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Revive Israel Ministerien

Netanyahu und Obama
©05.22.2011 Revive Israel Ministries

Von Mati Shoshani und Asher Intrater

Am Freitag kam Premierminister Netanyahu nach Washington D.C. zu einem einwöchigen offiziellen Besuch. Präsident Obama traf sich mit Netanyahu für ein 1 1/2 stündiges Einzelgespräch.  Die Gesprächsatmosphäre wurde als angespannt beschrieben, das Unbehagen beider Führer wurde auch in ihrer Körpersprache und den Erklärungen an die Presse sichtbar.

In seiner Ansprache am Montag deutete Netanyahu an, dass Israels zumindest teilweise eine zukünftige Vereinbarung akzeptieren würde, die auf den Grenzen von 1948 basiert, allerdings mit etlichen Vorbehalten bezüglich von Grenzen, die sich auch verteidigen lassen – einschließlich der Kontrolle über das Jordantal und die Schaffung von jüdischen Siedlungen innerhalb des vorgeschlagenen palästinensischen Staates.

Obamas Rede wurde von der internationalen Gemeinschaft als aggressiv wahr­genommen, sowohl in seinen Forderungen an Israel, als auch an die Palästinenser. Dies steht für etwas, was viele als eine Veränderung in der amerikanischen Außenpolitik sehen und deutet auf einen Schwenk zu einer „harten Diplomatie“ hin. Sowohl Netanjahu, als auch Obama stehen im Jahr 2012 vor Wahlen und beide bereiten sich auch eine eventuelle, einseitige palästinensische Unabhängigkeits­erklärung im September diesen Jahres vor.

Interessanterweise wurde das Konzept eines palästinensischen Staates entlang den Grenzen der “Grünen Linie” von früheren israelischen Regierungen bereits akzeptiert: einmal von Premierminister Ehud Barak während den Verhandlungen in Camp David im Jahr 2000 und erneut von Premierminister Ariel Sharon, als dieser die Richtlinien akzeptierte, die Präsident George W. Bush in der „Road Map“ im Jahr 2003 beschrieb. Diese Pläne wurden jeweils von der palästinensischen Führung abgelehnt. Beide sagten klar, dass der größere Teil der Westbank (mehr als 95%) den Palästinensern gegeben würde und der Überschuss würde in einem gegenseitigen Landaustausch verteilt.

Obamas Rede über den Nahen Osten war eloquent, gewinnend und idealistisch. Das Ideal eines Friedensplans basierend auf den Grenzen von 1967 mit einem Austausch von Gebieten und einer Entwaffnung in den palästinensischen Territorien erscheint den meisten Israelis als reizvoll. Das große Problem allerdings hat mit den drei „kleinen“ Problemen zu tun, die Obama in seiner Rede erwähnt hat: Hamas, Jerusalem und den Flüchtlingen.

Hamas steht nicht allein, sondern ist vielmehr ein Teil der internationalen Jihadgruppen einschließlich der Islambruderschaft, Al-Wahabi, Al Qaida, Taliban, Hisbollah, den iranischen Ayatollas etc. Dies ist keine kleine aufmüpfige Gruppe, sondern eine mörderische Fanatismusbewegung, die die Leben von Millionen von Menschen betrifft, die in unmittelbarer Nähe zu den Grenzen Israels leben.

Jerusalem ist nicht mit Berlin zu vergleichen, das wiedervereinigt werden konnte. Das Problem liegt in den wenigen Quadratkilometern um den Tempelberg herum, ein heiliger Ort sowohl für die Christen, Juden als auch Moslems. Der Zusammenprall der religiösen Glaubensrichtungen ist das Herz des Konflikts und ist unvermeidlich.

Die Zahl der Flüchtlinge, die vom Jahr 1948 noch übrig geblieben sind, ist klein. Allerdings ist die Zahl ihrer Nachfahren und Verwandten viel größer. Was noch größer ist, ist die Demographie der Hunderte von Millionen Araber und Muslime, die die 6 Millionen Juden in der winzigen jüdischen Nation umgeben. Diese Demographie ist ein gewaltiges Problem, das die bloße Existenz des Staates Israel bedroht.


Video über die Grenzen von 1967

Die Medien und Politiker rufen zu einem Rückzug auf die Grenzen von 1967 auf. Seht euch dieses einfache Video an, das die damit verbundenen Gefahren graphisch beschreibt:

http://www.youtube.com/user/shaharclips#p/a/u/0/k2hZ6SlSqq0


Glenn Beck auf Fox News

Wir möchten euch ebenfalls den Aufruf von Glenn Beck zum moralischen Mut zum Einstehen an der Seite Israels empfehlen, in dem dieser das Buch Ruth und Dietrich Bonhoeffer zitiert.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&hl=en&v=K7153ro5qVc


Pfingstgebet

Wir setzen unsere Vorbereitungen für die 24stündige Gebetswache vom 06. auf den 07. Juni fort. Wir glauben, dass Gott eine mächtige Ausgießung des Heiligen Geistes in der Endzeit verheißen hat, die eine große Welle an Evangelisation in Bewegung setzen wird und zur Wiederkunft Jeschuas (Jesu) führen wird. Apg 2,17 – 20 – " Am Ende der Zeit‹, so sagt Gott, ›werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen, bevor jener große Tag kommt, an dem der Herr in seiner Herrlichkeit erscheint… Jeder, der dann den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.."

Als der Heilige Geist vor 2000 Jahren am Pfingstmorgen (Shavuot) ausgegossen wurde, geschah dies auf dem Hintergrund, dass die Jünger die ganze Nacht in erwartungsvollem Glauben gebetet hatten. Wir glauben, damit ein weltweites Pfingsten geschehen kann, sollte es eine weltweite Gebetsaktion geben, überall in der gleichen Nacht, die vom messianischen Überrest in Israel angeführt wird. Also denkt bitte darüber nach, ob ihr euch mit uns zusammenschließen könnt, in welchem Land ihr auch lebt und welche Sprache ihr auch sprecht. Wir werden noch eine ausführlichere Erklärung und Richtlinien für die Gebetswächter versenden.


Walid und Mossab

Unglücklicherweise hat es einen öffentlich ausgetragenen Streit zwischen zwei lieben arabischen Brüdern gegeben, Walid Shoebat und Mossab Yousef, in welchem Walid Mossab beschuldigt hat, ein Betrüger zu sein. Bei einem der Beweise für Walids Anschuldigung handelte es sich um ein Interview, das Mossab dem Fernsehsender Al-Hayat gegeben hat. Al-Hayat ist wahrscheinlich der fruchtbarste Dienst der ganzen Welt was die Evangelisation unter Moslems betrifft.

Die Leiter von Al-Hayat sind für mich und mein Team enge Freunde, Brüder und Partner. Ich habe mit Ihnen über Mossab gesprochen. Sie haben mir versichert, dass Mossab ein hingegebener Christ ist und wirklich mit dem israelischen Geheimdienst zusammengearbeitet hat. Mossab hat nie behauptet, dass er pro-israelisch sei (auf der anderen Seite schließt Walids Glaubensüberzeugung eine starke pro-israelische Position ein). Mossab glaubt, dass die Liebe Christi ihn dazu aufruft, Mord und Hass überall wo diese existieren zu beenden und er hat mit den israelischen Sicherheitskräften zusammengearbeitet, um dem Terrorismus entgegenzuwirken. Mossabs Zeugnis hat einen großen Einfluss auf die Muslime in Nahen Osten gehabt. Lasst uns daher für eine göttliche Versöhnung zwischen diesen Brüdern beten.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.