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Revive Israel Ministerien

Die letzte Predigt von Christus
©08.14.2011 Revive Israel Ministries

von Asher Intrater und Eddie Santoro

Die Bibel wurde von verschiedenen Männern aus verschiedenen Generationen geschrieben. Aber sie alle waren vom selben Heiligen Geist geführt und inspiriert. Deshalb hat jeder Teil der Bibel einen anderen Stil, gemäss dem menschlichen Autor, und einen anderen geschichtlichen Schwerpunkt, je nach Generation, in der er geschrieben wurde. Trotzdem hat die Bibel vom Anfang bis zum Ende ein einheitliches Thema wegen der einheitlichen Inspiration durch den Heiligen Geist.

Das Thema des Königreichs Gottes wird durch die ganze Bibel hindurch in einer fortschreitenden Offenbarung entfaltet. Im allerletzten Kapitel hält Jeschua (Jesus) die wohl kürzeste Predigt aller Zeiten, aber er wiederholt sie drei Mal.

Offenbarung 22,7 – „Siehe, ich komme bald!“

Offenbarung 22,12 – „Siehe, ich komme bald!“

Offenbarung 22,20 – „Ja, ich komme bald!“

Wir kommen der Erfüllung dieser Verse immer näher. Die Bibel wurde in den 1450er Jahren zum ersten Mal auf der Druckpresse gedruckt. Erst in unserer Generation wurde die Bibel in ganz China und Südostasien verteilt. Diese Verse waren die letzte Ermahnung, die letzte Predigt.

Wir sollen die Worte der Schrift befolgen und bewahren (Vers 7). Wir sollen wissen, dass jede Person ihren Lohn erhält oder bestraft wird, je nachdem, was sie getan habt (Vers 12). Wir sollen bereit sein, Jeschua einzuladen, wieder zu kommen (Vers 20). Das Wort „bald“ bezieht sich auf die Dringlichkeit, bereit zu sein.

Die Zeit steht bevor. Jede Generation predigte die Botschaft des Königreichs Gottes im Licht des geschichtlichen Hintergrunds ihrer Zeit. Moses führte sein Volk aus Ägypten, Josua eroberte das Land, David errichtete das Königreich, Salomo baute den Tempel, Jeremia prophezeite die Zerstörung Jerusalems, Sacharja und Serubbabel stellten den Überrest wieder her. Johannes der Täufer leitete das Kommen Jeschuas ein. Petrus brachte das Evangelium nach Israel gebracht und Paulus gründete  die internationale Gemeinde.

Jetzt gehen wir auf die Wiederkunft zu. Was ist der Aufruf Gottes an diese Generation am Anfang der Erfüllung der Endzeitprophetien? Der Fokus des Evangeliums ist jetzt, bereit zu sein für die Wiederkunft. Diese Botschaft ist dringend.


Fürchtet euch vor nichts

Ausschnitt von Francis Frangipane

Jesus warnte davor, dass die Welt in den letzten Tagen einem sich ausbreitenden Trauma gegenüber sehen würde. Es würde Kriege und Erdbeben und viele andere Katastrophen geben. Zu Seinen Jüngern jedoch sagte er: „Erschreckt nicht.“ (Lukas 21,9) Er sagte auch, dass die Menschen verschmachten würden „vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll“ (Lukas 21,26).

Schaut euch unsere Welt an: Krieg und Terrorangriffe können überall und zu jederzeit eintreten. Unsere Börsen und unsere Wirtschaft fahren weiter Achterbahn mit hochschiessenden und plötzlich fallenden Kursen. Wir haben viele unbeantwortete Fragen über die Zukunft, die starke Stressfaktoren sind.

Wenn du wissen möchtest, wie sehr du gestresst bist, beobachte dich einmal beim Auto fahren. Wenn du immer zu schnell fährst, zeigt das einen Mangel an Ruhe in deiner Seele. Dieser zusätzliche Druck auf das Gaspedal wirkt den ganzen Tag lang auch auf deine Seele ein, nicht  nur dann, wenn du fährst.

Ich schlage nicht vor, dass wir passiv werden. Ich sage jedoch, dass wir unsere Ängste und die stressigen Sorgen, die davon kommen, dass wir Gott nicht vertrauen, ablegen sollten. Unser Messias ist „Immanuel“, was „Gott ist mit uns“ bedeutet. Jesus versprach, mit uns zu sein „bis an das Ende der Weltzeit!“ (Matthäus 28,20).

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“ (Matthäus 11,28-29).

Für mehr Informationen zur Lehre von Francis und um den ganzen Artikel (in Englisch) zu lesen, klick hier.


Israel und Syrien vergleichen

(Auszug und Übersetzung von Ben Dror Yemini, Maariv, 12.08.2011)

Seit einigen Monaten ist Syriens Präsident Assad auf einem Feldzug gegen sein eigenes Volk, das er hinmetzelt. Die Zahl der Toten hat 2‘000 übersteigen – das sind viel mehr als im Gazastreifen während der israelischen „Operation Gegossenes Blei“ getötet wurden.

In Syrien wollen die Demonstranten Freiheit und Demokratie. In Gaza hatte die Hamas nach dem völligen Rückzug Israels ein muslimisch-fundamentalistisches Regime des Terrors aufgebaut und Raketen in Zentren der zivilen Bevölkerung Israels geschossen.

In ganz Europa und den USA fanden zahlreiche Demonstrationen gegen Israel und gegen die „Abschlachtung“ in Gaza statt (was Israel nie tat). Die Demonstranten handelten allein aufgrund der Werte ihrer rot-grünen (radikal inken und islamistischen) Koalition gehandelt.

Jetzt herrscht im Gegensatz dazu Stille. Mitglieder der islamisch-linken Koalition, die so lautstark gegen Israel demonstrierten und sich als „Menschenrechtsaktivisten“ ausgaben, berufen sich nun ihr „Recht zu schweigen“.

Sie protestierten gegen Israel, das sich selbst verteidigte, aber nicht gegen Assad, der sein eigenes Volk abschlachtet. Was könnte der Grund sein für diese Unterschiede?


Demonstrationen in Israel

Unterdessen gehen immer noch zehntausende Israelis auf die Strasse in Zelten und in Demonstrationen gegen die Lebenshaltungskosten, im Besonderen die Wohnungspreise. Praktisch jeder kann sich mit den finanziellen Schwierigkeiten identifizieren. Die Kosten sind so aufgeblasen wegen den Ausgaben für Sicherheit, Unterstützung der Ultraorthodoxen Gemeinschaften, und wegen dem politischen Hickhack zwischen den Parteien.

Caleb Meyers vom Jerusalem Institute of Justice schreibt: „Wenn ich an den Zelten im Stadtzentrum vorbeigehe, empfinde ich einen Nationalstolz, dass das demokratische System in Israel seit über 60 Jahren gesund und wirksam  funktioniert. Diese Demonstration fand am selben Tag statt, an dem Präsident Assad 140 seiner eigenen Bürger umbrachte, weil sie gegen seine Regierung demonstrierten.“

Für mehr Informationen über das Jerusalem Institute of Justice (in Englisch) klicke hier. http://www.jij.org.il/

In Israel kämpfen die Demonstranten für soziale Gerechtigkeit. Allerdings sind einige der Demonstranten politisch motiviert und wollen Netanyahu und seine Partei angreifen. Das Bedürfnis nach einer Finanzreform ist echt, aber einige Demonstranten suchen eher nach einem Sommerfestival (wie ein städtisches, israelisches Woodstock). Lasst uns für echte soziale Gerechtigkeit beten.
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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.