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Revive Israel Ministerien

©10.9.2011 Revive Israel Ministries

Artikel in Haaretz

Asher Intrater

Die drittgrösste hebräische Zeitung in Israel ist Haaretz. Es ist eine linksorientierte, für Menschenrechte und gegen religiöses Establishment gerichtete Tageszeitung. In der Ausgabe zum Versöhnungstag (Yom Kippur) veröffentlichte sie einen grossen Bericht über die Sicht der messianischen Juden von Versöhnung, einschliesslich einer dicken Überschrift und einem vierfarbigen Bild. Es war erstaunlich, dass sie so einem Artikel Platz einräumten, und sogar noch bemerkenswerter, dass die Zitate ziemlich genau wiedergegeben wurden.

Der Artikel war im Kern ein Interview mit Yael (ihr fiktiver Name, um sie vor Verfogung zu schützen), einer berufstätigen Frau, die in Israel lebt. Sie sprach von der Sünde der Menschheit, der Versöhnung in Jeschua (Jesus), von dem Gesetz, das in unsere Herzen geschrieben wurde, vom Leben aus unserem Glauben in Liebe und Integrität. Die Überschrift zitierte sie mit den Worten: „Mein Name ist bereits ins Buch des Lebens geschrieben.“

Der Artikel untersuchte auch die gesellschaftlichen Aspekte unseres Glaubens, die wir als loyale israelische Bürger leben wollen, und die theologischen Aspekte unseres Glaubens als eine glaubwürdige Fortsetzung der Hebräischen Schriften und der messianischen Gemeinde der ersten Jahrhunderts. Bitte betet um Gnade und Offenbarung für alle, die diesen Artikel lesen.


Die letzte grosse Posaune

Es gibt in der Bibel viele Arten von Schofars, oder Posaunen: Berg Sinai, Jericho, die silbernen Posaunen, Gideons Armee, die sieben Posaunen der Offenbarung, das Fest der Posaunen und so weiter. Keine von diesen jedoch ist die einzige und wahre „letzte grosse Posaune“. Diese letzte grosse Posaune ist verbunden mit dem Zweiten Kommen Jeschuas. Auf sie wird vor allem in fünf Versen Bezug genommen:

  1. Matthäus 24, 30 – 31 – und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit grosser Kraft und Herrlichkeit. Und Er wird Seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall [wörtlich: mit einer grossen Posaune, Anm. D. Übersetzers] und Seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, (..)

  2. Korinther 15, 52 - …plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune, denn die Posaune wird erschallen und die Toten werden auferstehen, unverweslich, und sie werden verwandelt werden.

  3. Thessaloniker 4, 16 – denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengel und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.
  4. Jesaja 27, 13 – Und es wird an jenem Tage die grosse Posaune geblasen werden, da werden heimkommen die Verlorenen aus dem Lande Assur  und die Verstossenen aus dem Lande Ägypten; und sie werden den Herrn anbeten auf dem heiligen Berge zu Jerusalem!

  5. Mose 25, 9 – Da sollst du den Schall der Posaune ertönen lassen am zehnten Tage des siebenten Monats; am Tage der Versöhnung sollt ihr den Schall durch euer ganzes Land ergehen lassen.

Mit dieser letzten grossen Posaune sehen wir das Kommen des Messias in Herrlichkeit, die geöffneten Himmel, eine grosse Schlacht, die Armeen der Engel, die herabsteigen; die Auferweckung der Toten, die Verwandlung und Entrückung der Heiligen und das Versammeln der Nationen nach Jerusalem. All diese Schriftstellen kommen in einem grossen Augenblick zusammen, dem „grossen und schrecklichen Tag des Herrn“, der durch den Tag der Versöhnung und durch die letzte grosse Posaune symbolisiert wird.

In diesem Jahr versammelten wir uns am Versöhnungstag bei Sonnenuntergang gemeinsam mit Mitgliedern verschiedener Hdebräisch-sprechender Gemeinden. Wir beteten in der Gegenwart des Heiligen Geistes an, proklamierten diese Schriftstellen und schrieen aus: „Gesegnet ist, der im Namen des Herrn kommt, Jeschua der Messias!“. Dann, bei lautem und mächtigem Rufen, bliesen wir diese letzte grosse Posaune, in Ehrfurcht und in dem Bewusstsein, dass die Prophezeiungen der Endzeit gerade beginnen, rund um uns erfüllt zu werden.


Ein besonderer Versöhnungstag

Von Daniel Juster

Meine Frau Patty und ich stimmten überein, dass dies die beste Versöhnungstag-Versammlung war seit wir im Land Israel leben. Weil es an diesem heiligen Tag keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, müssen alle, die zu Synagogen wollen umd dort zu lobpreisen und zu beten, zu Fuss gehen. Wenn deine Gemeinde weit verstreut wohnt,  ist die einzige Lösung für die Menschen und die Leiter ein Hotel.

Unsere Gemeinde Ahavat Jeschua stellte den Löwenanteil unter den Teilnehmern. Dabei waren Mitglieder der hebräischen Gemeinde King of Kings [König der Könige],  der Gemeinde von Maaleh Adumim und andere. Unser Veranstaltungsort war die wunderbare messianisch-jüdische Dorfgemeinschaft in den Judäischen Bergen am Rand von Jerusalem. Es war gerammelt voll.

Die Gegenwart Gottes war gleich am Anfang wahrnehmbar. Unser Lobpreisleiter, Chaim, führte uns in Lieder, die bekannten, was Jeschua als unser Hohepriester und unser Opfer für uns getan hat. Ich verspürte eine tiefe Verbindung mit Jeschua als wir sangen. Die Lobpreis-Lieder waren voll guter Inhalte aus den Realitäten des Neuen Bundes. Die traditionellen Elemente, angefangen bei dem Gebet „Unser Vater, Unser König“, das bekennt, dass wir aus uns selbst heraus keine Gerechtigkeit haben, bis zu den Fürbitte-Gebeten für Israel verbanden sich mit kreativer Frische, so dass Altes und Neues herausgestellt wurde. (Matthäus 13, 52).

Und so war es auch während der Gottesdienste an diesem Abend, am nächsten Morgen und bis zum letzten Abendgottesdienst. Der Morgengottesdienst schloss nach Ashers Predigt eine besondere Zeit der Fürbitte ein. Ich glaube, wir hätten noch stundenlang weitermachen können, aber die meisten Leute brauchten nach 3 ½  Stunden etwas Ruhe. Ashers Botschaft über die Bedeutung des Schalls der grossen Posaune und das Zweite Kommen war mächtig und schuf eine Sehnsucht nach diesem grossen Ereignis. Die prophetischen Gebete für die Errettung Israels waren besonders bewegend.

Am Freitagabend bot Oded Shoshani eine gute Zusammenfassung der Bedeutung des heiligen Tages und seiner Erfüllung in Jeschua. Abraham Ben Hod führte uns zu einem tiefen Verständnis, so dass wir unseren letzten Gottesdienst mit dem Abendmahl abschlossen. Dann gab es einen grossen und letzten Posaunenschall, Takiah Gidolah. Wir brachen zusammen das Fasten mit einem Gemeinschaftsmahl. Es herrschte eine heitere und glückliche Stimmung eines Abschlusses.


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