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©11.12.2011 Revive Israel Ministries

Erstgeborene und Geschwister

Von Pastor Jonathan Switzer

Meine Erfahrung ist die des dritten Kindes in unserer Familie. Ich werde nie ein Erstgeborener sein. Das Erstgeborene zu sein hat Gewicht und bringt Verantwortung mit sich, welche die anderen Kinder nie zu tragen haben werden.

1. Wenn die Eltern weggehen, ist es dasjenige, das die Verantwortung trägt.
2. Wenn es seine Lektionen in Gehorsam lernt, hat es keine anderen Geschwister, die ihm als Beispiel dienen. Jüngere Geschwister lernen Gehorsam wenigstens teilweise dadurch, dass sie sehen, wie ihre älteren Geschwister auf die Anweisungen der Eltern reagieren.
3. Bevor seine Geschwister geboren werden, ist es das einzige Kind. Während dieser Zeit verbringen die Eltern nur Zeit mit ihm. Diese Aufmerksamkeit muss nicht mit anderen Kindern geteilt werden.
4. Sein Üben von Gehorsam ist „reifen Eltern“ gegenüber, nicht gegenüber von älteren Geschwistern, die zwar schon reifer sind als es selber, aber doch in ihrer Reife noch begrenzt.

Die jüngeren Geschwister müssen sich oft einem nicht sehr „würdigen“ älteren Geschwister unterordnen. Wenn ein älteres Geschwisterteil in seiner Unreife aus seinem „Fleisch“ heraus anführt, werden die jüngeren Geschwister Opfer von unterdrückender Leiterschaft. Die jüngeren Geschwister müssen sich trotzdem unterordnen und lernen, zu vergeben, aber sie tun dies im wachsenden Bewusstsein der Fehler des älteren Geschwisterteils.

Einige Erstgeborene neigen zu übermässiger Gewissenhaftigkeit. Es besteht die Möglichkeit zur Gesetzlichkeit. Eltern „üben“ bei ihrem ersten Kind. Das Erstgeborene in der Familie spürt den Drang, Fundamente zu legen. Das ist ähnlich wie bei der Gesetzlichkeit oder der Gefahr der „Judaisierer“, vor denen Paulus warnt. Ein reiferes älteres Geschwisterteil ist gütiger und weniger gesetzlich.

Als Drittgeborener ist mir bewusst geworden, dass ich nicht weniger wichtig bin in unserer Familie. Trotzdem erhält das Erstgeborene eine doppelte Portion. Ich bin frei, das ganze Erbe meiner Eltern anzutreten. Ich habe Anteil an der ganzen Erbschaft und Bestimmung innerhalb der Familie. Aber es wäre eine Verschwendung meiner Zeit und Energie,  der Erstgeborene sein zu wollen oder zu sein versuchen. In meiner Familie bin ich der Dritte. Das ist einfach so.

Paulus erzählt uns, dass die Evangelien „zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen [den Heiden, Anm. d. Übers.]“ sind. Paulus wiederholt diese Formel viele Male. Die Juden waren die Ersten der Erstlingsfrüchte (nach Christus). Als ein „eingepfropfter“ Gläubiger an Christus werde ich nie die Verantwortung tragen, die die Juden tragen. Ihnen gehören die Bündnisse, die Patriarchen, die Torah etc. Das Konzil aus Apostelgeschichte 15 klärte, dass die heidnischen Christen nicht verantwortlich sind, die Bürden zu tragen, welche für die Juden reserviert waren. Die Juden waren also in diesem Sinne die Erstgeborenen.

Von keinem Heiden wird erwartet, die Last der „jüdischen“ Kultur zu tragen. Unsere Adoption ist ähnlich wie eine Geschwisterbeziehung zum Erstgeborenen. Wir tragen unsere eigene Verantwortung, während der Heilige Geist uns in alle Gerechtigkeit führt. Unsere Verantwortung ist kein Bisschen weniger bedeutend. Sie werden nur niemals die Verantwortung der Juden, der Erstgeborenen, sein. Schliesslich ist Christus der Erstgeborene unter vielen Geschwistern.


IAEA (internationale Atomenergiebehörde)

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat einen Bericht veröffentlicht, in dem gesagt wird, dass der Iran tatsächlich in der Entwicklung von Atomwaffen einschliesslich Geschosse, die Israel erreichen könnten,  weit fortgeschritten ist. Dieser Bericht bestätigt Israels Warnungen während der letzten zehn Jahre. Die grösste Gefahr für den Weltfrieden sind Nuklearwaffen in den Händen von islamistischen Extremisten.

In Israel war diese Woche die Enttäuschung spürbar über die mangelnde Reaktion der internationalen Gemeinschaft. Russland und China sagten, es gäbe keinen Grund für Sanktionen und die USA waren vor allem still. Hier gibt es eine Nüchternheit, dass wir möglicherweise alleine dieser Bedrohung unserer Existenz gegenübertreten müssen. Aber wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein (Römer 8, Sacharja 14)?


Wer ass mit Abraham zu Mittag?

buchAshers neues, lang erwartetes Buch, "Wer ass mit Abraham zu Mittag?“ ist gerade eingetroffen (im englischen Original). Es analysiert die Erscheinungen von Jeschua als Engel des Herrn vom Gesetz und den Propheten bis hin zum Buch der Offenbarung. Dieses Buch wird euch garantiert inspirieren und euer Verständnis von der ewigen Natur Jeschuas des Messias und der sich schrittweise entfaltenden Offenbarung der Bibel als Ganzes erweitern.

Die Grundidee dieses Buches wurde nicht nur in jahrelangen Studien der hebräischen Texte entwickelt, sondern auch in der täglichen Erfahrung bei der Weitergabe des Evangeliums an orthodoxe Juden in Israel (und viel Gebet und Fürbitte nicht zu vergessen.)


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Auszug aus der Einführung zu dem Buch “Wer ass mit Abraham zu Mittag?”

Die gleichbleibende Widerspruchslosigkeit der Schrift

Wahrheit muss gleichbleibend sein. Wenn eine Lehre sich selber widerspricht, kann sie nicht wahr sein. Dieses Prinzip gilt für die Philosophie, die  Theologie und für alles logische Denken.

Jeschua (Jesus) sagte, dass Er nicht kam, um irgendetwas aufzulösen oder zu wiedersprechen, das in den Gesetzen oder den Propheten steht, sondern um sie zu erfüllen (Matthäus 5,17-18).

Die Bibel ist wahr und vertrauenswürdig. So ist sie in sich gleichbleibend widerspruchsfrei. Das erste Buch Mose beginnt mit der Schöpfung des Himmels und der Erde, die Offenbarung endet mit der Schöpfung des neuen Himmels und der neuen Erde.

Das Königreich Gottes schreitet durch verschiedene Phasen voran, von einem winzigen Samen bis zu einem mächtigen Baum, der die ganze Erde füllt (Matthäus 13,31-32; Markus 4,26-28). Es gibt verschiedene Phasen, aber die Entwicklung bleibt  vom Anfang bis zum Ende gleich.

Zweitausend Jahre Uneinigkeit zwischen Israel und der Gemeinde haben eine Barriere errichtet, die verhindert, dass diese fortschreitende Gesamtheit der Schrift erkannt wird. Einer der Schlüssel, um diese Barriere herunterzureissen, ist die Verbindung zwischen dem Engel des Herrn und Jeschua, dem Messias.

Die Schrift ist gleichbleibend widerspruchsfrei, weil das Wesen Gottes genauso ist. Dies gilt genau gleich für den Messias. Jeschua ist der Gleiche in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft (Hebräer 13,8). Jeschua ist der rote Faden, der sich durch die ganze Schrift hindurch zieht und sie verbindet. Das ewige Wesen des Messias zeigt sich, indem wir die zentrale Rolle aufzeigen, die dem Engel des Herrn in den Gesetzen und den Propheten zukommt.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.