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Revive Israel Ministerien

©09.11.2011 Revive Israel Ministries

Der 11. September und der "Neue" mittlere Osten

von Asher Intrater

Heute, am 11. September, wurde in Israel eine Gedenkfeier abgehalten, um derjenigen zu gedenken, die vor genau 10 Jahren bei den Angriffen auf die Zwillingstürme ihr Leben verloren haben. In diesen 10 Jahren haben wir die Schaffung einer neuen Realität im Mittleren Osten erlebt. Es kam zu gewalttätigen Aufbrüchen in den meisten muslimischen Ländern, die Israel umgeben. Anarchie, Blutvergießen und die Machtübernahme durch radikale Islamisten sind weitverbreitet. Lasst uns für Amerika beten, während es seine Verlorenen betrauert – und die Ausbreitung des radikalen Islams binden.


Der Angriff auf die israelische Botschaft durch einen Mob in Ägypten

Am Freitag, den 9. September, nach den Nachmittagsgebeten, versammelte sich eine große, frustrierte Menschenmenge von muslimischen Ägyptern auf dem Tahir-Platz in Kairo. Auf der Suche nach einem Ventil für ihren Ärger machte sich Berichten zufolge eine Menge von einigen Tausend Menschen auf den Weg, die israelische Botschaft anzugreifen. Sie rissen die Schutzmauer nieder und betraten das Gebäude. Daraufhin wurden alle israelischen Diplomaten gemeinsam mit ihren Familien evakuiert, davon ausgenommen waren nur 6 Sicherheitsleute, die im Gebäude verblieben.

Während der ganzen Nacht zum 10. September versuchte Premierminister Netanjahu die ägyptische Regierung und offizielle ägyptische Sicherheitsorgane zu erreichen, um den Mob zu stoppen, aber er erhielt keine Antwort. Netanjahu rief dann direkt U.S. Präsident Obama um Hilfe. Obama wandte sich dann unmittelbar an Ägypten und verlangte ein Eingreifen des Sicherheitskräfte. Daraufhin tauchte die ägyptische Armee in bewaffneten Fahrzeugen auf und feuerte Tränengas und sogar scharfe Munition ab. Dabei wurden viele verletzt und Berichten zufolge, kamen drei Demonstranten ums Leben.

Die 6 Sicherheitsleute waren im Gebäude eingeschlossen. Netanjahu sprach mit „Jonatan“, dem Anführer des Teams über das Telefon. Es war nur noch eine einzige Tür zwischen ihnen und dem Mob, als die ägyptische Kommandoeinheit anrückte, sie befreite und so eine internationale Katastrophe noch im letzten Moment abwendete.

Am Morgen des 10. September gab Netanjahu eine Erklärung heraus, in der er Präsident Obama und dem ägyptischen Militär dankte, aber auch gleichzeitig auf den Ernst dieser Situation hinwies. Es liegt auf der Hand, dass es keine diplomatischen Beziehungen geben kann, wenn die eine Nation nicht die Sicherheit der Botschaft und des Personals der anderen Nation garantieren kann. Diese Umbrüche in Ägypten haben den 30 Jahre alten Friedensvertrag mit Israel in Gefahr gebracht.


Türkische Meinungen gegenüber Israel

Als der türkische Premierminister Erdogan in diesem Monat die Aufhebung der diplomatischen, wirtschaftlichen und militärischen Vereinbarungen mit Israel ankündigte, ist es zu einer weiteren Verschlechterung der Beziehungen zwischen der Türkei und Israel gekommen. Allerdings empfinden nicht alle Türken so. Hier ist ein Auszug des Kolumnisten Burak Bekdil, der am 23. August in der türkischen Tageszeitung Hurriyet erschien:

Es sind nun 2 ½ Jahre vergangen, seitdem Premierminister Erdogan dem israelischen Präsidenten Schimon Peres gesagt hat: Ihr (Juden) wisst gut, wie man jemanden tötet”. Erdogan hat auch erklärt das Haupthindernis für den Frieden in diesem Teil der Erde sei Israel und nannte den jüdischen Staat ein „Eitergeschwür“ im mittleren Osten, das Hass und Feindschaft verbreiten würde“. Lasst uns nun aber versuchen wirklich diejenigen zu identifizieren, die genau wissen wie man jemanden umbringt.

Die Anzahl der Todesopfer in Syrien bewegt sich täglich nach oben und nähert sich der Zahl 2000 an; die Zahl der Todesopfer im türkisch-kurdischen Konflikt seit 1984 hat die Größenordnung von 40.000 überschritten. Alleine während des letzten Ramadans hat in diesem Konflikt zwischen kurdischen und türkischen Muslimen beträgt die Zahl der Toten der kurdischen Arbeiterpartei mehr als 50.

Sudan ist nicht der herkömmliche mittlere Osten, also lasst uns den Völkermord, der dort stattfindet, ignorieren. Lasst uns auch die westpakistanischen Massaker in Ostpakistan (Bangladesh) im Jahre 1971 ignorieren, die sich auf 1,25 Millionen Tote beliefen oder die 200.000 Toten in Algerien, die im Krieg zwischen den Islamisten und der Regierung in den Jahren 1991-2006 ums Leben gekommen sind.

Eine einfache, rein auf den mittleren Osten bezogene Suche wird zum Ergebnis von einer Million Toten im rein muslimischen Iran-Irak-Krieg führen. 300.000 Angehörige muslimischer Minderheit wurden von Saddam Hussein umgebracht. 80.000 Iraner starben während der islamischen Revolution; es gab 25.000 Tote im Jahr 1970-71 während des „schwarzen Septembers“ im Kampf zwischen der jordanischen Regierung und den Palästinensern und 20.000 Islamisten wurden 1982 vom Vater des jetzigen Präsidenten Assad in der Stadt Hama umgebracht. Die Schätzung der WHO bezüglich des Blutbades, das Osama Bin Laden im Iraq angerichtet hat, betrug schon vor einigen Jahre die Zahl von 150.000 Toten.

Ca. 11 Millionen Muslime sind seit 1948 durch Gewalt gestorben, davon 35.000 (0,3%) während des sechsjährigen Krieges der arabischen Staaten gegen Israel – dies entspricht einem auf je 315 Tote. Im Gegensatz dazu wurden über 90 % der Toten von muslimischen Kameraden ermordet.

Ich habe einem christlichen, türkischen Freund die Frage gestellt, wie ein Journalist dies schreiben und dabei überleben kann. Sein Kommentar war, dass dieser Artikel wahrscheinlich nur in der englischen Beilage des oppositionellen Tageszeitung erschienen ist, denn wenn dieser auf Türkisch publiziert worden wäre, dann hätte der Autor damit sein eigenes Todesurteil unterschrieben. Eine Durchsicht der Hunderte von Leserreaktionen auf diesen Artikel zeigt, dass eine Mehrheit seinen Kommentar unterstützt. Betet für den Schutz von Bekdil.


Jerusalemweites Gebetstreffen

Von Eddie Santoro

An diesem Samstag, dem 06. September, trafen sich die Mitglieder von 7 bis 8 Gemeinden in Jerusalem zu einem gemeinsamen Gebetstreffen. Es herrschte eine große Einheit unter den Gemeinden, die aus den Freundschaften zwischen den Pastoren in der Region von Jerusalem herrührt. Diese Einheit bei dem Treffen führte zu einer machtvollen Salbung des Heiligen Geistes im Gebet. Wir leisteten Fürbitte für die umgebenden Nationen im mittleren Osten, für die anstehenden Ereignisse bei den Vereinten Nationen, für die Errettung Israels und vieles mehr. Diese Gebete waren feurig und intensiv. Alle haben sich beteiligt. Das Auditorium war gerammelt voll.


Toward Jerusalem Council II

Von Daniel Juster

In dieser Woche findet die “Toward Jerusalem Council II” Konferenz in Jerusalem statt, bei der bedeutende Leiter christlicher Denominationen, insbesondere aus Europa und Afrika, zusammenkommen. Die Konferenz ist als Dialog gedacht, der dazu dient eine offizielle kirchliche Unterstützung und ein Verständnis der messianischen Bewegung in Israel und auf der ganzen Welt zu fördern. Bitte betet um eine klare Strategie und dass sich eine Einigung auf eine gemeinsame Vision bei dieser Konferenz durchsetzt und genauso auch um einen Durchbruch bei der kirchlichen Leiterschaft in Asien.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.