau her, um sie zu ersäufen.“ (Offenbarung 12,15) Das hebräisch-arabische Wort Alehom bedeutet „ein verbreiteter Angriff der Kritik und Verleumdung auf eine bestimmten Person oder Gruppe“. Durch das Kreuz können wir über diese Flut des Bösen erhaben sein (Jesaja 59,19).

II. Ankläger oder Fürsprecher

Wenn es Mistrauen gibt, können sogar unsere Gebete negativ werden: wir bombardieren den Thron Gottes mit Kritik und Beschwerden über unsere Brüder und Schwestern. Oder wir bringen die Kritik und Beschwerden zu anderen, um „Ratschläge“ zu erhalten, wodurch üble Gerüchte und Diskussionen hinter dem Rücken des anderen entstehen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, vor den Thron Gottes zu kommen: als Ankläger oder als Fürsprecher.

Offenbarung 12,10: Denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserem Gott.

1. Johannes 2,1: Wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.

Der Ankläger ist Satan, der Fürsprecher ist Jeschua. Auf wessen Seite stehen wir? Jemand hat bereits die Position des Anklägers inne und jemand die des Fürsprechers. Welche Rolle nehmen wir ein? Fragen wir uns selbst:  „Bin ich unter denen, die meine Brüder und Schwester verteidigen oder sie verleumden? Bin ich ein Ankläger oder ein Fürsprecher?“

III. Der Bund und das Kreuz

Wie können wir zu einem Fürsprecher werden, wenn wir das Gefühl haben, dass uns Unrecht getan wurde? Es gibt zwei Möglichkeiten: 1) Dialog des Bundes und 2) in Übereinstimmung mit dem Kreuz.

Wenn wir wissen, dass wir jemanden verletzt haben, ist es unsere Pflicht, zu ihm zu gehen und uns mit ihm  zu versöhnen. Dies hat Vorrang sogar vor Lobpreis, Abendmahl, Zehnten und religiösen Ritualen. „Wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und opfere deine Gabe.“ (Matthäus 5,23-24)

Wenn jemand uns verletzt hat, ist es ebenfalls unsere Pflicht, zu ihm zu gehen. „Sündigt aber dein Bruder an dir, so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.“ (Matthäus 18,15) Wer geht zuerst? Wenn jemand dich verletzt – geh du zuerst. Wenn du jemanden verletzt – geh du zuerst. In beiden Fällen haben wir die moralische Pflicht. Der Zweck hier ist nicht, zu beweisen, dass der andere falsch liegt, sondern versöhnt zu werden, die Beziehung zu heilen und das Herz unseres Bruders zu gewinnen.

Dieser Abschnitt, der über den Dialog des Bundes spricht, spricht auch von einer einseitigen, überfliessenden, sich wiederholenden Vergebung. Als Petrus fragte, wir oft er seinem Bruder vergeben müsse, der gegen ihn gesündigt habe, antwortete Jeschua: „Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ (Matthäus 18.22) Diese Haltung der gnädigen Vergebung ist die Haltung des Kreuzes.

Jeschua vergab uns, obwohl wir es nicht verdienen, Vergebung zu empfangen. Die Haltung des Kreuzes kommt vor dem Dialog des Bundes. Kein Dialog kann Versöhnung bringen wenn wir nicht mit dem Geist der einseitigen Vergebung des Kreuzes gefüllt sind. Wir vergeben einander so, wie Er uns vergeben hat (Kolosser 3,13). Es schmerzt. Es braucht alles, was wir haben. Es ist der Weg des Kreuzes. Es ist der einzige Weg zur Versöhnung und zur Wahrung der Einheit.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.